Tiffany Stratton: WWE-Star denkt über große Charakteränderung nach

Tiffany Stratton in Gedanken
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Tiffany Stratton hat in einem Interview mit KFAN-Moderator Maxx Fuller ungewöhnlich offen über ihre Zukunft bei WWE gesprochen. Die amtierende Women’s United States Champion verriet, dass sie über eine Veränderung ihres Charakters nachdenkt, einen möglichen Heel-Turn nicht ausschließt und erklärte außerdem, weshalb sie Kritik und Hasskommentare im Internet bewusst liest, anstatt sie zu ignorieren.

Das „Daddy’s Girl“-Gimmick könnte eine zweite Chance erhalten

Besonders interessant wurde das Interview, als Stratton über ihre Zeit bei WWE NXT 2.0 sprach. Dort war ursprünglich geplant, sie als verwöhnte Tochter aus wohlhabendem Elternhaus zu präsentieren. Dieses „Daddy’s Girl“-Gimmick wurde letztlich jedoch nie vollständig umgesetzt.

Als Grund nannte Stratton, dass Shawn Michaels keine passende Vaterfigur für die Storyline gefunden habe. Ohne einen glaubwürdigen „Daddy“, der Teil der Geschichte gewesen wäre, habe das gesamte Konzept keinen überzeugenden Abschluss finden können. Deshalb sei die Idee schließlich verworfen worden.

Für ihre aktuelle Zeit bei SmackDown sieht Stratton jedoch neue Möglichkeiten. Sie erklärte, dass sie ernsthaft darüber nachdenke, dieses Gimmick erneut vorzuschlagen. Die Voraussetzungen seien heute deutlich besser als damals bei NXT und sie glaube, dass sich die Geschichte im Main Roster wesentlich glaubwürdiger und mit einem stärkeren Payoff erzählen ließe.

Sollte WWE diesen Weg einschlagen, wäre das eine deutliche Veränderung ihres bisherigen SmackDown-Charakters, der bislang vor allem von Selbstbewusstsein, Eigenständigkeit und provokantem Auftreten geprägt ist.

Ein Heel-Turn bleibt eine realistische Option

Passend dazu sprach Stratton auch über ihre bevorzugte Rolle im Wrestling. Sie erklärte, dass sie ihre Karriere ursprünglich als Heel begonnen habe und sich in dieser Rolle bis heute am wohlsten fühle.

Das Heel-Sein entspreche ihren Wurzeln und gebe ihr deutlich mehr kreative Freiheiten. Als Babyface seien die Erwartungen der Fans anders, während sie als Heel nach eigener Einschätzung wesentlich mehr Spaß habe und ihren Charakter freier ausleben könne.

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Auf die Frage, ob sie sich eine Rückkehr zu dieser Rolle vorstellen könne, machte Stratton deutlich, dass dies durchaus möglich sei. Gleichzeitig wollte sie nichts vorwegnehmen und verwies lediglich darauf, dass die Fans SmackDown weiter verfolgen sollten.

Diese Aussagen kommen nicht überraschend. Bereits Anfang 2026 hatte Stratton in einem anderen Interview erklärt, sie habe das Gefühl, dass ihr Charakter etwas an Frische verloren habe und wieder mehr Ecken und Kanten vertragen könne.

Während sie bei WrestleMania 41 noch um die Women’s Championship kämpfte, schaffte sie es bei WrestleMania 42 nicht einmal auf die Matchcard. Vor diesem Hintergrund wirken ihre aktuellen Aussagen umso bemerkenswerter.

Eigenes Entrance-Theme wäre denkbar

Auch über ihr Entrance-Theme sprach Stratton. Auf die Frage, ob sie sich vorstellen könne, ihren eigenen Song selbst einzusingen, antwortete sie ohne zu zögern. Sie glaube, dass sie singen könne und man dies ihrer Stimme auch anhöre, wenn sie spreche.

Als Beispiel nannte sie Liv Morgan, die bereits ihren eigenen Entrance-Track aufgenommen hat. Konkrete Pläne gebe es zwar derzeit nicht, grundsätzlich könne sie sich ein solches Projekt in Zukunft aber vorstellen.

Warum sie Hasskommentare bewusst liest

Zum Abschluss sprach Stratton über ein Thema, das viele WWE-Stars eher meiden: den Umgang mit negativer Kritik im Internet. Anders als zahlreiche Kolleginnen und Kollegen blendet sie Hasskommentare nach eigener Aussage nicht aus. Im Gegenteil: Sie liest sie bewusst und ist teilweise sogar der Meinung, dass manche Kritik berechtigt ist. Wrestling sei schließlich immer eine Frage persönlicher Meinungen.

Außerdem haben die Performer nur begrenzten Einfluss auf das Booking. Die Fans sind letztlich der Grund dafür, dass die WWE erfolgreich ist. Deshalb versucht sie, sowohl positives als auch negatives Feedback ernst zu nehmen.

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Gleichzeitig machte Stratton deutlich, dass es wichtig sei, eine gesunde Balance zu finden. Wer sich von jedem einzelnen Kommentar beeinflussen lasse, beschäftige sich irgendwann nur noch mit negativer Kritik. Genauso gelte aber auch: Wer Lob aus dem Internet akzeptiere, müsse ebenso bereit sein, Kritik anzunehmen.

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