Mandy Rose hat im Gespräch mit „TMZ Inside the Ring“ ungewöhnlich offen über ihr Leben nach WWE gesprochen. Dabei ging es nicht nur um die Vermarktung ihres Images, sondern auch um ihren Körper nach der Geburt ihres Sohnes, öffentliche Verdienstangaben auf Abonnementplattformen und eine mögliche Rückkehr zum Wrestling.
Mandy Rose erlebte nach der Geburt einen emotionalen Schock
Sieben Wochen nach der Geburt ihres Sohnes schilderte Rose, wie schwierig der erste Blick auf ihren veränderten Körper für sie gewesen sei. Nach ihrer Rückkehr aus dem Krankenhaus habe sie beim Blick in den Spiegel eine Art Panikattacke erlebt. Gleichzeitig sei ihr bewusst gewesen, dass sie ein gesundes Kind zur Welt gebracht habe, und genau das stehe an erster Stelle.
Die Bilder ihrer körperlichen Entwicklung in den sozialen Medien zeigten nach ihrer Aussage nur einen Teil der Realität. Ihre vergleichsweise schnelle Veränderung beruhe auf jahrelangem Training, konsequenter Ernährung und der Tatsache, dass sie auch während der Schwangerschaft aktiv geblieben sei. Genetische Voraussetzungen hätten ebenfalls geholfen. Nach einigen Wochen habe ihr Körper bereits begonnen, sich zu verändern, noch bevor sie wieder ins Fitnessstudio zurückgekehrt sei.
Ihr eigenes Geschäft verlangt nach Kontrolle und dauerhafter Arbeit
Rose sieht einen Widerspruch im früheren Umgang mit ihrem Image. WWE hat ihre stark auf Attraktivität ausgerichtete Darstellung über Jahre für die eigene Vermarktung genutzt. Nachdem sie begonnen habe, ihr Aussehen und ihre Reichweite selbst wirtschaftlich einzusetzen, sei dies anders bewertet worden.
Für sie geht es heute deshalb um die Kontrolle über den eigenen Namen, das eigene Bild und die Einnahmen daraus. Gleichzeitig warnt sie vor der Vorstellung, ein entsprechendes Angebot bringe automatisch schnelles Geld. Erfolg erfordere Zeit, gute Inhalte, den Aufbau einer Marke und eine direkte Beziehung zu zahlenden Unterstützern. Auch die Verantwortung solle nicht unüberlegt einem Manager oder Bekannten übertragen werden.
Ungewöhnliche Fanwünsche treffen auf klare persönliche Grenzen
Einige Wünsche ihrer Abonnenten weisen weiterhin eine direkte Verbindung zum Wrestling auf. Rose berichtete beispielsweise von Anfragen nach Videos, in denen sie Wrestlingstiefel trägt und auf die Kamera zustampft. Solche Beispiele zeigen, dass ihre frühere Rolle im Ring auch ihr heutiges Publikum prägt.
Welche Anfragen sie umsetzt, entscheidet sie nach eigenen Grenzen. Sie wolle andere Menschen wegen ihrer jeweiligen Inhalte nicht verurteilen, erwarte diese Offenheit aber ebenso gegenüber ihren eigenen Entscheidungen. Abonnementplattformen ließen sich ihrer Ansicht nach nicht auf ein einziges Angebot reduzieren, weil die jeweiligen Anbieter selbst bestimmten, wie sie diese nutzen.
WWE, AEW und TNA würden mit einem Angebot Gehör finden
Eine Wrestlingrückkehr schließt Rose nicht aus. Auf die Frage nach einem möglichen Anruf von AEW erklärte sie, sie würde grundsätzlich jedes Gespräch annehmen. Das gelte ebenso für WWE und TNA. Ein solches Gespräch müsste sich allerdings um die heutige Mandy Rose drehen und nicht um die Person, die sie vor fünf Jahren gewesen sei.
Inzwischen habe sie außerhalb des Wrestlings ein erfolgreiches Geschäft aufgebaut und könne stärker selbst entscheiden, wie sie den nächsten Teil ihrer Karriere gestalten und ihren Körper belasten wolle. Neben einem erneuten Einsatz im Ring könne sie sich auch eine andere Funktion wie eine Managerrolle vorstellen. Ihre Offenheit bedeutet allerdings nicht, dass bereits ein Angebot vorliegt oder sie aktiv auf eine Rückkehr hinarbeitet.
Eine Rückkehr zu Otis scheiterte ausgerechnet am Zeitpunkt
Rose verfolgt das Geschehen der WWE vor allem über soziale Medien, auch wenn sie nicht jede Show vollständig sieht. Als die Fans während der Geschichte um Otis, Maxxine Dupri und Austin Theory nach ihr riefen, hätte sie Otis gerne unterstützt, wie sie selbst sagt.
Doch ausgerechnet in der entscheidenden Woche lag sie im Krankenhaus und brachte ihr Kind zur Welt. Diese Situation amüsierte sie. Über Otis spricht sie weiterhin positiv und erinnert sich gerne an die gemeinsame Arbeit.
Keine Verbitterung, aber deutlich veränderte Voraussetzungen
Trotz ihrer Kritik empfindet Rose keine Verbitterung über ihr Ende bei der WWE. Das Unternehmen habe ihr die Plattform und Reichweite verschafft, auf denen ihr heutiger Erfolg aufbaue. Die WWE hat im Dezember 2022 ihre Entscheidung getroffen, anschließend hat Rose ihren eigenen Weg wirtschaftlich erfolgreich gestaltet.
Als verheiratete Mutter mit einem eigenen Geschäft ist eine Rückkehr für Rose aus finanzieller Notwendigkeit nicht erforderlich. Dennoch würde sie ernsthafte Angebote verschiedener Promotions anhören. Ob daraus eine Managerrolle, ein einzelnes Match oder gar keine Zusammenarbeit entsteht, bleibt offen. Entscheidend ist für sie, dass eine mögliche Rückkehr zu ihrem heutigen Leben, ihren körperlichen Vorstellungen und ihrer gewachsenen Kontrolle über die eigene Karriere passt.

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