Ilja Dragunovs Zukunft nach WWE: Brancheninsider haben bereits eine klare Vermutung

Ilja Dragunov zeigt mit dem Finger in die Zuschauermenge
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Ilja Dragunovs Abschied von WWE hat innerhalb weniger Tage zahlreiche neue Fragen aufgeworfen. Nachdem sich zunächst vor allem die Hintergründe seines Vertragsendes verdichteten, richtet sich der Blick inzwischen stärker auf seine Zukunft.

Dabei zeichnet sich zwar eine mögliche Richtung ab, doch gleichzeitig zeigen neue Backstage-Berichte, dass einige entscheidende Punkte noch längst nicht geklärt sind.

AEW bleibt ein mögliches Ziel für Ilja Dragunov

Fightful Select hat sich nach Dragunovs WWE-Abschied direkt bei Quellen innerhalb von AEW erkundigt. Dort habe man bislang jedoch nichts davon gehört, dass der frühere NXT Champion bereits vor einem Wechsel zur Promotion von Tony Khan steht. Damit gibt es aktuell weder Hinweise auf einen unterschriebenen Vertrag noch auf ein geplantes Debüt oder bereits laufende konkrete Vorbereitungen für einen AEW-Auftritt.

Trotzdem gilt AEW innerhalb der Wrestling-Branche offenbar als naheliegendes Ziel. Wie Fightful berichtet, erwarten mehrere Personen aus dem Geschäft, dass Dragunov letztlich bei All Elite Wrestling landen könnte. Dabei handelt es sich jedoch ausdrücklich um eine Einschätzung und nicht um Wissen über eine bestehende Vereinbarung. Ein Wechsel zu AEW ist somit weiterhin denkbar, aber keineswegs bestätigt.

Tony Khan äußert sich erstmals öffentlich zu Dragunov

Inzwischen wurde auch Tony Khan auf einen möglichen Wechsel Dragunovs zu AEW angesprochen. Beim Media Scrum nach ROH Death Before Dishonor am 21. August wollte sich der AEW-Präsident nicht zu möglichem Interesse oder Kontakten äußern, lobte Dragunov jedoch ausdrücklich.

Khan erklärte, ihm sei Dragunovs aktuelle Vertragssituation nicht bekannt, da er den Status von Wrestlern außerhalb AEWs nicht ständig verfolgen könne. Gleichzeitig bezeichnete er den früheren NXT Champion als hervorragenden Wrestler.

Dragunov kann sofort bei einer anderen Promotion auftreten

Ein wichtiger Vorteil für Dragunov besteht darin, dass sein WWE-Vertrag regulär ausgelaufen ist. Dadurch unterscheidet sich seine Situation von einer klassischen Entlassung. Es gibt keine 90-tägige Wartefrist, die ihn daran hindern würde, unmittelbar für eine andere Promotion aufzutreten.

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Sein Vertrag endete am 20. August 2026. Seitdem ist Dragunov offiziell Free Agent und könnte theoretisch jederzeit bei einer anderen Wrestling-Liga auftauchen, sofern alle weiteren rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt sind. Gerade deshalb dürfte seine Situation in den kommenden Wochen aufmerksam verfolgt werden.

Fightful prüft auch Dragunovs Visa-Situation

Die Frage nach seinem Aufenthalts- und Arbeitsstatus in den USA ist allerdings noch offen. Fightful versucht derzeit herauszufinden, wie Dragunovs Visumsituation nach dem Ende seines WWE-Vertrags aussieht. Bei internationalen Wrestlern kann es nach dem Ende eines Arbeitsverhältnisses, über das ihr Aufenthaltsstatus geregelt wurde, zunächst eine Übergangsfrist geben.

Gleichzeitig geht Fightful davon aus, dass Dragunov grundsätzlich keine größeren Schwierigkeiten haben dürfte, weiterhin in den Vereinigten Staaten zu arbeiten, falls er dort bleiben möchte. Bislang gibt es jedoch keine öffentlich bestätigten Details darüber, ob ein zukünftiger Arbeitgeber zunächst organisatorische Schritte für einen neuen Arbeitsstatus übernehmen müsste.

Auch innerhalb Europas wird über Dragunovs Zukunft gesprochen

Nicht nur in den USA sorgt Dragunovs WWE-Abschied für Reaktionen. Fightful berichtet, dass Personen aus dem wXw-Umfeld vom Ende seiner WWE-Zeit überrascht waren. Zugleich wird in Europa nicht unbedingt mit einer dauerhaften Rückkehr zu klassischen Independent-Auftritten gerechnet.

Ein britischer Promoter bezweifelt, dass Dragunovs mögliche Gage für viele europäische Promotions realistisch wäre. Ein anderer hält AEW ebenfalls für eine wahrscheinliche Option. Auch PROGRESS wurde als mögliche Station genannt, konkrete Hinweise auf eine Buchung gibt es bislang jedoch nicht. Dragunov war im Mai bei einer wXw-Veranstaltung in Hamburg zu Gast. Mehrere europäische Wrestler sollen bereits Interesse an künftigen Matches gegen ihn signalisiert haben.

Neue Details erklären möglicherweise seine lange WWE-Abwesenheit

Parallel dazu gibt es neue Informationen, warum Dragunov bereits Monate vor Vertragsende nicht mehr im WWE-TV eingesetzt wurde. Dave Meltzer berichtet im „Wrestling Observer Newsletter“, dass Dragunov zuvor einen sehr gut dotierten WWE-Vertrag besessen habe. Bei Gesprächen über eine Verlängerung sollen beide Seiten finanziell jedoch deutlich auseinandergelegen haben.

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WWE habe deshalb bereits im April entschieden, Dragunov vorerst nicht mehr einzusetzen. An seinen wrestlerischen Fähigkeiten habe es intern offenbar keine Zweifel gegeben. Allerdings soll WWE nicht überzeugt gewesen sein, dass er wirtschaftlich genügend Kennzahlen bewege, um seine finanziellen Vorstellungen zu rechtfertigen.

Damit gibt es erstmals eine konkrete mögliche Erklärung dafür, weshalb Dragunov nach dem WrestleMania-Wochenende praktisch vollständig aus dem WWE-TV verschwand.

Der neue Bericht wirft Fragen zu früheren Informationen auf

Die neue Darstellung aus dem „Wrestling Observer“ sorgt allerdings für Unklarheiten. Bryan Alvarez hatte zuvor berichtet, dass WWE und Dragunov noch im Juni intensiv an einer TV-Rückkehr gearbeitet hätten. False Finish meldete zudem, eine Rückkehr nach dem SummerSlam sei geplant gewesen.

Das passt auf den ersten Blick nicht vollständig zu der Information, wonach WWE bereits im April entschieden habe, Dragunov nicht mehr einzusetzen. Wie sich beide Berichte miteinander vereinbaren lassen, ist derzeit offen.

Möglich wäre, dass WWE die Situation später neu bewertete und die Gespräche im Juni wieder aufnahm. Ebenso könnten intern unterschiedliche Vorstellungen über Dragunovs Zukunft bestanden haben. Bestätigt ist keine dieser Erklärungen.

Mehrere Wrestler wussten offenbar ebenfalls nicht, wie es um Dragunov stand

Fightful berichtet zudem, dass mehrere Wrestler Dragunov während des Sommers kontaktiert hätten, weil auch sie wissen wollten, weshalb er nicht mehr bei WWE eingesetzt wurde. Mit einigen von ihnen soll Dragunov sogar trainiert haben. Offenbar wussten jedoch auch diese Wrestler nicht genau, wie seine Vertragssituation aussah oder welche Pläne WWE noch mit ihm verfolgte.

Damit bestätigt sich erneut, wie wenig Klarheit es selbst innerhalb der Wrestling-Szene über seine letzten Monate bei WWE gegeben hat.

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