Becky Lynch war zu Gast im Podcast „What’s Your Story?“ von Stephanie McMahon und sprach dort offen über mehrere persönliche und berufliche Themen. Dabei erklärte sie, warum sie glaubt, dass Frauen in Zukunft häufiger WrestleMania-Main Events bestreiten werden als Männer. Außerdem sprach sie über ihren Wunsch nach einem zweiten Kind, ihre kurze Überlegung, nach der Fehde mit Ronda Rousey ins MMA zu wechseln, und ein großes Ziel, das sie bei WWE noch erreichen möchte.
Becky Lynch sieht große Zukunft für die WWE-Womens Division
Stephanie McMahon erzählte im Podcast, dass sie kürzlich gefragt worden sei, ob die WWE-Frauen inzwischen sogar stärker vertreten seien als die Men’s-Division. Becky Lynch zeigte sich darauf sehr überzeugt von der Entwicklung der Women’s Division.
Sie betonte zwar, dass es weiterhin viele starke männliche WWE-Stars gebe, glaubt aber trotzdem, dass Frauen in Zukunft häufiger im Main Event von WrestleMania stehen könnten als Männer. Für Becky liegt das vor allem an der Qualität der aktuellen Womens-Division. Ihrer Meinung nach verfügt WWE momentan über viele talentierte Wrestlerinnen, starke Persönlichkeiten und genügend interessante Storylines.
Auch Stephanie McMahon lobte die Entwicklung der Womens Division und hob besonders die Athletik sowie das Verständnis für Ringpsychologie hervor. Becky erklärte außerdem, dass WWE inzwischen viel mehr Wert auf Charakterentwicklung und langfristige Geschichten lege. Genau deshalb sehe sie noch großes Potenzial für die Zukunft der Division.
Becky Lynch spricht offen über den Wunsch nach einem zweiten Kind
Sehr persönlich wurde das Gespräch beim Thema Familienplanung. Becky Lynch gab offen zu, dass sie sich viele Gedanken über ein weiteres Kind macht. Ihre Tochter Roux wünsche sich ein Geschwisterchen, und Becky selbst könne sich ebenfalls vorstellen, noch einmal Mutter zu werden. Gleichzeitig falle ihr diese Entscheidung schwer, weil sie weiterhin aktiv auf höchstem Niveau wrestlen möchte.
Sie erklärte, dass es als Frau im Wrestling oft schwierig sei, Karriere und Familienplanung miteinander zu verbinden. Vor allem die Frage, wie lange sie überhaupt noch aktiv wrestlen möchte, spiele dabei für sie eine große Rolle. Solange sie darauf selbst keine klare Antwort habe, könne sie auch die Entscheidung über ein weiteres Kind nicht richtig planen.
Seth Rollins unterstützt Becky Lynch vollständig
Auch über ihren Ehemann Seth Rollins sprach Becky offen und humorvoll. Sie erklärte scherzhaft, dass Rollins sie bei diesem Thema fast „zu sehr“ unterstütze. Er überlasse ihr die Entscheidung komplett, weil er glaube, dass ein weiteres Kind ihre Karriere deutlich stärker beeinflussen würde als seine eigene.
Becky beschrieb ihn deshalb als extrem verständnisvoll und liebevoll. Gleichzeitig scherzte sie lachend darüber, dass seine perfekte Unterstützung die Entscheidung fast noch schwieriger mache. Das Muttersein selbst bezeichnete Becky als etwas ganz Besonderes. Es gebe kaum etwas Schöneres, als die Welt gemeinsam mit einem Kind neu zu erleben.
Nach der Ronda-Rousey-Fehde dachte Becky kurz über MMA nach
Außerdem erinnerte sich Becky Lynch an ihre intensive Rivalität mit Ronda Rousey zurück. Während gemeinsamer Trainingseinheiten mit der früheren UFC-Champion habe Becky irgendwann gemerkt, dass sie körperlich deutlich mehr aushalten könne, als sie selbst gedacht hatte.
Dadurch habe sie kurzzeitig sogar überlegt, ob sie vielleicht selbst einmal ins MMA wechseln könnte. Diese Idee hielt laut Becky allerdings nur etwa eine Woche an. Danach sei ihr klar geworden, dass es ein großer Unterschied sei, Schläge einzustecken oder selbst erfolgreich auszuteilen.
Becky Lynch fehlt nur noch ein großes Ziel bei WWE
Zum Abschluss sprach Becky Lynch auch über das letzte große Ziel, das sie bei WWE noch erreichen möchte. Nach eigener Aussage habe sie fast alles geschafft, was sie sich in ihrer Karriere vorgenommen habe. Nur eine Sache fehle ihr noch: der Gewinn des Money in the Bank Koffers.
Dabei gehe es ihr nicht nur um den Sieg selbst, sondern auch um die Rolle und die Macht, die mit dem Koffer verbunden seien. Becky erklärte lachend, dass sie die Vorstellung liebe, mit dem Koffer ständig Druck auf die amtierenden Champions auszuüben und alle nervös zu machen. Ob Becky Lynch damit bereits ihre Teilnahme am nächsten Money in the Bank Event angedeutet hat, ließ sie offen.

Und noch der US Titel fehlt Becky dann ist sie Grand Slam Champion. Würde es ihr echt können.