Pat McAfee lässt bei seiner WWE-Zukunft kaum Spielraum – Cody Rhodes nimmt eine besondere Herausforderung an

Pat McAfee blickt angespannt
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Bei WWE und darüber hinaus stehen derzeit zwei bekannte Namen aus ganz unterschiedlichen Gründen im Mittelpunkt. Während sich bei Pat McAfee abzeichnet, welchen Stellenwert Wrestling künftig noch in seinem Leben einnehmen soll, beteiligt sich Cody Rhodes an einer Aktion, die inzwischen zahlreiche Stars verschiedener Promotions miteinander verbindet.

Pat McAfee schließt WWE-Rückkehr erneut deutlich aus

Pat McAfee hat seine Haltung zu einer möglichen WWE-Rückkehr noch einmal bekräftigt. Während einer Fragerunde auf Instagram wurde der frühere Raw-Kommentator gefragt, ob Fans innerhalb des kommenden Jahres mit einem erneuten Auftritt rechnen könnten.

McAfee stellte seine Antwort zunächst in Zusammenhang mit WrestleMania 42. Hätte Randy Orton dort Cody Rhodes besiegt, wäre eine spätere Rückkehr nach seiner Darstellung möglicherweise zumindest denkbar gewesen. Da Rhodes jedoch gewann, halte McAfee weiterhin an seinem damaligen Versprechen fest, nicht mehr im WWE-TV aufzutreten.

Auch vier Monate später ließ McAfee damit keine erkennbare Hintertür für ein Comeback offen und machte deutlich, dass Wrestling-Fans nach seiner derzeitigen Haltung nicht mit seiner Rückkehr rechnen sollten.

Damit handelt es sich weniger um einen völlig neuen Entschluss als um eine erneute Bestätigung seines bereits im Frühjahr verkündeten Abschieds. Kurz nach WrestleMania hatte McAfee erklärt, dass er seine persönliche Wrestling-Geschichte als beendet betrachtet.

McAfee blickt auf eine ungewöhnlich vielseitige WWE-Zeit zurück

McAfee erinnerte dabei auch an die ungewöhnliche Bandbreite seiner bisherigen Wrestling-Laufbahn. Seine ersten Erfahrungen sammelte er bei IWA East Coast, ehe er unter Rip Rogers trainierte und später seinen Weg zu NXT und WWE fand. Dort war er bei Pre-Shows und als Kommentator im Einsatz, stand selbst als Wrestler im Ring, fungierte als Referee und übernahm zeitweise auch eine Managerrolle.

Gerade diese unterschiedlichen Erfahrungen waren für McAfee bereits im April ein Grund dafür, seinen persönlichen Weg im Wrestling als vollständig anzusehen. Er habe während seiner Zeit in der Branche zahlreiche Rollen kennenlernen dürfen und sehe dieses Kapitel deshalb als abgeschlossen.

Seine erneute Aussage vom August zeigt nun, dass sich an dieser Einschätzung bislang nichts geändert hat. Selbst auf eine direkte Frage nach einer möglichen Rückkehr entschied sich McAfee gegen die im Wrestling häufig verwendete Haltung, niemals endgültig „nie“ zu sagen.

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Auch seine Einschätzung zu Cody Rhodes fällt inzwischen anders aus

In derselben Instagram-Antwort war auch McAfees Seitenhieb gegen Cody Rhodes interessant. Rund um WrestleMania 42 hatte er sich noch klar hinter Rhodes gestellt, nachdem dieser Randy Orton besiegt und die Undisputed WWE Championship verteidigt hatte.

Nun schlug McAfee einen deutlich anderen Ton an und stellte seine damalige Einschätzung von Rhodes infrage. Einen konkreten Hintergrund für die veränderte Haltung erläuterte er jedoch nicht.

Bislang gibt es auch keine Hinweise darauf, dass daraus eine neue WWE-Storyline entstehen soll. Die Bemerkung lässt sich daher zunächst als McAfees persönliche Reaktion einordnen und sollte nicht als Anzeichen für eine geplante Rückkehr ins WWE-TV verstanden werden.

Parallel baut McAfee seine Rolle bei ESPN weiter aus

Während McAfee seine Wrestling-Zukunft weiterhin sehr deutlich einordnet, wächst seine Präsenz im amerikanischen Sportfernsehen. ESPN bestätigte am 19. August, dass McAfee in der kommenden NFL-Saison Teil von „Monday Night Countdown“ sein wird. Damit übernimmt er neben seinen zahlreichen bestehenden Medienprojekten eine weitere prominente Aufgabe beim Sender.

Cody Rhodes nimmt die ALS Ice Bucket Challenge für Rebel an

Während McAfee über seine Zukunft spricht, beteiligte sich Cody Rhodes an einer Aktion, die inzwischen große Teile der Wrestling-Branche erreicht hat. Cody wurde von seinem Bruder Dustin Rhodes für die ALS Ice Bucket Challenge nominiert. Der Undisputed WWE Champion nahm die Herausforderung an und erklärte dabei, dass die Aktion ihrer Freundin und langjährigen Weggefährtin Rebel gewidmet sei.

Nach dem obligatorischen Eiswasser gab Cody die Challenge direkt weiter. Er nominierte Brodie Lee Jr., Brooke Havok und WWE Women’s Champion Chelsea Green. Damit setzte er eine Kette fort, an der sich bereits zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus WWE, AEW, TNA und der Independent-Szene beteiligt haben.

Brodie Lee Jr. reagierte bereits auf Codys Nominierung

Eine von Codys Nominierungen ließ nicht lange auf sich warten. Brodie Lee Jr. absolvierte die Challenge inzwischen ebenfalls. Er war zusätzlich von Natalya nominiert worden und gab die Aktion anschließend unter anderem an Ricky Saints, Ariel Dominguez und Joey Janela weiter.

Die Teilnehmerliste reicht inzwischen weit über einzelne Promotions hinaus. Auch Sting, Mick Foley, Tony Khan, Britt Baker, Renee Paquette und zahlreiche weitere Namen aus dem Wrestling haben die Aktion unterstützt oder wurden dafür nominiert.

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Gerade dieser promotionsübergreifende Charakter ist es, der die aktuelle Kampagne so bemerkenswert macht. Rivalitäten zwischen der WWE und der AEW spielen dabei keine Rolle. Im Mittelpunkt stehen die Unterstützung für Rebel und die Aufmerksamkeit für ALS.

Rebel machte ihre ALS-Diagnose im Mai öffentlich

Rebel, mit bürgerlichem Namen Tanea Brooks, hatte ihre Erkrankung Anfang Mai öffentlich gemacht. Die Diagnose war bereits im März erfolgt, nachdem sie zuvor über gesundheitliche Probleme geklagt hatte.

ALS ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, bei der Nervenzellen geschädigt werden, die für die Steuerung der Muskulatur verantwortlich sind. Rebel hatte unter anderem über zunehmende Schwierigkeiten beim Gehen und Sprechen berichtet.

AEW widmet Rebel im September eine besondere Dynamite-Ausgabe

Die Unterstützung endet nicht bei Social-Media-Videos. Für den 9. September 2026 hat AEW eine besondere Ausgabe von Dynamite in Athens, Georgia, angekündigt. Die Show trägt den Namen „AEW Rebel Heart Dynamite“ und ist Rebel gewidmet. Sie selbst soll bei der Veranstaltung anwesend sein.

Gleichzeitig unterstützt AEW mit dieser Show die Organisationen I AM ALS und Team Gleason, die sich für Menschen mit ALS, deren Versorgung und die Forschung einsetzen.

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