Jake Hager über seinen WWE-Abgang: Dieser Plan steckte wirklich dahinter

Jake Hager präsentiert sich lautstark vor der Kamera
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Jake Hager hat neue Einblicke in seinen Abschied von der WWE im Jahr 2017 gegeben. Der frühere World Heavyweight Champion erklärte, weshalb die damaligen Vertragsverhandlungen scheiterten, welche Rolle seine MMA-Pläne spielten und warum eine vollständige Rückkehr in den Käfig für ihn inzwischen nicht mehr infrage kommt.

WWE-Verhandlungen scheiterten an den finanziellen Vorstellungen

Im Podcast „Off the Rails“ mit Jasmine St. Claire erklärte Hager, dass er WWE nicht verlassen habe, weil er mit dem Wrestling abschließen wollte. Vielmehr sei er überzeugt gewesen, seinen eigenen Marktwert zu kennen und außerhalb der Company neue Möglichkeiten nutzen zu können.

WWE führte damals Gespräche über eine Vertragsverlängerung mit ihm. Beide Seiten hätten sich jedoch nicht auf ein Gehalt einigen können. Hager war nach eigener Einschätzung überzeugt, sich durch seine Leistungen im vorherigen Vertragsjahr eine höhere Bezahlung verdient zu haben.

Die finanziellen Differenzen seien allerdings nicht der einzige Grund für seine Entscheidung gewesen. Bereits ungefähr drei Jahre vor seinem WWE-Abgang hatte Hager ein starkes Interesse am MMA entwickelt. Der Gedanke an eine Laufbahn im Kampfsport habe ihn deshalb während der letzten Jahre seines WWE-Vertrags begleitet.

Cody Rhodes und Drew McIntyre zeigten eine Alternative

Auch die Entwicklung der Independent-Szene beeinflusste Hagers Entscheidung. Im Jahr 2017 bewiesen unter anderem Cody Rhodes und Drew McIntyre, dass bekannte Wrestler auch außerhalb von WWE erfolgreich arbeiten, ihren Marktwert steigern und ihre Familien finanziell absichern konnten.

Hager erkannte dadurch, dass er nicht zwingend auf WWE angewiesen war, um weiterhin im professionellen Wrestling tätig zu sein. Sein Plan bestand darin, Independent-Auftritte zu absolvieren und sich gleichzeitig auf eine Karriere im MMA vorzubereiten.

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Durch Erfolge im Kampfsport wollte er seinen Bekanntheitsgrad erhöhen und später als größerer Name ins Wrestling zurückkehren. Eine erneute Zusammenarbeit mit WWE war dabei offenbar nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Zu einer Rückkehr kam es bislang jedoch nicht.

WWE bestätigte Hagers Ausscheiden im März 2017. Noch im selben Jahr unterschrieb er bei Bellator MMA. Dort trat er unter seinem bürgerlichen Namen an und blieb in seinen ersten Kämpfen ungeschlagen, bevor seine aktive MMA-Laufbahn einige Jahre später endete.

Vollständiges MMA-Comeback kommt nicht mehr infrage

Hager betrachtet sich nach eigenen Angaben weiterhin als MMA-Kämpfer. Er liebe den Wettbewerb, die klare Zielsetzung und die Möglichkeit, sich durch konsequentes Training weiterzuentwickeln. Rückblickend wünsche er sich, früher mit dem Kampfsport begonnen zu haben.

Eine vollständige Rückkehr in den Käfig schließt er inzwischen dennoch aus. Für einen MMA-Kampf müsse ein Athlet sein gesamtes Leben dem Training unterordnen und täglich mit maximaler Intensität arbeiten. Sein Körper könne diese Belastung nach seiner Einschätzung nicht mehr dauerhaft bewältigen.

Hager betonte, weiterhin in einer guten körperlichen Verfassung zu sein. Eine professionelle MMA-Vorbereitung erfordere jedoch weit mehr als gewöhnliches Fitnesstraining. Wer nicht jeden Tag vollständig vorbereitet und mit der nötigen Intensität arbeite, riskiere im Käfig ernsthafte Verletzungen.

Es fehle ihm deshalb nicht an der Motivation oder dem Willen zum Kämpfen. Entscheidend sei vielmehr, dass sein Körper das erforderliche Trainingspensum nicht mehr zuverlässig verkraften könne.

Power Slap als neue sportliche Herausforderung

Mit Power Slap hat Hager eine Alternative gefunden, die ihm weiterhin einen direkten Wettbewerb ermöglicht, ohne dass dafür die umfangreichen Trainingscamps eines MMA-Kampfes notwendig sind. Im März 2026 unterschrieb er einen Vertrag über sechs Auftritte.

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Bei seinem Debüt setzte sich Hager durch Knockout gegen Devin Jenkins durch. Seinen zweiten Auftritt verlor er dagegen, nachdem er in der dritten Runde von Amanpreet Singh ausgeknockt worden war – siehe hier. Singh ist Wrestlingfans vor allem unter seinem Ringnamen Mahabali Shera bekannt.

Die deutliche Niederlage soll Hager nicht von weiteren Auftritten abhalten. Ihm sei bereits vor seinem Einstieg bewusst gewesen, dass die Sportart entweder durch einen eigenen Knockout oder durch eine spektakuläre Niederlage große Aufmerksamkeit erzeugen könne.

Power Slap bietet ihm nach eigener Einschätzung die Möglichkeit, seinen Wettbewerbsdrang auszuleben, ohne seinen Körper den täglichen Belastungen eines vollständigen MMA-Trainings auszusetzen.

Wrestlingkarriere ist noch nicht vollständig beendet

Auch im Wrestling ist Hager weiterhin nicht vollständig von der Bildfläche verschwunden. Obwohl er keine dauerhafte Rückkehr angekündigt hat, absolviert er weiterhin ausgewählte Matches und Auftritte.

Eine erneute Verpflichtung durch WWE schließt er grundsätzlich nicht aus. Konkrete Hinweise auf aktuelle Verhandlungen oder ein bevorstehendes Comeback gibt es derzeit allerdings nicht. Vorerst konzentriert sich Hager auf vereinzelte Wrestlingtermine, seine Auftritte bei Power Slap und weitere Projekte außerhalb der großen Wrestlingligen.