Sammy Guevara äußert sich zu seinen seltenen AEW-Auftritten

Sammy Guevara präsentiert seine Muskeln
Sammy Guevara zählte einst zu den vier ursprünglichen „Pillars“ von AEW und galt als einer der wichtigsten Bausteine für die Zukunft der Promotion. Im Jahr 2026 ist der frühere TNT Champion jedoch kaum noch im AEW-Fernsehen präsent. Auf AEW Dynamite stand er seit mehr als sechs Monaten in keinem Match mehr im Ring. Nun hat er erstmals offen darüber gesprochen, wie er mit dieser Situation umgeht.

Kein Dynamite-Match seit Januar

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Sein bislang letztes Match bei AEW Dynamite bestritt Guevara am 7. Januar 2026. Seitdem war er nur vereinzelt bei AEW Collision zu sehen. Im Mai erhielt er dort eine Chance auf die AEW World Championship gegen den damaligen Champion Darby Allin, blieb jedoch erfolglos.

Einen Monat später trat er gemeinsam mit Rush und Dralistico in einem Match um die AEW World Trios Championships gegen The Conglomeration an. Auch dieses Match ging für sein Team verloren.

Im Interview mit MuscleManMalcolm, das im Rahmen der Independent-Veranstaltung PWJ No Days Off aufgezeichnet wurde, sprach Guevara offen über seine aktuelle Rolle. Als der Interviewer erklärte, ihn gerne wieder häufiger bei Dynamite sehen zu wollen, erwiderte Guevara, dass diese Entscheidung nicht in seiner Hand liege. Wer eine Änderung wolle, müsse sich an AEW-Präsident Tony Khan wenden.

Er erinnerte außerdem daran, dass er für sein bislang letztes AEW-TV-Match gegen Darby Allin nur wenige Stunden Vorbereitungszeit gehabt habe. Unabhängig davon versuche er bei jedem Einsatz, seine bestmögliche Leistung zu zeigen. Er sieht sich weiterhin als „The Spanish God“ und als einen der besten Wrestler der Branche.

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Keine neue Aussage, sondern ein wiederkehrendes Thema

Diese Aussagen passen zu Äußerungen, die Guevara bereits in den vergangenen Monaten gemacht hatte. Beim AEW Revolution Pay-per-View im März 2026 gehörte er nicht zur Card. Als ihn ein Fan auf X fragte, weshalb ausgerechnet er als einziger der ursprünglichen Pillars fehle, erklärte Guevara knapp, dass diese Entscheidung nicht bei ihm liege.

Damit vermittelt er seit Monaten denselben Eindruck: Er würde offenbar häufiger auftreten, wird derzeit jedoch nicht entsprechend eingesetzt. Einen offiziellen Grund dafür hat AEW bislang nicht genannt.

Zwischen AEW, ROH und CMLL

Während ehemalige Pillars wie Darby Allin oder MJF zuletzt regelmäßig im Titelgeschehen von AEW vertreten waren, pendelt Guevara inzwischen zwischen AEW, ROH und CMLL.

Im laufenden Jahr verlor er gemeinsam mit The Beast Mortos die ROH World Tag Team Championships an Mistico und Mascara Dorada. Hinzu kamen mehrere Einsätze für CMLL in Mexiko. Regelmäßige Auftritte im AEW-Fernsehen blieben dagegen die Ausnahme.

Im Interview blickte Guevara außerdem auf seine drei Regentschaften als TNT Champion zurück. Seine erste Titelregentschaft aus dem Jahr 2021 bedeute ihm bis heute am meisten, da sie seine erste große Championship bei AEW gewesen sei. Seine dritte Regentschaft im Jahr 2022 habe dagegen nur rund eine Woche gedauert. Deshalb habe er kaum Zeit gehabt, sich wirklich als Champion zu fühlen.

Vom ersten Dynamite-Match bis heute

Guevara erinnerte sich außerdem an einen besonderen Moment seiner Karriere. Er stand im allerersten Match der Geschichte von AEW Dynamite im Ring und traf dabei auf Cody Rhodes. Es war zugleich die erste Wrestling-Übertragung auf TNT seit 19 Jahren.

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Rückblickend erklärte er, dass ihn damals außerhalb der Wrestling-Szene kaum jemand kannte. Dennoch sei es ein Moment gewesen, von dem er bereits als Kind geträumt habe. Sieben Jahre später gehört Sammy Guevara zwar weiterhin zum AEW-Roster, spielt im wöchentlichen TV-Programm jedoch nur noch eine Nebenrolle.

7 Kommentare

  1. Sammy hat halt auch einiges falsch gemacht. Fehler die ihm noch nachhängen und völlig zurecht aus dem AEW TV verschwinden liesen…

    Bist du aber erstmal raus, und andere übernehmen deinen Platz, ist es schwer da wieder rein zu kommen.

    Seine Attitude hat sich auch nicht wirklich verändert… eine gewisse arrogante Art hat er immer noch wie es scheint, obwohl die Fehltritte ihn eigentlich eines besseren belehrt haben sollten. Denke nicht das es ihm hilft eine bessere Position zu bekommen. Bisschen mehr Bodenhaftung und dergleichen täte ihm da wohl eher einen Gefallen.

    Nach der Geburt seines Kindes schraubte er seine absurde Social Media Präsenz deutlich runter, und trat allgemeiner „geerdeter“ auf und fokussierter… das war aber nur ne recht kurze Phase, denn all zu bald gabs wieder alte Verhaltensmuster zu erkennen… die auch in dem Interview wieder durchscheinen.

    Das die Entscheidung darüber ob er auftritt oder nicht natürlich andere treffen ist klar… zu meinen das dies aber so gar nicht in seiner Hand liegt ist falsch.

    Er muss sich natürlich auch reinhängen und entsprechend anbieten… auch mal Ideen pitchen ect. Da sitzen, sein Ding machen und warten das Tony ihn in die Shows wirft, wird zu nichts führen.

    War durchaus Fan von ihm und glaube auch immernoch das er einiges drauf hat und zwar weit mehr als nur seine In-Ring performance, er bringt auch gewisses Charisma mit und kann unterhalten… aber seine Fehler waren nicht weg zu diskurieren (häufiges falsches Backstage verhalten, social media Fehltritte en masse, ein paar fragwürdige Aussagen zu Kollegen, und noch einiges mehr, Suspendierungen eingeschlossen).

    Denke nicht das er noch mal ne große Rolle bei AEW spielen wird… andere haben einfach seinen Platz mehr als nur eingenommen und sich darüber hinaus als verlässlichere Arbeiter erwiesen.

  2. Leider gehört er auch zu jenen, bei denen in all der Zeit, hier sind es satte sieben Jahre, kaum eine Entwicklung festzustellen ist. Entwicklung nicht hinsichtlich des Bookings, sondern hinsichtlich der Präsentation seiner selbst, seines Auftretens, Aussehens, seiner Promos in und außerhalb des Rings. Ganz ähnlich wie bei Julia Hart, oder bei WWE Bron Breakker.

    • Bein Bron ist es aber so das die Entwicklung einzig bei WWE liegt, sie gestaltet nämlich auch die Charakterrollen. Erst wenn ein Wrestler bei WWE einen sehr starken Status hat ist er in der Lage seine eigenen Entscheidungen zu treffen und einfließen zu lassen… das traf in den letzten 30 Jahren auf nicht mal 10 Wrestler von WWE zu.

      Bei WWE kriegen die Wrestler ihre „Präsentation“ vorgeschrieben, so auch Bron breakker… ich verfolge WWE seit gut nem halben Jahr nicht mehr, aber es schaut so aus als ob er immernoch der selbe Bron ist wie vor nem Jahr, und ich stimme zu, das müsste sich ändern… da hat er aber kaum Einfluss drauf, noch nicht.

      Bei AEW kommt mehr Input von den Wrestlern selbst (also viel mehr Eigenverantwortung, und genau da leistete sich Sammy viele Fehltritte), was vor allem daran liegt das hinter den Kulissen noch nicht so festgefahrene Strukturen herrschen und auch das Team der Schreiberlinge bei weitem nicht so ist wie das bei WWE. Die Wrestler sind hier mehr gefordert eigenes einzubringen… und da sehe ich bei Sammy offenkundig auch defizite, oder auch bei der von dir genannten Julia.

      • Auch wenn die Rolle vorgeschrieben wird, kann jeder an sich selbst arbeiten. Mimik, Bewegungsabläufe, Sprache, all das gehört dazu. Das ist wie bei einem Schauspieler. Die Rolle steht im Drehbuch, das Kostüm kommt aus dem Fundus, aber ob die Rolle glaubhaft, ob der Schauspieler realistisch oder steif und aufgesetzt wirkt, liegt am Schauspieler selbst.

        Nicht ohne Grund haben Veteranen wie Billy Gunn, AJ Styles und andere, in letzter Zeit genau das an jungen Talenten kritisiert.

        • Hmja ok, wie gesagt ich schaue WWE seit gut nem halben Jahr nicht mehr. Was das angeht kann ich Bron daher nicht wirklich genauer beurteilen wie er sich da persönlich weiter entwickelt hat oder eben nicht. Kann nur bezug darauf nehmen welche „Rolle“ er spielt, und die scheint sich nicht geändert zu haben aber ist wie gesagt auch vorgeschrieben… Aber wenn er sich insgesamt nicht weiter entwickelt hat, ist das natürlich etwas das an ihm liegt bzw dann vielleicht doch an mangelndem Potenzial.

          Du hast natürlich recht… trotz vorgegebener Rolle ist es natürlich sehr wichtig „Wie“ diese Rolle rübergebracht wird und ob man in diese Rolle mehr und mehr reinwächst und eigene Nuancen reinbringt. Scheint dann wohl bei Bron nicht so der Fall zu sein wie du das schilderst.

          Ist halt nicht jeder ein Undertaker, leider.

    • Bei Jack Perry hat sich einfach gezeigt das er nicht das nötige Talent hat. Selbst seine In-Ring-Fähigkeiten sind eher rückläufig auch wenn er im Ring durchaus nett anzusehen sein kann, aber das sind viele. Er musste mal raus aus dem Jungle Boy Ding, weil das ja wirklich so 0,0 zu was geführt hätte… und um mal zu sehen ob mehr in ihm steckt als der 08/15 nette Junge. Wie sich eben gezeigt hat, steckt nicht mehr in ihm.

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