Die Bloodline gehört seit Jahren zu den langlebigsten und erfolgreichsten Storylines bei WWE. Obwohl sich Zusammensetzung, Machtverhältnisse und zentrale Figuren mehrfach verändert haben, ist ein endgültiger Abschluss der Familiengeschichte weiterhin nicht in Sicht.
Neue Backstage Informationen geben nun Aufschluss darüber, wie langfristig WWE offenbar mit dem Thema plant. Gleichzeitig rückt erneut die Frage in den Mittelpunkt, welche Rolle The Rock dabei noch spielen könnte und welche weiteren Mitglieder der berühmten Wrestling-Familie künftig in die Geschichte einbezogen werden.
Bloodline-Story soll bis WrestleMania 43 weiterlaufen
Nach Angaben von WrestleVotes Radio besteht innerhalb von WWE weiterhin die Erwartung, dass die Bloodline-Saga mindestens bis WrestleMania 43 fortgeführt wird. TC erklärte, bereits früh erfahren zu haben, dass die Geschichte bis zu WrestleMania in Saudi-Arabien reichen soll. Damit bestätigt WrestleVotes grundsätzlich einen Bericht, der bereits im Juli kursierte. Damals hieß es sogar, WWE plane die derzeitige Bloodline Storyline über WrestleMania 43 hinaus.
Von einem kurzfristigen Ende kann daher offenbar keine Rede sein. Vielmehr scheint WWE weiterhin genügend Möglichkeiten zu sehen, neue Konflikte und Familienmitglieder in die Story einzubauen.
The Rocks Rolle bleibt weiterhin vollkommen offen
Eine der größten offenen Fragen betrifft Dwayne „The Rock“ Johnson. WrestleVotes konnte nicht bestätigen, dass der frühere WWE Champion tatsächlich Teil der Bloodline-Pläne für WrestleMania 43 sein wird. Gerade ein Match erscheint derzeit sogar zunehmend fraglich. The Rock soll ab Dezember 2026 für „Fast Forever“ vor der Kamera stehen. Dave Meltzer hatte deshalb zuletzt darauf hingewiesen, dass ein WrestleMania-Match angesichts des voraussichtlich umfangreichen Drehplans momentan sehr unwahrscheinlich erscheine – wir berichteten
Dennoch sollen die Verantwortlichen in Saudi-Arabien großes Interesse daran haben, The Rock bei WrestleMania 43 zu präsentieren. Ein Auftritt ohne Match wäre aufgrund des geringeren zeitlichen und körperlichen Aufwands deutlich einfacher zu realisieren. Ein konkreter WWE-Plan für The Rock liegt jedoch bislang nicht vor.
Roman Reigns gegen The Rock bleibt vorerst nur eine Möglichkeit
Seit Jahren wird über ein mögliches Singles Match zwischen Roman Reigns und The Rock spekuliert. Eine solche Begegnung war bereits im Umfeld von WrestleMania 40 ein großes Thema, kam letztlich jedoch nicht zustande. Im aktuellen WrestleVotes Gespräch wurden verschiedene Szenarien diskutiert, mit denen WWE den Konflikt erneut aufgreifen könnte. Dazu gehört die Idee, dass Reigns seinen Status als wichtigstes Mitglied der Familie hervorhebt und The Rock daraufhin seine eigene Autorität innerhalb der Bloodline geltend macht.
Auch eine Variante, in der The Rock einen anderen Wrestler auswählt, der stellvertretend für ihn gegen Reigns antritt, wurde diskutiert. Dabei handelt es sich allerdings ausdrücklich um Überlegungen der Moderatoren und nicht um gemeldete WWE-Pläne.
Einen möglichen Anknüpfungspunkt gibt es dennoch: Bei der Raw-Premiere auf Netflix im Januar 2025 übergab The Rock Roman Reigns nach dessen Sieg über Solo Sikoa persönlich die Ula Fala. Dieses Detail könnte WWE jederzeit erneut aufgreifen.
Roman Reigns betrachtet die Bloodline als dauerhafte Familiengeschichte
Reigns selbst hat bereits deutlich gemacht, dass er die Bloodline nicht als gewöhnliche WWE-Gruppierung betrachtet. Im „Nightcap“-Podcast erklärte er, es handle sich nicht um eine klassische Fraktion, die irgendwann aufgelöst werde. Die Verbindung zwischen den beteiligten Wrestlern sei real, weil sie tatsächlich miteinander verwandt seien.
Auf die Frage, wie lange die Bloodline bestehen könne, machte Reigns deutlich, dass sie aus seiner Sicht so lange weiterexistieren werde, wie er selbst Teil des Wrestling-Geschäfts sei. Die Entstehung des Tribal Chief Charakters bezeichnete er zugleich als entscheidenden Wendepunkt seiner Karriere. Während der Pandemie habe er sich bewusst dafür entschieden, Verantwortung für WWE zu übernehmen, anstatt lediglich einer von vielen Wrestlern im Locker Room zu sein.
WWE erweitert die Bloodline-Geschichte derzeit sogar weiter
Auch die aktuelle Entwicklung im WWE-TV spricht gegen einen baldigen Abschluss. Die Spannungen zwischen Roman Reigns, Solo Sikoa und Jacob Fatu bieten weiterhin zahlreiche Möglichkeiten. Solo weigerte sich zuletzt, sich erneut Reigns unterzuordnen, während Jacob Fatu bei verschiedenen Auseinandersetzungen zunehmend eine eigene Haltung erkennen ließ.
Zusätzlich wurden mit Royce Keys sowie Bronco Nima und Lucien Price von OTM weitere Wrestler in das Umfeld der laufenden Konflikte eingebunden. Damit scheint WWE die Storyline derzeit eher auszubauen, anstatt sie auf einen abschließenden Showdown vorzubereiten.
Auch Zilla Fatu könnte schon bald eine Rolle spielen
Ein weiterer Name könnte die Bloodline in absehbarer Zeit zusätzlich verändern. Wie zuletzt berichtet, gibt es innerhalb von WWE offenbar die Erwartung, dass Zilla Fatu nicht lange ausschließlich bei NXT bleiben wird. Der Sohn des verstorbenen Umaga soll vergleichsweise schnell für Raw oder SmackDown infrage kommen.
Besonders interessant ist dabei, dass innerhalb des Unternehmens offenbar eine frühe Zusammenarbeit mit seinen Cousins als sinnvoll für seine langfristige Entwicklung betrachtet wird. Fatu selbst hatte schon vor seiner WWE-Verpflichtung mehrfach über seine Familie und das Vermächtnis seines Vaters gesprochen. Eine Einbindung in die Bloodline würde deshalb unmittelbar an seine persönliche Geschichte anknüpfen. Einen konkreten Zeitpunkt oder eine festgelegte Storyline gibt es bislang jedoch nicht.

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