Hulk Hogan: Neue Bodycam-Aufnahmen geben Einblicke in seine letzten Stunden

Hulk Hogan in Gedanken versunken
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Fast ein Jahr nach dem Tod von Hulk Hogan geben jetzt veröffentlichte Bodycam-Aufnahmen der Polizei von Clearwater neue Einblicke in seine letzten Stunden. Neben den Aussagen einer Pflegekraft enthält das Material auch die Einschätzung eines Sanitäters zu den Wiederbelebungsmaßnahmen.

Bodycam-Material nach Abschluss der Ermittlungen veröffentlicht

Die Polizei von Clearwater hatte ihre Ermittlungen bereits am 5. Juni 2026 abgeschlossen. Dem offiziellen Abschlussbericht zufolge starb Hulk Hogan eines natürlichen Todes infolge eines Herzstillstands. Hinweise auf ein Fremdverschulden fanden die Ermittler nicht.

Nach Abschluss des Verfahrens wurden ein 72 Seiten umfassender Polizeibericht sowie die Bodycam-Aufnahmen der eingesetzten Beamten veröffentlicht. Das Law&Crime Network hat das Material inzwischen ausgewertet und veröffentlicht. Neue Ermittlungen gibt es nicht, die Aufnahmen liefern jedoch weitere Einblicke in die Ereignisse am Morgen des 24. Juli 2025.

Pflegekraft beschreibt Hogans letzten Morgen

In den Bodycam-Aufnahmen schildert eine Pflegekraft, die Hogan an diesem Morgen betreute, den Ablauf der ersten Stunden des Tages.

Sie erklärte, gegen 6:50 Uhr im Haus eingetroffen zu sein. Hogan sei bereits wach gewesen und habe sich im Badezimmer im Obergeschoss die Zähne geputzt. Anschließend sei er ins Erdgeschoss gegangen, habe einen Joghurt gegessen, von seiner Ehefrau Sky seine Medikamente erhalten und sich danach in seinen Sessel gesetzt.

Die Pflegekraft erklärte den Ermittlern, Hogan habe sich an diesem Morgen zwar langsam bewegt, ansonsten jedoch keinerlei Anzeichen für einen medizinischen Notfall gezeigt. Auch dass er später im Sessel einschlief, habe sie nicht ungewöhnlich gefunden.

Aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme habe er nachts kaum schlafen können und deshalb tagsüber häufig geruht. Während einer zwölfstündigen Schicht sei er oft lediglich zwei bis drei Stunden wach gewesen.

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Der Gesundheitszustand verschlechterte sich plötzlich

Gegen 9:45 Uhr traf ein Ergotherapeut im Haus ein. Zu diesem Zeitpunkt hat Hogan noch geatmet. Als der Therapeut kurze Zeit später seine Vitalwerte kontrollieren wollte, konnte er jedoch keinen Puls mehr feststellen. Die Pflegekraft vermutete zunächst, dass Hogans kalte Hände die Messung erschwerten. Nachdem mehrere Versuche erfolglos geblieben waren, bemerkten sie und Hogans Ehefrau Sky schließlich, dass Hogan nicht mehr atmete.

Daraufhin wurde sofort der Notruf verständigt. Gemeinsam legten sie Hogan auf den Boden, während der Ergotherapeut bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mit Wiederbelebungsmaßnahmen begann.

Die Pflegekraft zeigte sich in den Aufnahmen sichtlich bewegt. Sie erklärte den Beamten, dass sie trotz ihrer rund 20-jährigen Tätigkeit im Pflegebereich zuvor noch nie erlebt habe, wie ein Mensch stirbt.

Aussage eines Sanitäters sorgt für Diskussionen

Besondere Aufmerksamkeit erhält inzwischen eine Aussage eines Sanitäters, die ebenfalls in den Bodycam-Aufnahmen festgehalten wurde. Der Ergotherapeut erklärte den Einsatzkräften, bereits etwa acht Minuten lang Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt zu haben. Ein Sanitäter äußerte daran jedoch Zweifel.

Er erklärte, dass bei seiner eigenen Herzdruckmassage Hogans Rippen gebrochen seien. Nach seiner Einschätzung spreche das dafür, dass die zuvor durchgeführte Herzdruckmassage möglicherweise nicht mit der erforderlichen Intensität erfolgt sei.

Rippenbrüche gelten bei einer korrekt und kräftig ausgeführten Herzdruckmassage als mögliche und nicht ungewöhnliche Begleiterscheinung. Deshalb wird inzwischen diskutiert, wie wirkungsvoll die Wiederbelebungsmaßnahmen vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes tatsächlich waren.

Am offiziellen Untersuchungsergebnis ändert sich nichts

Trotz dieser unterschiedlichen Einschätzungen bleibt das Ergebnis der Ermittlungen unverändert. Die Polizei stuft Hogans Tod weiterhin als natürlichen Tod infolge eines Herzstillstands ein. Der Fall ist abgeschlossen.

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Aus dem Polizeibericht geht außerdem hervor, dass sich Hogans Gesundheitszustand in den Monaten vor seinem Tod deutlich verschlechtert hatte. Zeugen und Angehörige berichteten unter anderem von einer Nackenoperation, einer Herzoperation, einer Leukämie-Erkrankung sowie Nierenversagen.

Bereits im August 2025 hatte Hogans Tochter Brooke erklärt, dass ihr Fachleute geraten hätten, die Bodycam-Aufnahmen und den Notrufmitschnitt anzufordern. Nachdem das Material nun veröffentlicht wurde, erhalten Fans erstmals einen detaillierten Einblick in die letzten Stunden der Wrestling-Legende.

2 Kommentare

  1. Die Respektlosigkeit im Umgang mit Hogans letzem Lebensabschnitt wird dadurch nicht gemindert. Das Gerede, die Bilder… es ist und war für sich alleine schon schäbig und die anhaltende Herumschlingerei um die Wahrheit bzgl. der Umstände ziehen es nur weiter in die Länge.

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