Der kreative Prozess hinter den WWE-Shows steht regelmäßig im Mittelpunkt von Diskussionen, besonders in der Phase vor WrestleMania, wenn Storylines und große Matches festgelegt werden. Ein aktueller Bericht deutet darauf hin, dass es innerhalb des Kreativteams unterschiedliche Auffassungen darüber gibt, wie das Produkt derzeit präsentiert werden soll.
Die Informationen stammen aus einer jüngsten Ausgabe der „Self Made Session“. Darin wurde geschildert, dass in den kreativen Meetings verschiedene Perspektiven aufeinandertreffen. Während unterschiedliche Ansichten in der Vergangenheit als bereichernd für die Entwicklung der Storylines beschrieben wurden, soll diese Dynamik inzwischen häufiger zu Spannungen führen.
Unterschiedliche Perspektiven in kreativen Meetings
In der Sendung wurde berichtet, dass in früheren Phasen dieser kreativen Ära verschiedene Ideen aus dem Writing-Team zusammengeführt wurden. Triple H soll in diesen Gesprächen ebenfalls seine Sichtweise eingebracht haben. Das Ergebnis war häufig eine Kombination aus mehreren Ansätzen, die gemeinsam das kreative Gesamtbild prägten.
Der Bericht beschreibt diesen kreativen Prozess so: Nach den geschilderten Informationen galt es früher als Vorteil für das Produkt, wenn in den Meetings verschiedene Meinungen zusammenkamen. Writer brachten ihre Ideen ein, Triple H ergänzte seine eigene Sichtweise und griff einzelne Aspekte aus den unterschiedlichen Ansätzen auf. Aus dieser Mischung entstand eine gemeinsame kreative Richtung. Inzwischen soll diese Dynamik jedoch laut der Darstellung eher negative Auswirkungen auf das Produkt haben.
Demnach sollen unterschiedliche Meinungen inzwischen stärker zu Konflikten führen. Laut Darstellung des Berichts entsteht dadurch teilweise der Eindruck, dass innerhalb des Teams keine klare gemeinsame Linie für die kreative Ausrichtung besteht.
Bericht beschreibt Spannungen und fehlende gemeinsame Vision
Ein weiterer Teil des Berichts beschäftigt sich mit der aktuellen Atmosphäre in den kreativen Meetings. Dort sollen laut Darstellung zunehmend verschiedene Vorstellungen darüber bestehen, wie das WWE-Produkt strukturiert und erzählt werden sollte.Die Situation wird folgendermaßen beschrieben: „Es gibt so viele Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Sichtweisen. Manchmal kommt es in den Kreativmeetings zu Spannungen, so wurde es mir zumindest beschrieben. Es fehlt eine einheitliche Vision davon, wie das Produkt derzeit aussehen sollte. Viele Mitarbeiter haben unterschiedliche Sichtweisen.“
Diese Einschätzung deutet darauf hin, dass innerhalb der kreativen Entscheidungsprozesse unterschiedliche Prioritäten gesetzt werden. Während einige Beteiligte bestimmte erzählerische Elemente stärker gewichten, vertreten andere eine andere Herangehensweise.
Diskussion über Rolle der Fan-Community und Online-Debatten
Ein weiterer Punkt des Berichts betrifft die Frage, welche Rolle Diskussionen in der Online-Community für die kreative Planung spielen sollten. Demnach gibt es innerhalb des Kreativteams unterschiedliche Auffassungen darüber, wie stark Rückmeldungen aus sozialen Netzwerken oder von engagierten Fans berücksichtigt werden sollten.
Der Bericht schildert diese Diskussion sinngemäß so: Innerhalb des WWE-Kreativteams gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, welchen Einfluss die Online-Fan-Community auf kreative Entscheidungen haben sollte. Ein Teil der Beteiligten lehnt die Vorstellung deutlich ab, sich bei Storylines oder Entwicklungen nach den Erwartungen aus sozialen Netzwerken zu richten. In diesem Zusammenhang soll auch eine kritische Haltung gegenüber Kommentaren aus dem Umfeld von Wrestling-Journalisten wie Dave Meltzer spürbar sein. Andere wiederum vertreten die Ansicht, dass die Stimmen aus der Online-Community nicht einfach als reine Debatten der Plattform X abgetan werden sollten, da sie häufig die Interessen besonders engagierter Wrestling-Fans widerspiegeln.
Demnach vertreten einige Beteiligte die Ansicht, dass kreative Entscheidungen unabhängig von Online-Diskussionen getroffen werden sollten. Andere wiederum sehen darin Hinweise darauf, welche Entwicklungen bei besonders engagierten Fans Anklang finden.
Uneinigkeit auch bei der Fortsetzung von Storylines
Der Bericht schildert außerdem, dass selbst bei der Frage nach der Fortsetzung bestimmter Storylines unterschiedliche Auffassungen bestehen können. Dabei geht es unter anderem darum, ob bereits aufgebaute Handlungsstränge konsequent weitergeführt werden sollten. Die Darstellung dazu lautet:
In diesem Zusammenhang beschreibt der Bericht ein Beispiel für Diskussionen, die in kreativen Meetings stattfinden: Eine Person könnte darauf hinweisen, dass eine bereits aufgebaute Storyline konsequent fortgeführt werden sollte, da Zuschauer sonst bemerken würden, wenn Handlungsstränge unbeantwortet bleiben. Dies könnte auch in der Online-Community kritisiert werden. Andere Beteiligte reagieren darauf laut Bericht jedoch teilweise gleichgültig und stellen infrage, ob solche Reaktionen überhaupt berücksichtigt werden sollten. Gleichzeitig wird betont, dass Kritik zwar als Meinung besonders engagierter Fans eingeordnet werden kann, grundsätzlich aber jede Zielgruppe eine nachvollziehbare und in sich stimmige Erzählstruktur erwartet.
Bericht zeichnet Bild unterschiedlicher Meinungen hinter den Kulissen
Am Ende fasst der Bericht die Situation mit einer Einschätzung zusammen, die auf eine Vielzahl unterschiedlicher Standpunkte innerhalb der kreativen Struktur hinweist. Demnach sollen sich derzeit viele Beteiligte nicht auf eine gemeinsame Richtung einigen. Das Fazit lautet: „Niemand ist sich mehr über irgendetwas einig. Es herrscht Chaos, ein Durcheinander unterschiedlicher Meinungen und Perspektiven, und es kommt nicht mehr zu einer Einigung wie noch vor zwei oder drei Jahren.“
Kreative Diskussionen gehören grundsätzlich zum Alltag großer Wrestling-Unternehmen, insbesondere in Phasen, in denen große Veranstaltungen vorbereitet werden. Der Bericht aus der „Self Made Session“ beschreibt jedoch eine Situation, in der diese Debatten stärker wahrgenommen werden als in früheren Jahren.
tja, allein wenn ich das sehe, was sie mit dem Chamber und der Ankündigung, das Drew seinen Titel gegen Cody bei Smackdown aufs Spiel setzen muß, damit sie Cody zum xten mal bei Wrestlemania, irgendwie noch in den Mainevent gedrückt bekommen, nö, ich kann Cody im Mainevent und im Titelrennen nicht mehr sehen aber anscheinend braucht ein Cody ja anscheinend einen Titel, was zeigt, das er eben doch nicht in einer Liga mit dem Taker, Stone Cold etc ist, denn solche kamen auch ohne Titel gut aus. Zudem, wozu einen Chamber, wenn man danach doch noch das eigentliche Wrestlemaniamatch verändert, indem man einfach dem Titelträger den Titel abnimmt. Und wenn ich dann noch höre, das es ja sein kann, das es halt so sein soll, das Drew den Titel verliert, um dann irgendwann mal gegen Aldis zu wrestlen, naxh dem Motto, Drew gibt Aldis die Schuld, das er den Titel verloren hat…nö! Denn das wäre echt ein dicker Mittelfinger richtung Drew, vom Titelträger und Mainevent bei Wrestlemania zum Kampf gegen den „General Manager“ von Smackdown, was absolut niemanden interessiert. PS: allerdings wundert es mich nicht, das mittlerweile bei WWE kaum noch was zusammenpasst, wenns ums booking geht, denn ich habe schon vor Jahren gesagt, HHH ist nicht der Wunder-Booker, für den ihn manche gehalten haben, so hat er ja die Bllodline Storyline, zum Beispiel, noch von Vince übernommen und auch Cody wurde von Vince zurückgeholt, dreifach H´s erste „Neuverplichtung“ war indes Sin Cara 🙂 ! Tja, HHH hat eben die Tochter des Bosses geheiratet, mehr aber auch nicht und jetzt wo er nicht mehr verwalten kann, was Vince hinterliess, da kommt von HHH seit Monaten nichts mehr, weswegen ja auch immer mehr Fans unzufrieden sind. Zudem würde es mich übrigens nicht wundern, sollte Cody wirklich bei Smackdown den Titel von Drew gewinnen, das die Fans dann auch in den Hallen/Stadien, einen Turn gegen Cody vollziehen und ihn ausbuhen, ähnlich wie es am Ende bei AEW der Fall war, wo ihn die Crowd auch nicht mehr nonstop im Titelrennen sehen wollten. Und hey, das ist nur meine persönliche Meinung, die muß ja keiner teilen, kann jeder seine eigene Meinung haben, das ist doch klar.