Paige in der dritten Staffel von WWE Unreal und Stephanie McMahons WWE Hall of Fame Geständnis

Paige und Stephanie McMahon im Gespräch

Im Vorfeld von WrestleMania 42 gab es zahlreiche Neuigkeiten zu verschiedenen WWE-Projekten auf Netflix: Die Doku-Serie „WWE: Unreal“ wird eine dritte Staffel erhalten, Paige hat ihre Beteiligung bestätigt und Stephanie McMahon hat offen über ein Familiengebot gesprochen, das mit ihrer Aufnahme in die Hall of Fame gebrochen wurde.

„WWE: Unreal“ kehrt mit Staffel 3 zurück

Pünktlich zum Erscheinen der zweiten Staffel von „WWE: Unreal“ auf Netflix wurde am Ende der letzten Folge bereits die dritte Staffel angekündigt. Netflix hatte die Fortsetzung bereits im Januar 2026 offiziell bestätigt. Der Schwerpunkt soll auf John Cenas Abschiedstour liegen – ein Thema, das in Staffel 2 bereits angebahnt wurde: Die zweite Staffel endet mit Brock Lesnars Rückkehr und seinem Angriff auf Cena, gefolgt von einem Teaser, der Cenas letzten Auftritt für die dritte Staffel ankündigt.

Zu den gezeigten Ausschnitten gehört eine Szene, in der Triple H dem Writing Team erklärt, dass es bei der „Saturday Night’s Main Event“-Ausgabe vom 13. Dezember, in der Cena gegen Gunther seinen Rücktritt gab, vor allem darauf ankam, dass für Cena alles perfekt ablief. Außerdem ist ein Moment zu sehen, in dem CM Punk und Cody Rhodes nach Cenas letztem Match mit ihm im Ring stehen. Ein genauer Starttermin für Staffel 3 steht noch aus, als Zielzeitraum wird jedoch der Sommer 2026 genannt. Die Serie wird von WWE, Omaha Productions, NFL Films und Skydance Sports produziert. Jede der bislang fünf Folgen pro Staffel dauert etwa 50 bis 60 Minuten.

Paige bestätigt Beteiligung an „Unreal“

In Stephanie McMahons Podcast „What’s Your Story?” enthüllte Paige, dass sie bereits für die dritte Staffel von „Unreal” vor der Kamera stand. Dabei wird mutmaßlich auch ihre Rückkehr zur WWE thematisiert: Paige kehrte bei WrestleMania 42 in den Ring zurück, sprang für die verletzte Nikki Bella ein und gewann gemeinsam mit Brie Bella den Women’s Tag Team Title.

Im Rahmen der Dreharbeiten sprach Paige über den Umgang mit negativen Reaktionen in den sozialen Medien und machte dabei deutlich, dass sie sich von Kritik nicht beirren lassen möchte. Sie schilderte, dass sie trotz vereinzelter negativer Kommentare vor allem die überwiegend positive Resonanz auf ihre Rückkehr wahrgenommen habe und betonte, dass sie sich davon nicht abschrecken lasse.

Stephanie McMahon: „McMahons sollten nie in die Hall of Fame“

Ebenfalls im Podcast sprach Stephanie McMahon über ihre Aufnahme in die WWE Hall of Fame am WrestleMania-42-Wochenende – und über die Überzeugung, mit der sie aufgewachsen war: Mitglieder der McMahon-Familie gehören nicht in die Hall of Fame. Die Philosophie dahinter, so Stephanie, habe mit der Rolle zusammengehangen, die die Familie bewusst für sich definiert hatte – nämlich als Unterstützer der Talente im Hintergrund, nicht als Stars im Rampenlicht. Diese Haltung habe sich tief in ihr Denken eingeprägt und die Ehrung für sie zu einem unerwarteten, persönlich bedeutsamen Moment gemacht.

Mit ihrer Aufnahme wurde sie nach ihrem Großvater Vincent J. McMahon, der 1996 posthum geehrt wurde, erst das zweite Mitglied der Familie, dem diese Auszeichnung zuteilwurde. Besonders bewegend war der Moment, als Stephanies drei Töchter gemeinsam mit ihrer Mutter Linda McMahon auf die Bühne traten.

Die Aufnahme fand zudem in einem für die Familie schwierigen Kontext statt: Ihr Vater Vince McMahon ist seit Januar 2024 nicht mehr bei der WWE tätig, nachdem er infolge einer Klage wegen sexuellen Missbrauchs von Janel Grant zurückgetreten war.

Im Podcast-Gespräch würdigte Paige Stephanie ausdrücklich für ihre Führungsqualitäten und ihren Einsatz für Frauen in der WWE. Sie betonte, dass Stephanie von allen Frauen, mit denen sie zusammengearbeitet hätten, ausschließlich positiv beschrieben werde.

Siehe auch: WWE Hall of Fame aus Las Vegas, Nevada (18.04.2026)

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