Tiffany Stratton steht vor einem besonderen Auftritt beim WWE SummerSlam 2026. Die amtierende Women’s United States Championesse könnte bei der Veranstaltung in ihrem Heimatstaat Minnesota einen weiteren Titel gewinnen. Im Vorfeld sprach sie über ihre SummerSlam-Pläne, ihre besondere Verbindung zu Jade Cargill und die anhaltende Kritik an der Netflix-Serie „WWE: Unreal“.
Tiffany Stratton weist Kritik an WWE: Unreal zurück
Während ihres Auftritts in der „Rich Eisen Show“ verteidigte Stratton die Backstage-Dokuserie gegen Zuschauer, die der Ansicht sind, dass WWE damit zu viel über den kreativen Prozess und die Entstehung der wöchentlichen Shows enthüllt.
Stratton könne diese Beschwerden nur bedingt nachvollziehen. Nach ihrer Auffassung stammen viele der lautesten kritischen Stimmen von Personen, die sich die Serie trotzdem ansehen. Wer mit dem Konzept grundsätzlich nichts anfangen könne, müsse die Sendung schließlich nicht verfolgen.
Sie selbst sehe in „WWE: Unreal“ dagegen eine interessante Ergänzung zum regulären WWE-Programm. Die Serie vermittle den Fans einen Eindruck davon, wie viel Arbeit hinter den Kulissen geleistet werde, bevor die Wrestler vor den Kameras auftreten. Viele Zuschauer würden unterschätzen, wie häufig sich die Beteiligten kurzfristig anpassen und auf spontane Änderungen reagieren müssten.
Pläne könnten sich jederzeit verändern, weshalb die WWE-Stars regelmäßig dazu gezwungen seien, mit neuen Situationen umzugehen oder einzelne Elemente aus dem Moment heraus umzusetzen. Stratton glaubt, dass dieser Einblick bei den Zuschauern für mehr Respekt gegenüber dem Wrestling-Geschäft sorgen könne.
Netflix könnte WWE neue Zuschauer bringen
Neben der Wirkung auf bestehende Fans erkennt Stratton in der Serie auch die Möglichkeit, völlig neue Zuschauer auf WWE aufmerksam zu machen. Durch die Veröffentlichung auf Netflix erreiche „WWE: Unreal“ Menschen, die sich zuvor möglicherweise noch nie intensiver mit Wrestling beschäftigt hätten.
Nach ihrer Einschätzung könnten der Titel der Serie und die Präsenz der WWE-Superstars auch Personen ansprechen, die sich vor allem für Dokumentationen und Einblicke hinter die Kulissen interessieren. Im besten Fall würden diese Zuschauer anschließend neugierig auf das WWE-Produkt werden und sich zu regelmäßigen Wrestling-Fans entwickeln.
Besonderes SummerSlam-Heimspiel in Minnesota
Sportlich richtet Stratton ihren Blick inzwischen vollständig auf den SummerSlam. Die Großveranstaltung besitzt für sie eine besondere Bedeutung, da sie in Minnesota aufgewachsen ist und vor heimischem Publikum antreten darf. Ihren bevorstehenden Auftritt bezeichnete sie als einen Moment, in dem sich für sie ein Kreis schließe.
Stratton qualifizierte sich bei der SmackDown-Ausgabe vom 17. Juli 2026 mit einem Sieg über Jacy Jayne für das Five-Way-Ladder-Match um die vorläufige WWE Women’s Championship. Das Match wurde angesetzt, weil weiterhin unklar ist, wann die verletzte Titelträgerin Rhea Ripley zurückkehren kann.
Da Stratton bereits die Women’s United States Championship hält, könnte sie den SummerSlam als Doppelchampionesse verlassen. Bereits bei SmackDown spielte sie deshalb mit der Bezeichnung „Tiffy Two Belts“ und kündigte an, dass die Zuschauer in Minnesota möglicherweise einen weiteren bedeutenden Moment ihrer Karriere erleben werden.
Jade Cargill als „Wrestling-Seelenverwandte“
Mit Jade Cargill steht bislang eine weitere Teilnehmerin des Ladder Matches fest. Stratton äußerte sich auffallend positiv über ihre langjährige Rivalin und bezeichnete Cargill als ihre Wrestling-Seelenverwandte.
Beide würden ihrer Ansicht nach über eine besonders gute Chemie verfügen. Stratton könne daher nicht verstehen, weshalb manche Fans genervt reagierten, sobald ein weiteres Aufeinandertreffen angekündigt werde. Ihre bisherigen Matches hätten gezeigt, dass die beiden im Ring gut miteinander harmonieren und gemeinsam starke Leistungen abliefern könnten.
Stratton sei stolz auf ihre bisherigen Begegnungen und die gemeinsame Storyline mit Cargill. Die beiden standen sich bereits mehrfach in bedeutenden Matches gegenüber und werden beim SummerSlam erneut um eine Championship kämpfen. Stratton deutete an, dass es im Ladder Match zu weiteren spektakulären Aktionen zwischen ihnen kommen könnte.
Riskante Leiter-Aktion mit Cargill denkbar
In diesem Zusammenhang erinnerte Stratton an ihren viel beachteten Sturz bei NXT Stand & Deliver 2023. Während des damaligen Ladder Matches sprang sie von einer Leiter auf mehrere Gegnerinnen außerhalb des Rings, wurde jedoch nicht richtig aufgefangen und landete hart auf dem Boden.
Stratton scherzte, dass sie eine ähnliche Aktion beim SummerSlam möglicherweise gezielt auf Jade Cargill ausführen könne. Aufgrund von Cargills außergewöhnlicher Kraft bestehe schließlich die Hoffnung, dass ihre Gegnerin sie dieses Mal tatsächlich sicher auffangen würde.

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