Tony Khan erklärt Bryan Danielsons AEW-Abwesenheit: Das steckt dahinter

Bryan Danielson befindet sich im Ring und blickt grimmig
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Fans haben sich in den vergangenen Wochen immer wieder gefragt, warum Bryan Danielson weder bei „AEW Dynamite“ noch bei „AEW Collision“ zu sehen war. Selbst als Kommentator fehlte der frühere AEW World Champion zuletzt. Nun hat AEW-Präsident Tony Khan während des Wohltätigkeits-Livestreams von „In The Weeds“ erstmals ausführlich erklärt, weshalb Danielson derzeit nicht im TV zu sehen ist und wie es um seinen Gesundheitszustand steht.

Tony Khan: Reisen ist für Danielson zur größten Belastung geworden

Khan erklärte, dass Bryan Danielson nach Jahrzehnten im Professional Wrestling körperlich stark gezeichnet sei. Es gehe dabei nicht darum, ihn bewusst aus den TV-Shows herauszuhalten. Vielmehr sei inzwischen bereits das regelmäßige Reisen eine enorme Belastung für seinen Körper.

Aus diesem Grund habe AEW entschieden, Danielson so weit wie möglich von den Reisestrapazen zu entlasten, damit er mehr Zeit zu Hause mit seiner Familie verbringen und sich vollständig erholen könne.

Das oberste Ziel sei es, Danielson zunächst wieder schmerzfrei zu bekommen. Erst wenn dieser Punkt erreicht sei, könne über eine regelmäßige Rückkehr ins AEW-Fernsehen nachgedacht werden. Khan betonte, dass er Danielson keinesfalls unter Druck setzen werde und ihm die Zeit geben wolle, die er für seine Genesung benötigt.

Besonders bemerkenswert war Khans Hinweis, dass selbst die Arbeit am Kommentatorenpult für Danielson körperlich anstrengend sei. Viele Fans würden unterschätzen, welche Belastung bereits das längere Sitzen sowie die ständigen Kopfbewegungen beim Blick auf Monitore darstellen. Gerade nach den zahlreichen Verletzungen und Operationen seien selbst solche Tätigkeiten für Danielson mit Schmerzen verbunden.

Khan appellierte deshalb an die Fans, Verständnis für dessen Situation aufzubringen, da nur wenige nachvollziehen könnten, welchen körperlichen Tribut eine jahrzehntelange Karriere im Wrestling fordere.

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AEW passt Danielsons Einsätze gezielt an

Dass Danielsons eingeschränkte Reisefähigkeit ein Thema ist, hatte Tony Khan bereits im Mai 2026 während der Pressekonferenz nach AEW Double or Nothing angesprochen. Damals erklärte er, dass AEW die Einsätze des ehemaligen World Champions bewusst nach geografischen Gesichtspunkten plane.

Findet eine Veranstaltung in der Nähe von Danielsons Wohnort statt, könne dieser eher als Kommentator eingesetzt werden. Liegt der Austragungsort jedoch weiter entfernt, übernehmen stattdessen Excalibur und Tony Schiavone die Kommentatorenrolle. Nach demselben Prinzip verfährt AEW auch mit Taz, der aufgrund seiner gesundheitlichen Situation ebenfalls keine langen Flugreisen mehr absolvieren soll.

Trotz seiner Abwesenheit im TV bleibt Danielson hinter den Kulissen ein wichtiger Bestandteil von AEW. Wie Fightful Select berichtet, arbeitet er weiterhin in einer kreativen Funktion und unterstützt das Unternehmen bei der Entwicklung von Storylines und anderen kreativen Aufgaben.

Khan lobte Danielson erneut ausdrücklich und betonte, wie wertvoll dessen Erfahrung und Fachwissen für AEW sind. Gleichzeitig betonte er, dass Danielson dem Unternehmen bereits so viel gegeben habe und man ihn in seinem aktuellen körperlichen Zustand nicht unnötig auf Reisen schicken wolle.

Seit WrestleDream 2024 kein reguläres Match mehr

Bryan Danielsons letztes reguläres Match fand im Oktober 2024 bei AEW WrestleDream statt. Damals verlor er die AEW World Championship an Jon Moxley. Seit diesem Abend stand Danielson nur noch ein einziges Mal im Ring – bei einem Dark Match gegen Max Caster, das lediglich acht Sekunden dauerte.

Im September 2025 wechselte Danielson anschließend als Vollzeit-Kommentator ins Broadcast-Team von AEW. Im Mai 2026 wurde er schließlich offiziell aus dem aktiven Wrestler-Roster genommen und vollständig dem Broadcast-Bereich zugeordnet.

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Eine offizielle Ankündigung seines Karriereendes hat Danielson allerdings bislang nie gemacht. Zuletzt erklärte er selbst, dass er seine Chancen auf eine Rückkehr in den Ring bei etwa 50 Prozent sehe. Gleichzeitig äußerte er die Hoffnung, eine weitere Nackenoperation vermeiden zu können.

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