The Miz hat in einem ausführlichen Interview im Podcast „My Mom’s Basement“ auf zahlreiche Momente seiner WWE-Karriere zurückgeblickt. Der frühere WWE-Champion verriet dabei, welche Kollegen ihn im Ring regelmäßig zum Lachen brachten, welcher Finisher für ihn am schmerzhaftesten war und gegen welche Gegner Matches besonders hart geführt wurden.
Santino Marella und R-Truth brachten ihn immer wieder zum Lachen
Auf die Frage, mit welchen Wrestlern er während eines Matches am häufigsten lachen musste, musste The Miz nicht lange überlegen. An erster Stelle nannte er Santino Marella. Dessen spontane Einfälle und sein außergewöhnlicher Humor hätten ihn bei gemeinsamen Matches immer wieder zum Lachen gebracht.
Auch R-Truth zählt für Miz zu den unterhaltsamsten Kollegen seiner gesamten Karriere. Er bezeichnete Truth als einen Menschen, der völlig anders sei als alle anderen Wrestler, die er kennengelernt habe.
Als Beispiel verwies Miz auf die Reaktionen nach R-Truths vermeintlicher WWE-Entlassung im vergangenen Jahr. Nachdem Truth auf X einen entsprechenden Beitrag veröffentlicht hatte, hätten sich zahlreiche Wrestler und Fans hinter ihn gestellt. In den Hallen seien sogar lautstarke „We Want Truth“-Rufe zu hören gewesen. Für Miz zeige das eindrucksvoll, wie beliebt R-Truth innerhalb und außerhalb der WWE sei.
Great Khali verpasste den schmerzhaftesten Finisher
Auch beim Thema Finisher hatte The Miz eine klare Antwort. Generell seien Powerbombs besonders unangenehm, weil man aus großer Höhe auf dem Rücken lande. Die Pop-up Powerbomb von Kevin Owens habe zwar ebenfalls ordentlich wehgetan, sei aber noch vergleichsweise gut zu verkraften gewesen.
Den schmerzhaftesten Finisher seiner Karriere habe jedoch The Great Khali ausgeführt. Dessen Chokeslam sei für ihn in einer eigenen Kategorie gewesen. Da Khali seine Gegner besonders hoch anhob, sei der Aufprall auf der Matte jedes Mal deutlich im Rücken zu spüren gewesen.
Sheamus und Matt Cardona gehörten zu seinen härtesten Gegnern
Gefragt nach den körperlich härtesten Gegnern seiner Laufbahn nannte The Miz vor allem Sheamus und Matt Cardona. Gegen beide seien die Matches besonders intensiv gewesen, weil jede Aktion spürbar gewesen sei.
Gerade das habe ihm jedoch gefallen. Bei solchen Begegnungen müsse man Schmerzen nicht vorspielen oder besonders überzeugend verkaufen – man spüre sie tatsächlich. Für ihn hätten genau solche Matches einen besonderen Reiz gehabt.
Die Erwähnung von Sheamus kommt zu einem interessanten Zeitpunkt. Erst am Sonntagabend wurde bekannt, dass der Ire die WWE nach Ablauf seines Vertrags verlassen wird, nachdem er ein Angebot zur Vertragsverlängerung abgelehnt hatte – wir berichteten.
The Miz blickt entspannt auf seine Karriere
Aktuell befindet sich The Miz in einer ungewöhnlichen Rolle im WWE-TV. Dort verkörpert er eine elektrisierte Zombie-Version seiner selbst und bildet damit das komödiantische Gegenstück zu Danhausen.
Trotz dieser besonderen Rolle blickt der frühere WWE-Champion gelassen auf seine inzwischen mehr als zwei Jahrzehnte andauernde Karriere zurück. Seine Erzählungen zeigen, dass er sowohl die lustigen als auch die harten Momente im Ring zu schätzen weiß und mit seinem bisherigen Weg bei WWE im Reinen ist.

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