Cody Rhodes nimmt Abschied von Pharaoh und erinnert an dessen wichtigste Aufgabe

Cody Rhodes sitzt backstage in einem rosafarbenen Anzug neben seinem weißen Hund Pharaoh, der mit vollständig sichtbaren Ohren im Vordergrund in die Ferne blickt
wrestling-point.de Newsquelle festlegen

Cody Rhodes hat in seiner Karriere viele Menschen an seiner Seite gehabt, die ihn durch entscheidende Phasen begleitet haben. Einer davon war über viele Jahre nahezu immer präsent und wurde dabei selbst zu einem kleinen Teil der Wrestling-Welt.

Cody Rhodes nimmt Abschied von Pharaoh

Cody Rhodes hat den Tod seines Huskys Pharaoh bekannt gegeben. In einem emotionalen Instagram-Beitrag blickte der amtierende WWE-Star auf die gemeinsamen Jahre zurück und erinnerte sich dabei nicht nur an zahlreiche private Momente, sondern auch an Pharaohs ungewöhnliche Rolle innerhalb der Wrestling-Welt.

Cody beschrieb seinen Hund als ausgesprochen charakterstark. Pharaoh habe den Pool bewacht, den Mond angeheult und Fremden im Garten sehr deutlich vermittelt, dass sie sich besser nicht zu weit nähern sollten. Gleichzeitig sei er hervorragend trainiert gewesen und habe besonders in schwierigen Momenten eine ganz andere Seite gezeigt.

Rhodes bezeichnete Pharaoh deshalb rückblickend als eine Art „Krisenhund“. Immer wenn etwas nicht stimmte, sei er da gewesen. Besonders eindringlich erinnerte sich Cody daran, wie Pharaoh ihm in schwierigen Situationen wortlos Nähe gegeben hatte. Wenn sein eigenes Leben aus dem Gleichgewicht geraten sei, habe der Husky einfach neben ihm gesessen und ihm damit das Gefühl vermittelt, verstanden zu werden.

Pharaoh war auch nach Dusty Rhodes‘ Tod an Codys Seite

Diese Rolle hatte Cody bereits Jahre zuvor öffentlich beschrieben. In einem Interview im Jahr 2024 erklärte er, dass Pharaoh nach dem Tod seines Vaters Dusty Rhodes im Juni 2015 praktisch nicht von seiner Seite gewichen sei. Cody verglich die Verbindung damals mit Jon Snow und dessen Schattenwolf Ghost aus „Game of Thrones“. Pharaoh habe ihn in dieser schweren Phase niemals allein gelassen. Für Rhodes war der Husky damit weit mehr als ein Haustier. Er wurde zu einem konstanten Begleiter in einer Zeit, in der sich sowohl sein persönliches Leben als auch seine Wrestling-Karriere stark veränderten.

Siehe auch  Chelsea Green rechnete mit dem nächsten WWE-Aus: Doch dann änderten die Fans ihre Rolle

Vom Familienhund zur kleinen Wrestling-Berühmtheit

Auch Wrestling-Fans lernten Pharaoh im Laufe der Jahre immer besser kennen. Cody erinnerte in seinem Abschiedsbeitrag unter anderem an das erste All-In-Wochenende 2018 in Chicago. Bereits damals habe Pharaoh im Hotel für große Aufmerksamkeit gesorgt. Fans hätten Fotos gemacht und seinen Namen gerufen, während eigens nach ihm benannte Speisen angeboten worden seien.

In den folgenden Jahren entwickelte sich Pharaoh immer mehr zu einem festen Bestandteil der öffentlichen Darstellung der Rhodes-Familie. Er begleitete Cody zu Veranstaltungen, war bei Meet-and-Greets zugunsten von Tierheimen dabei und erhielt später sogar eigenes Merchandise. Auch eine eigene Mattel-Figur gehörte zu den ungewöhnlichen Stationen seines Wrestling-Lebens. Cody bezeichnete ihn deshalb scherzhaft als Teil der Wrestling-Familie der Rhodes und gab ihm den Spitznamen „The Siberian Nightmare“.

Nicht jede Erinnerung war allerdings positiv. Bei AEW All Out 2019 wurde Pharaoh während Codys Entrance von einer besonders lauten Pyro-Explosion erschreckt. Cody stellte später klar, dass dieser Effekt nicht hätte ausgelöst werden sollen. AEW-Präsident Tony Khan erklärte daraufhin ebenfalls, dass man Pharaoh nicht noch einmal in eine vergleichbare Situation bringen wolle.

Sogar The Rock machte Pharaoh zum Teil einer WrestleMania-Story

Pharaoh tauchte später auch wieder im WWE-Umfeld auf. Im Aufbau zu WrestleMania 40 zog The Rock den Hund mehrfach in seine verbalen Attacken gegen Cody hinein und verpasste ihm dabei einen wenig schmeichelhaften Spitznamen. Cody reagierte darauf deutlich und machte The Rock klar, dass Pharaoh aus der Angelegenheit herausgehalten werden sollte. Wenig später veröffentlichte er scherzhaft ein Foto seines Huskys mit einem Halstuch, auf dem „Rock is a Cat“ zu lesen war.

In seinem aktuellen Abschiedsbeitrag erinnerte sich Rhodes deshalb mit einem Augenzwinkern daran, dass Pharaoh sogar ein „Gegner von The Rock“ gewesen sei. Aus einem Familienhund war über die Jahre tatsächlich eine Figur geworden, die vielen Wrestling-Fans vertraut war.

Siehe auch  Joe Gacy blickt auf das Ende der Wyatt Sicks zurück: Hinter den Kulissen deutete sich einiges an

SummerSlam 2024 wurde Pharaohs letzte große Wrestling-Reise

Im Sommer 2024 zeichnete sich allerdings bereits ab, dass Pharaoh nicht mehr regelmäßig mit Cody unterwegs sein würde. Rhodes erklärte damals, dass sein Hund inzwischen 13 Jahre alt sei und Reisen zunehmend anstrengender würden. Beim SummerSlam 2024 wurde Pharaoh noch einmal backstage an Codys Seite gezeigt. WWE stellte den Moment ausdrücklich als seine letzte gemeinsame Wrestling-Reise mit Cody heraus. Anschließend sollte er überwiegend zu Hause bei der Familie bleiben.

Cody Rhodes: Pharaoh fand seinen wichtigsten „Job“ bei Liberty

Rhodes erklärte in seinem Abschiedsbeitrag, dass Huskys seiner Ansicht nach immer eine Aufgabe benötigten. Lange habe er nicht genau gewusst, welche Aufgabe Pharaoh eigentlich für sich gefunden hatte. Erst beim Durchsehen alter Fotos sei ihm bewusst geworden, wie sehr sich das nach der Geburt seiner Tochter Liberty verändert hatte. Auf zahlreichen frühen Bildern sei Pharaoh direkt neben ihr zu sehen, tauche am Bildrand auf oder beobachte aufmerksam, was um sie herum geschehe. Cody glaubt deshalb, dass Pharaoh schließlich seinen wichtigsten Platz gefunden hatte: an Libertys Seite.

Für Cody stand am Ende nicht mehr im Mittelpunkt, dass Pharaoh Wrestling-Fans begeistert, Merchandise bekommen oder sogar Teil einer WrestleMania-Story gewesen war. Seine wichtigste Aufgabe habe innerhalb der Familie gelegen. Rhodes erinnerte daran, dass die Anschaffung des Huskys einst aus einem spontanen Wunsch nach einem eigenen „kleinen Wolf“ nach einem Abend mit „Game of Thrones“ entstanden war. Zum Abschied wollte er dennoch nicht auf eine große Serienreferenz zurückgreifen. Stattdessen wiederholte Cody die letzten Worte, die er Pharaoh vor dessen Tod gesagt hatte: Er habe seine Aufgabe erfüllt und werde geliebt.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Cody Rhodes (@americannightmarecody)

1 Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*