„Ich war wohl der Erste“: Ridge Holland sorgt mit neuer TKO-Aussage für Aufsehen

Ridge Holland senkt während seiner Rede den Kopf
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Rund um die jüngsten WWE-Vertragsverhandlungen sorgen erneut Aussagen ehemaliger Talente für Gesprächsstoff. Dabei rückt nun ein Vorgang aus der frühen TKO-Ära wieder in den Mittelpunkt, während gleichzeitig eine zuletzt kursierende Zahl zu Kofi Kingston und Austin Creed korrigiert wurde.

Ridge Holland spricht von der „TKO-Version“ der Vertragsverhandlungen

Luke Menzies, der den WWE-Fans vor allem unter seinem früheren Ringnamen Ridge Holland bekannt ist, hat sich erneut zu seinen finanziellen Erfahrungen mit dem Unternehmen geäußert. Auf X reagierte der ehemalige WWE-Star auf einen scherzhaften Beitrag von AJ Francis, der während seiner WWE-Zeit als Top Dolla auftrat. Francis hatte erklärt, WWE habe ihm im September 2023 eine Gehaltskürzung um 100 Prozent verpasst, ohne ihn vorher zu fragen. Gemeint war damit seine damalige Entlassung.

Menzies griff diesen Kommentar auf und erklärte, er glaube, möglicherweise der Erste gewesen zu sein, der die neue „TKO-Version“ von Vertragsverhandlungen erlebt habe. Nach seiner aktuellen Darstellung sollte sein Gehalt um 56 Prozent reduziert werden. Mit dieser Aussage stellt er selbst einen direkten Zusammenhang zwischen seinen damaligen Verhandlungen und der neuen Unternehmensstruktur her, die seit dem Zusammenschluss von WWE und UFC unter dem Dach von TKO im September 2023 besteht.

Die Zahl wirft allerdings eine Frage auf. Bereits im November 2025 hatte Menzies bei „Busted Open Radio“ ausführlich über seine damalige Vertragssituation gesprochen und dabei eine etwas andere Angabe gemacht. Seinerzeit erklärte er, sein 2024 abgeschlossener WWE-Vertrag habe eine Kürzung von 58 Prozent gegenüber seinen vorherigen Bezügen im Main Roster vorgesehen.

Nach seiner damaligen Schilderung bot WWE ihm zunächst einen Dreijahresvertrag zu diesen deutlich niedrigeren Konditionen an. Menzies habe daraufhin wissen wollen, wie die Verantwortlichen auf eine derart drastische Reduzierung gekommen seien. Ihm sei vermittelt worden, dass man in ihm nicht genügend Wert sehe. Gleichzeitig wollte WWE ihn jedoch für weitere drei Jahre verpflichten, was für den Wrestler nicht zusammengepasst habe. Stattdessen bestand er auf einer kürzeren Laufzeit von einem Jahr, um sich bei NXT noch einmal beweisen zu können.

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56 oder 58 Prozent? Menzies lässt eine wichtige Frage offen

Ob sich die nun genannten 56 Prozent auf genau diese Verhandlung aus dem Jahr 2024 beziehen, hat Menzies bislang nicht erklärt. Seine Formulierung, er sei möglicherweise der Erste gewesen, der die neue TKO-Art von Vertragsgesprächen erlebt habe, spricht zumindest dafür, dass er auf denselben Vorgang zurückblickt. Schließlich fand diese Verhandlung bereits kurz nach der Gründung von TKO statt.

Warum Menzies jetzt von 56 Prozent spricht, nachdem er zuvor 58 Prozent genannt hatte, bleibt unklar. Möglich wären unterschiedliche Berechnungsgrundlagen oder eine ungenaue Erinnerung. Dazu hat er jedoch keine Klarstellung abgegeben. Ebenso gibt es derzeit keinen belastbaren Hinweis darauf, dass die WWE ihm zu einem späteren Zeitpunkt noch ein separates Angebot mit einer Reduzierung um exakt 56 Prozent unterbreitete.

Auch seine spätere Trennung von WWE verlief turbulent. Nachdem ihm im Oktober 2025 mitgeteilt worden war, dass sein bis Mitte November laufender Vertrag nicht verlängert würde, äußerte er sich öffentlich enttäuscht über seine Situation. Zu diesem Zeitpunkt fiel er nach einer Lisfranc-Verletzung aus, die er bei TNA-Aufzeichnungen im Rahmen der damaligen Zusammenarbeit mit WWE erlitten hatte. Wenige Wochen später beendete WWE den Vertrag vorzeitig. Die Kosten für eine anschließend notwendige Nackenoperation übernahm das Unternehmen dennoch. Seit Frühjahr 2026 ist Menzies wieder vollständig für Wrestling-Aktivitäten freigegeben.

Neue Klarstellung zum WWE-Angebot an Kofi Kingston und Austin Creed

Menzies‘ Aussagen fallen in eine Zeit, in der auch die Vertragsverhandlungen mit Kofi Kingston und Austin Creed erneut diskutiert werden. Die früheren Mitglieder von The New Day verließen WWE im Mai 2026 und treten inzwischen bei AEW als The New Level auf. Beide hatten selbst erklärt, dass ihnen WWE bei den Gesprächen eine Gehaltsreduzierung von etwas mehr als 50 Prozent angeboten habe.

Zuletzt machte jedoch eine deutlich höhere Zahl die Runde. Conrad Thompson erklärte im „Grilling JR“-Podcast, er habe gehört, dass WWE Kingston und Creed eine Gehaltskürzung von 75 Prozent angeboten habe. Gleichzeitig stellte Thompson klar, dass diese Zahl nicht von Kingston oder Creed selbst bestätigt worden sei.

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Bryan Alvarez widersprach dieser Darstellung inzwischen. Seinen Informationen zufolge wollte WWE die Gehälter der beiden nicht um 75 Prozent kürzen. Die tatsächliche Kürzung habe vielmehr etwas mehr als 50 Prozent betragen. Genau diese Größenordnung hatten Kingston und Creed zuvor auch selbst öffentlich genannt.

Damit spricht derzeit alles dafür, dass die Angaben von Kingston und Creed zutreffen. Das zwischenzeitlich verbreitete Gerücht über eine Kürzung von 75 Prozent gilt nach der Klarstellung von Alvarez als falsch.

Mehrere Fälle zeigen auffällige Parallelen

Die Aussagen von Menzies erhalten durch den Vergleich mit Kingston und Creed zusätzliche Bedeutung. In beiden Fällen geht es um Angebote, die eine Reduzierung von mehr als der Hälfte der bisherigen Bezüge vorgesehen haben sollen. Gleichzeitig gibt es Hinweise darauf, dass während der TKO-Ära noch weitere WWE-Talente mit deutlich niedrigeren Vertragsangeboten konfrontiert wurden.

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