Roman Reigns über seine Karriereplanung und die Zukunft von The Bloodline

The Bloodline mit ihrer typischen Geste im Ring
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Roman Reigns hat beim Fanatics Fest in New York City im Nightcap-Podcast von Shannon Sharpe, der gemeinsam mit NBA-Star Jalen Brunson moderiert wurde, offen über seine Zukunft gesprochen. Dabei ging es vor allem um zwei Fragen: Wie lange kann er noch auf höchstem Niveau antreten und wie lange wird The Bloodline Teil von WWE bleiben?

Der aktuelle Plan für die Zukunft

Reigns erklärte, dass er sich mit seinen 41 Jahren weiterhin in der besten Phase seiner Karriere sieht. Körperlich fühle er sich fit und sehe derzeit keinen Grund, seine Karriere zu beenden. Er geht davon aus, noch zwei bis drei Jahre auf Elite-Niveau auftreten zu können. Erst danach wolle er neu bewerten, wie es weitergeht.

Dabei sollen seine Gesundheit, seine Familie, seine persönliche Einstellung und mögliche Karrierechancen außerhalb von WWE eine Rolle spielen. Erst auf Grundlage dieser Faktoren will er eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft treffen.

Damit hat sich sein Zeitplan im Vergleich zu früher deutlich verändert. Im April 2025 erklärte Reigns gegenüber Vanity Fair, dass er nach dem Ende seines damaligen Vertrags, der bis WrestleMania 42 lief, nur noch ein bis zwei Jahre wrestlen wolle.

Anschließend wollte er sich einer weniger körperlich anspruchsvollen Karriere im Unterhaltungsbereich widmen. Nun, nach WrestleMania 42 und als amtierender World Heavyweight Champion, spricht Reigns hingegen von zwei bis drei weiteren Jahren im Ring.

Als Vorbild für seine spätere Karriere nannte Reigns den Undertaker, den er kurz vor dem Interview getroffen hatte. Dieser habe ihm erzählt, dass er heute mehr arbeite als in den vergangenen zehn Jahren seiner aktiven Karriere. Der Grund dafür sei, dass er sich über Jahrzehnte hinweg einen flexiblen Zeitplan aufgebaut habe. Genau dieses Modell könne sich Reigns auch für seine eigene Zukunft vorstellen.

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Den entscheidenden Ausschlag für seinen Rücktritt werde nach eigener Aussage aber nicht sein Körper geben, sondern seine Familie. Reigns betonte, dass seine Frau ihn während seiner gesamten Karriere unterstützt und viele Opfer gebracht habe.

Eines Tages wolle er ihr diese Zeit zurückgeben. Wenn dieser Zeitpunkt gekommen sei, werde er alle wichtigen Faktoren gemeinsam bewerten und erst dann entscheiden, ob seine Karriere endet.

Hollywood als nächstes Ziel

Schon seit längerer Zeit spricht Reigns offen darüber, nach seiner Wrestling-Karriere als Schauspieler arbeiten zu wollen. Dabei möchte er jedoch nicht jede angebotene Rolle annehmen. Stattdessen orientiert er sich an Quentin Tarantino, der für eine überschaubare Zahl sorgfältig ausgewählter Projekte bekannt ist.

Reigns möchte gezielt mit erfahrenen Filmemachern zusammenarbeiten und von ihnen lernen. WWE-Präsident Nick Khan hat ihm für diesen Schritt bereits öffentlich die Unterstützung der Company zugesichert.

Roman Reigns äußert sich zur Zukunft von The Bloodline

Auch zur Zukunft von The Bloodline äußerte sich Reigns eindeutig. Auf die Frage, wie lange die Gruppierung noch bestehen werde, antwortete er, dass sie so lange existieren werde, wie er selbst Teil von WWE sei.

Für ihn sei The Bloodline keine gewöhnliche Gruppierung, sondern seine echte Familie. Deshalb gebe es für ihn kein festes Ende. Erst wenn er seine Karriere beende, könne sich daran etwas ändern.

Diese Einstellung erklärt auch, warum sich Reigns seit seiner Rückkehr als Tribal Chief während der Pandemie stark verändert hat. Damals habe er sich bewusst entscheiden müssen, ob er einfach nur einer von vielen Wrestlern sein oder Verantwortung für die gesamte Promotion übernehmen wolle. Er entschied sich für Letzteres und nahm bewusst in Kauf, dass sich dadurch sein Verhältnis zu vielen Kollegen verändern würde.

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Nach eigenen Angaben hat er heute kaum noch enge Freunde im Locker Room. Das störe ihn jedoch nicht, denn seine Prioritäten seien klar: An erster Stelle stehe seine Familie, danach das Geschäft. Seine Kollegen sehe er als Geschäftspartner, denen er mit Respekt, aber bewusst mit einer gewissen Distanz begegne.

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