WWE Hall of Fame 2027: Neue Entwicklung um Saudi-Arabien und erste Namen im Gespräch

WWE Hall of Fame Logo vor smaragdgrüner, goldener Saudi-Arabien-Look-Kulisse
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Die Planungen rund um WrestleMania 43 nehmen zunehmend Gestalt an, doch bei der WWE Hall of Fame 2027 bleiben weiterhin zentrale Fragen offen. Neue Aussagen haben die Diskussion um den Austragungsort erneut angefacht, während zugleich erste Spekulationen über die kommende Class aufkommen. Der aktuelle Stand liefert dabei sowohl neue Hinweise als auch einige wichtige Einschränkungen.

Turki Alalshikh widerspricht Bericht über New York

Ausgangspunkt der neuen Diskussion waren Aussagen von Ali Al-Marafi, dem Vorsitzenden von Qatar Pro Wrestling. Dieser erklärte, WrestleMania 43 werde zwar wie angekündigt in Riad stattfinden, weitere Veranstaltungen der WrestleMania-Woche sollten jedoch in New York ausgetragen werden. Dazu zählte er neben NXT und AAA auch die WWE Hall of Fame. Die Shows sollten demnach vorab aufgezeichnet beziehungsweise zeitlich getrennt vom eigentlichen WrestleMania-Wochenende stattfinden.

Turki Alalshikh, der Vorsitzende der saudischen General Entertainment Authority und eine der entscheidenden Personen hinter der Zusammenarbeit zwischen der WWE und Saudi-Arabien, widersprach dieser Darstellung auf X. Er bezeichnete die verbreiteten Angaben als unzutreffend und stellte klar, dass die betreffenden Veranstaltungen in Riad stattfinden werden.

Seine Reaktion wurde in mehreren Berichten als Bestätigung gewertet, dass WWE die Hall of Fame Zeremonie 2027 weiterhin in Saudi-Arabien plant. Eine offizielle Ankündigung des Unternehmens mit Datum und Veranstaltungsort liegt bislang allerdings nicht vor. Entsprechend gilt Riad derzeit als erwarteter Austragungsort, aber noch nicht als endgültig von WWE bestätigte Kulisse.

Die Entwicklung passt zu früheren Informationen von WrestleVotes. Demnach soll Saudi-Arabien bei WWE ausdrücklich sein Interesse an der Ausrichtung der Hall of Fame hinterlegt haben. Innerhalb des Berichts herrschte kaum Zweifel daran, dass die Verantwortlichen diesem Wunsch nachkommen könnten.

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WWE bestätigt NXT und AAA für New York

Alalshikhs pauschaler Widerspruch wirft dennoch Fragen auf, denn zumindest ein Teil der ursprünglichen Darstellung wurde bereits von WWE selbst bestätigt. NXT Stand & Deliver und AAA Eternal Glory werden während des WrestleMania-43-Zeitraums im Infosys Theater am Madison Square Garden in New York stattfinden.

Darüber hinaus plant WWE dort offizielle Watchpartys für WrestleMania 43 sowie weitere Fan- und Merchandiseangebote. Die beiden Veranstaltungen werden somit tatsächlich räumlich von WrestleMania getrennt, das 2027 erstmals außerhalb Nordamerikas in Riad ausgetragen wird.

Bis zu einer eigenen Ankündigung von WWE bleibt daher festzuhalten, dass die Hall of Fame 2027 für Riad erwartet wird, während NXT Stand & Deliver und AAA Eternal Glory definitiv nach New York gehen.

Nasty Boys als erste mögliche Kandidaten im Gespräch

Neben der Frage nach dem Austragungsort beginnen inzwischen auch die ersten Spekulationen über die Class of 2027. Mit Brian Knobbs und Jerry Sags werden dabei die Nasty Boys als mögliche Kandidaten genannt.

Auslöser sind neue WWE-Mattel-Actionfiguren des früheren Tag Teams. Knobbs und Sags wurden für eine kommende Ausgabe der „Monday Night War“-Reihe präsentiert, was Spekulationen über eine neue Lizenzvereinbarung oder einen möglichen Legendenvertrag mit WWE auslöste. Ein solcher Vertrag wurde bislang jedoch nicht bestätigt und wäre allein noch kein Beleg für eine bevorstehende Aufnahme.

Sean Ross Sapp wurde im Rahmen einer Fragestunde darauf angesprochen, ob die langjährige Freundschaft der Nasty Boys mit Hulk Hogan ihre Chancen erhöhen könnte. Der Fightful-Reporter hielt eine spätere Ehrung grundsätzlich für denkbar, sah die Verbindung zu Hogan jedoch nicht als entscheidenden Faktor an.

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Sportlich verfügen Knobbs und Sags über eine passende gemeinsame Bilanz. Das Team gewann einmal die WWF Tag Team Championship und dreimal die WCW World Tag Team Championship. Darüber hinaus traten die beiden seit den 1980er-Jahren für zahlreiche Promotions in Nordamerika und Japan an. Konkrete Hinweise darauf, dass WWE sie bereits für 2027 ausgewählt hat, existieren derzeit allerdings nicht.

Cyndi Lauper wohl keine Kandidatin für 2027

Auch der Name Cyndi Lauper wird seit Jahren mit der WWE Hall of Fame verbunden. Ihre geschäftliche Beziehung zum Unternehmen hat sich zuletzt durch gemeinsame Lizenz- und Merchandiseprojekte deutlich verbessert. Dazu gehört auch ihre erste WWE-Mattel-Figur, die an ihre bedeutende Rolle während der Rock-’n’-Wrestling-Ära erinnert.

Eine spätere Aufnahme soll dadurch wahrscheinlicher geworden sein. Laut WrestleVotes ist für die Class of 2027 jedoch eher nicht mit der Sängerin zu rechnen. Die derzeitige Zusammenarbeit beschränke sich vor allem auf Merchandise und Lizenzprodukte, während keine Auftritte im WWE-TV geplant seien. Somit gibt es für die kommende Hall-of-Fame-Klasse noch keine offiziell bestätigten Namen.

2 Kommentare

  1. Und in China fällt ein Sack Reis um. Mir ist es ehrlich gesagt egal. Ich werde mir weder WrestleMania 43 noch die WrestleMania-Woche anschauen.

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