Historischer Wechsel für Money in the Bank – Neue Details zum Vorfall am WWE-Hauptquartier

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WWE hat Money in the Bank 2026 inzwischen zum zweiten Mal verschoben und damit einen historischen Terminwechsel vorgenommen. Außerdem gibt es neue Details zu dem außergewöhnlichen Zwischenfall am WWE-Hauptquartier in Stamford, der am Wochenende bereits für Schlagzeilen gesorgt hatte.

Money in the Bank bekommt erneut einen neuen Termin

WWE hat offiziell bestätigt, dass Money in the Bank 2026 nun am Samstag, dem 10. Oktober, stattfinden wird. Austragungsort bleibt weiterhin das Smoothie King Center in New Orleans, Louisiana. Für die Veranstaltung ist es bereits die zweite Terminänderung innerhalb weniger Monate.

Ursprünglich sollte das Premium-Live-Event am 29. August stattfinden. Später wurde der Termin zunächst auf den 6. September verschoben. Mit der neuen Planung landet Money in the Bank nun erstmals überhaupt im Oktober. In der bisherigen Geschichte der Veranstaltung hatte keine Ausgabe später als Mitte Juli stattgefunden.

Mehrere Gründe sollen hinter der Verschiebung stehen

Laut Fightful Select liegen hinter der erneuten Terminänderung mehrere Faktoren. WWE-interne Quellen nannten vor allem Probleme mit den Übertragungspartnern als Hauptgrund. Zusätzlich spielte offenbar auch die Situation in New Orleans eine wichtige Rolle. Stadtvertreter sollen erklärt haben, dass Anfang September mehrere große Veranstaltungen geplant seien. Dadurch würden Hotels, Flüge und Reisen für Fans deutlich teurer werden.

Außerdem fiel der ursprünglich geplante Zeitraum auf das Labor-Day-Wochenende in den USA, das traditionell zu den teuersten Reisezeiten des Jahres gehört. Fightful stellte überdies klar, dass die Verschiebung intern bereits seit längerer Zeit bekannt gewesen sei. Demnach wurde innerhalb der WWE schon seit mehr als einem Monat über dieses Szenario gesprochen.

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WWE ersetzt den freien September-Termin

Den frei gewordenen Termin Anfang September nutzt WWE jetzt anderweitig. Wie Michael Cole bei RAW in Paris bekannt gab, wird am 6. September stattdessen eine Sonderausgabe von „Sunday Night Main Event“ stattfinden. Normalerweise läuft das Format unter dem Namen „Saturday Night’s Main Event“. Für diese spezielle Ausgabe wurde der Titel entsprechend angepasst.

Der allgemeine Ticketverkauf für Money in the Bank startet am 10. Juli um 16 Uhr deutscher Zeit. Ein exklusiver Vorverkauf beginnt bereits einen Tag früher.

New Orleans erhält Ersatz für WrestleMania-Verlust

Money in the Bank gilt außerdem als eine Art Ausgleich für New Orleans. Eigentlich sollte WrestleMania 42 ursprünglich dort stattfinden. Die WWE entschied sich später jedoch dafür, WrestleMania erneut nach Las Vegas zu verlegen. Als Kompensation erhielt New Orleans nun Money in the Bank. Zwar wurde der Stadt laut Berichten auch eine zukünftige WrestleMania zugesagt, ein konkreter Termin dafür existiert bisher allerdings nicht.

Neue Details zum Vorfall am WWE-Hauptquartier

Bereits am Wochenende hatte ein ungewöhnlicher Zwischenfall am WWE-Hauptquartier in Stamford, Connecticut, für Aufmerksamkeit gesorgt – siehe hier. Nun wurden weitere Details zu dem Vorfall bekannt.

Am Samstagabend wurde eine riesige amerikanische Flagge durch starke Sturmböen vom Dach des WWE-Gebäudes gerissen. Die Flagge hing auf dem Dach des 13-stöckigen Hauptquartiers am 707 Washington Boulevard. Nach Angaben der Feuerwehr verfing sich die amerikanische Flagge anschließend in Hochspannungsleitungen nahe des Stamford-Bahnhofs. Dadurch kam es zunächst zu Stromausfällen bei rund 5.000 Haushalten in Connecticut.

Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Kreuzung Atlantic Street und Manhattan Street. Stamfords stellvertretender Feuerwehrchef Matt Palmer erklärte, dass die Feuerwehr kaum direkt eingreifen konnte. Wegen der gefährlichen Lage in den Stromleitungen blieb den Einsatzkräften nur, die Situation zu beobachten und den Energieversorger Eversource zu alarmieren.Die größere Komplikation entstand allerdings erst am Sonntag.

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Als Arbeiter versuchten, die Flagge aus den Leitungen zu entfernen, wurde sie durch eine weitere Windböe erneut bewegt und traf dabei eine zusätzliche Stromleitung. Laut Eversource Energy verloren dadurch zeitweise rund 40.000 weitere Kunden die Stromversorgung. Mehrere Straßen mussten gesperrt werden. Erst bis Montagmorgen konnten sämtliche Stromausfälle vollständig behoben werden.

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