Ronda Rousey erklärt Wrestling-Aus und nennt klare Gründe für ihre Entscheidung

Ronda Rousey wirkt lustlos im Ring
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Ronda Rousey hat in einem Interview mit Fox News Digital erklärt, warum eine Rückkehr ins Wrestling für sie aktuell keine Option ist. Die frühere UFC- und WWE-Championesse sprach über ihre familiäre Situation, den AEW Revolution Auftritt im März und ihre Pläne für die Zukunft nach dem kürzlichen MMA-Comeback gegen Gina Carano.

Familie geht vor: Wrestling aktuell nicht machbar

Rousey erklärte gegenüber Fox News Digital, dass selbst ein Teilzeitplan im Wrestling für sie derzeit kaum umsetzbar sei. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Travis Browne ziehe sie mehrere Kinder groß, zudem versuche das Paar gerade, ein weiteres Kind zu bekommen. Das Leben auf Tour und die regelmäßigen Reisen im Wrestling seien damit nicht vereinbar. Das habe eine Zeit lang funktioniert, sei aber jetzt schlicht nicht mehr machbar. Ihre Kinder bräuchten sie in ihrem Leben, fasste sie ihre Prioritäten zusammen.

Ganz ausgeschlossen sei ein einzelner Auftritt allerdings nicht. Sie wäre offen für bestimmte Dinge, sofern sie lokal stattfinden und sich mit ihrem Familienleben vereinbaren lassen. In diesem Zusammenhang sprach Rousey auch über einen geplanten Umzug nach Hawaii, wo es für sie reizvoll wäre, eine kleine Kampfsportschule zu eröffnen.

AEW Revolution: Kein Startschuss für eine Rückkehr

Rouseys überraschender Auftritt bei AEW Revolution im März hatte für Spekulationen über eine mögliche AEW-Karriere gesorgt. Sie war dort in ein Segment mit Marina Shafir und Toni Storm involviert. Im Fox News Interview stellte Rousey klar, dass es nie Pläne für ein AEW Match gegeben habe. Sie habe sich zum Zeitpunkt des Auftritts mitten im Trainingscamp für ihren MMA-Kampf gegen Gina Carano befunden. Der Auftritt habe vor allem dazu gedient, Shafirs PPV-Match zu unterstützen und etwas Aufmerksamkeit auf ihren bevorstehenden Kampf zu lenken.

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Bereits nach ihrem Abgang von der WWE im Oktober 2023 hatte Rousey vereinzelt bei Independent-Promotions wie Lucha VaVoom, Pro Wrestling Revolve und Ring of Honor mitgewirkt – immer mit dem Ziel, mit Shafir zusammenzuarbeiten. In den vergangenen Tagen erklärte AEW-Präsident Tony Khan, Rousey sei bei AEW jederzeit willkommen. Rousey selbst sieht die Sache jedoch deutlich nüchterner.

Carano in 17 Sekunden besiegt und erneut zurückgetreten

Das Interview fand nach Rouseys Rückkehr in den MMA statt. Am 16. Mai besiegte sie Gina Carano im Hauptkampf einer Netflix-Veranstaltung im Intuit Dome in Inglewood, Kalifornien, durch Submission in nur 17 Sekunden.

Anschließend bestätigte Rousey, dass der Kampf gegen Carano ihr einmaliges Comeback gewesen sei und sie nun endgültig aus dem MMA zurückgetreten sei. Sowohl aktives Kämpfen als auch Wrestling seien damit für sie vorbei. Allerdings bleibt Rousey im öffentlichen Leben präsent: Sie schloss kürzlich einen Werbevertrag als Markenbotschafterin für den Ölkonzern Castrol ab und erklärte, dass sie weiterhin offen für Schauspielrollen sei, insbesondere in Kampfsportfilmen.

Für Fans, die auf eine Rückkehr in den Ring hoffen, hat sie eine klare Botschaft: Sie schließt einzelne lokale Auftritte nicht aus, betrachtet ihre aktive Karriere im Ring und im Octagon aber als abgeschlossen.

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