CM Punk vs. Cody Rhodes: Neue Backstage-Details verändern den Blick auf die SummerSlam-Fehde

CM Punk steht im Ring und starrt Cody Rhodes direkt in die Augen
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Die Rivalität zwischen CM Punk und Cody Rhodes gehört zu den größten Geschichten auf dem Weg zum WWE SummerSlam. Während beide weiterhin als Publikumslieblinge präsentiert werden, ist ihr Konflikt in den vergangenen Wochen zunehmend persönlicher und aggressiver geworden.

Neue Backstage-Berichte werfen nun die Frage auf, ob WWE ursprünglich sogar eine deutlich klarere Rollenverteilung vorgesehen hatte.

Nach Angaben von Self Made Pro soll Punk für ein längerfristiges Programm mit Rhodes ursprünglich selbst die Heel-Rolle bevorzugt haben. Gleichzeitig wird berichtet, dass die Entscheidung über einen möglichen Heel-Turn von Rhodes derzeit maßgeblich bei ihm selbst liegen soll.

Punk soll sich selbst als Heel gegen Cody Rhodes gesehen haben

Laut Self Made Pro soll CM Punk schon länger eine konkrete Vorstellung davon gehabt haben, wie eine große Rivalität mit Cody Rhodes aussehen könnte. Punk habe sich demnach selbst in der Rolle des Heels gesehen, während Rhodes weiterhin als Babyface auftreten sollte.

Als Vorbild soll Punk dabei an die Dynamik zwischen Terry Funk und Dusty Rhodes gedacht haben. Punk hätte in diesem Szenario die aggressivere und unberechenbare Rolle übernommen, während Cody als moderner Vertreter seines Vaters auf der anderen Seite gestanden hätte.

Dass Punk Terry Funk als wichtige Inspiration betrachtet, ist unabhängig von diesem Bericht belegt. Anfang 2026 sprach der aktuelle Undisputed WWE Champion ausführlich über Funks außergewöhnliche Karriere und hob insbesondere dessen Fähigkeit hervor, seine Persönlichkeit über Jahrzehnte weiterzuentwickeln und trotzdem authentisch zu bleiben.

Ob WWE tatsächlich konkrete kreative Pläne für einen Heel-Punk gegen Rhodes ausgearbeitet hatte, ist dagegen nicht bestätigt. Nach Angaben von Self Made Pro soll ein solcher Turn inzwischen ohnehin als unwahrscheinlich gelten. Punk sei derzeit beim Publikum zu populär, um ihn dauerhaft auf die Gegenseite zu stellen.

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Aktuelle Storyline lässt Punk bereits aggressiver auftreten

Interessant ist diese Meldung vor allem deshalb, weil Punk in der aktuellen SummerSlam-Storyline bereits deutlich aggressivere Charakterzüge zeigt.

Nach einem gemeinsamen Match mit Rhodes bei WWE Saturday Night’s Main Event traf Punk seinen späteren SummerSlam-Gegner versehentlich mit dem Undisputed WWE Championship Belt. Zunächst blieb offen, wie der Vorfall einzuordnen war.

Beim anschließenden SummerSlam Kickoff entschuldigte sich Punk für die Aktion. Wenige Augenblicke später provozierte er Rhodes jedoch bewusst, stieß ihm die Hand ins Gesicht und bezeichnete ihn erneut als seinen „kleinen Bruder“. Sicherheitskräfte mussten eingreifen, nachdem die Situation zwischen den beiden eskalierte.

Auch bei SmackDown wurde ihre Auseinandersetzung zunehmend persönlicher. Punk und Rhodes machten deutlich, dass hinter ihrem gegenseitigen Respekt auch Konkurrenzdenken und alte Spannungen stecken. Dabei wurde unter anderem Rhodes’ Familiengeschichte thematisiert.

Entscheidet Cody Rhodes selbst über einen möglichen Heel-Turn?

Auch rund um Cody Rhodes gibt es einen neuen Backstage-Bericht. Self Made Pro zufolge soll Rhodes derzeit erheblichen Einfluss darauf besitzen, ob und wann er seine Rolle verändert.

Dem Bericht zufolge liege die Entscheidung über einen möglichen Heel-Turn momentan weitgehend bei Rhodes selbst. Sollte er zu dem Schluss kommen, dass der richtige Zeitpunkt gekommen sei, wäre WWE offenbar bereit, diese Richtung einzuschlagen.

Eine unabhängige Bestätigung dafür, dass Rhodes vollständige kreative Kontrolle über seinen Charakter besitzt, gibt es allerdings nicht. Aus der Meldung sollte daher nicht abgeleitet werden, dass WWE bei einem Heel-Turn keinerlei Mitspracherecht hätte.

Dass Rhodes grundsätzlich erheblichen Einfluss auf seine Darstellung besitzt, erscheint angesichts früherer Berichte jedoch plausibel.

Cody Rhodes schließt einen Heel-Turn nicht mehr grundsätzlich aus

Rhodes selbst hat seine Haltung zu diesem Thema in den vergangenen Monaten spürbar verändert. Während er früher Fragen nach einem Heel-Turn häufig deutlich zurückwies, zeigte er sich zuletzt wesentlich offener. In seinem Format „What Do You Wanna Talk About?“ erklärte Rhodes, dass ein Wechsel grundsätzlich möglich sei, wenn eine Geschichte dies zu einem bestimmten Zeitpunkt erfordere.

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Gleichzeitig machte er deutlich, dass er keinen Turn vollziehen wolle, nur weil Teile der Online-Community diese Entwicklung seit Jahren fordern. Für ihn sei es entscheidend, dass sich eine Veränderung seiner Figur natürlich aus der Geschichte ergebe.

Rhodes betonte zudem, dass auch ein Babyface Entscheidungen treffen könne, die nicht von allen Zuschauern positiv aufgenommen würden. Einzelne Buhrufe seien für ihn deshalb kein Grund, seine gesamte Rolle zu verändern.

Damit unterscheidet sich seine heutige Haltung deutlich von früheren Jahren. Ein Heel-Turn wird von Rhodes inzwischen nicht mehr grundsätzlich ausgeschlossen.

Bereits 2025 gab es Diskussionen über einen Cody-Heel-Turn

Die aktuelle Meldung erhält zusätzlichen Kontext durch frühere Berichte aus dem Jahr 2025. Damals soll The Rock im Vorfeld von WrestleMania 41 die Idee verfolgt haben, Cody Rhodes zum Heel zu machen und ihn an seine Seite zu stellen. Rhodes soll diese kreative Richtung jedoch nicht unterstützt haben. Stattdessen entwickelte WWE letztlich die Geschichte mit John Cena, der beim Elimination Chamber einen spektakulären Heel-Turn vollzog.

Fightful berichtete später ebenfalls, dass Personen aus Rhodes’ Umfeld gegen eine Veränderung seiner Rolle gewesen seien. Als wesentliche Faktoren galten seine starken Merchandise-Verkäufe, seine Bedeutung für den Ticketverkauf und die weiterhin sehr positiven Publikumsreaktionen.

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