Mick Foley scheint sich bei AEW immer wohler zu fühlen. Hinter den Kulissen soll inzwischen sogar über ein mögliches letztes Match der Hardcore-Legende gesprochen werden. Gleichzeitig erklärte Foley selbst in einem Instagram-Video, warum ihn die Atmosphäre bei AEW stark an die Attitude Era der WWE erinnert und weshalb ihn die Arbeit mit Tony Khan aktuell besonders motiviert.
Insider sprechen über mögliches letztes Match von Mick Foley
Wie WrestleVotes Radio berichtet, gibt es innerhalb von AEW offenbar konkrete Gespräche über ein mögliches letztes Match von Mick Foley. Demnach soll Foley bereits vor seiner offiziellen Vertragsunterzeichnung bei AEW darüber nachgedacht haben, noch einmal in den Ring zurückzukehren. Laut einer internen Quelle habe die Promotion großes Interesse daran, ein solches Match auf die Beine zu stellen.
Als möglicher Schauplatz wurde dabei sogar All In am 30. August in Wembley genannt. Gleichzeitig sei intern aber noch unklar, ob dieser Zeitplan tatsächlich mit Foleys eigenen Vorstellungen und seinem körperlichen Zustand vereinbar wäre. Foley hatte zuletzt bereits selbst angedeutet, dass er ein letztes Match nicht komplett ausschließen würde. Voraussetzung sei allerdings, dass dabei keine Risiken für Kopfverletzungen entstehen und die Rahmenbedingungen insgesamt passen.
Innerhalb von AEW soll ein mögliches Abschiedsmatch laut dem Bericht ähnlich groß aufgebaut werden wie damals Stings letzter Auftritt.
MJF gilt als wahrscheinlichster Gegner für Foley
In den aktuellen Diskussionen rund um ein mögliches Foley-Match fällt besonders häufig der Name MJF. Die Verantwortlichen von WrestleVotes Radio erklärten, dass beide Charaktere nahezu perfekt gegensätzlich funktionieren würden. Foley verkörpere den bodenständigen Kämpfer, der sich über harte Arbeit und Opferbereitschaft Respekt erkämpft habe. MJF dagegen stehe für Arroganz, Provokation und Selbstüberschätzung.
Zudem stammen sowohl Foley als auch MJF aus Long Island, was der Storyline einen persönlicheren Hintergrund verleihen könnte. Als kreative Idee wurde genannt, dass Foley zunächst bei „All In” in eine Storyline rund um MJF eingreift und das eigentliche Match später bei „Full Gear” in der UBS Arena auf Long Island stattfindet.
Auch verschiedene Match-Konzepte wurden bereits diskutiert, darunter etwa eine „Karriere gegen Titel“-Stipulation. Eine weitere Idee wäre laut WrestleVotes Radio, dass Foley MJF zunächst dabei hilft, Champion zu werden, bevor es später zum finalen Match zwischen beiden kommt. Allerdings müsste dabei auch MJFs aktueller Gesundheitszustand berücksichtigt werden, da der AEW World Champion zuletzt mit Knieproblemen zu kämpfen hatte.
Mick Foley fühlt sich bei AEW an die Attitude Era erinnert
Unabhängig von den Match-Spekulationen veröffentlichte Mick Foley zuletzt ein ausführliches Video auf Instagram, in dem er sehr positiv über seine ersten Wochen bei AEW sprach. Dabei machte Foley deutlich, dass er keineswegs schlecht über WWE sprechen wolle. Er liebe die WWE weiterhin und sei dem Unternehmen dankbar für alles, was er dort erleben durfte.
Trotzdem erklärte Foley, dass ihn die Atmosphäre hinter den Kulissen bei AEW stark an die Attitude Era erinnere. Damals hätten sich die Wrestler gegenseitig unterstützt und gemeinsam versucht, etwas Besonderes aufzubauen. Fehler oder Rückschläge seien nicht sofort negativ bewertet worden, sondern als normaler Teil des kreativen Prozesses verstanden worden.
Genau dieses Gefühl nehme er aktuell auch bei AEW wahr. Laut Foley hätten viele Talente dort das Gefühl, kreativ etwas bewegen zu können und mutig neue Dinge auszuprobieren. Im Vergleich dazu erinnerte er sich daran, dass viele Wrestler bei WWE früher oft nervös oder angespannt gewesen seien, weil sie nie genau wussten, wie ihre Leistungen intern aufgenommen würden.
Tony Khans Leidenschaft beeindruckt Foley besonders
Besonders lobte Foley auch AEW-Präsident Tony Khan. Dessen Begeisterung und Leidenschaft für Wrestling seien für ihn ansteckend und würden sich deutlich von Vince McMahons Führungsstil unterscheiden.
Außerdem sprach Foley über die Reaktionen der Fans bei seinem AEW-Debüt in New York. Diese hätten sich für ihn nicht wie reine Nostalgie angefühlt, sondern vielmehr wie echte Freude darüber, dass er nun Teil von AEW sei. Foley erklärte, er habe das Gefühl, bei AEW weiterhin etwas beitragen und bewirken zu können. Er bezeichnete sich selbst scherzhaft als „Schweizer Taschenmesser“, das vielseitig eingesetzt werden könne und noch nicht alles gezeigt habe.
Nach seinem Debüt am AEW Double or Nothing-Wochenende soll Foley voraussichtlich auch beim kommenden AEW-Event „Redemption“ am 26. Juli in Montreal auftreten.

Bitte nicht. Er beschädigt nur sein Vermächtnis.
Damit riskiert Mick Foley sein Leben wie Terry Funk letztem Match so er nach kurzer Zeit verstarb. Wenn sein Körper nicht mehr körperlich in der Lage ist sollte er aufhören und nicht immer mit dem Gedanken nach „noch ein letzten Match“ denken.
Ich weiß nicht genau, ob ich Dich richtig verstanden habe, aber Terry Funk ist nicht kurze Zeit nach seinem letzten Match (2017), sondern 6 Jahre später (2023) an den Folgen seiner Demenzerkrankung gestorben.
Also ein letztes Match von Mick wäre geil, aber da er körperlich zumindest in nicht so guter Verfassung sein soll, würde ich es widerrum nicht so toll finden.
Er hat ja auch neue Hüfte bekommen, aber das hatte Taker ja auch schon gehabt, bei seinem letzten Match. Ich kenne da die heutige Technik und stärke dieser künstlichen Hüften nicht. Aber am Ende muss Mick es am besten wissen, ob sein Körper das physisch schaffen könnte.
Wir wissen doch gar nichts über seinen aktuellen Zustand oder hat ihn jemand zufällig gefragt?