Gunther spricht über die WWE-Spitze und Imperium – klare Ansage an Nick Aldis und Reaktion auf Danhausen

Gunther steht für sein Statement am WWE-Mikrofon im Ring
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Gunther hat vor seinem Match gegen Nick Aldis beim WWE SummerSlam ausführlich über seine derzeitige Situation gesprochen. Im „Complex Graps Wrestling Podcast“ befasste sich der Österreicher nicht nur mit seinem ungewöhnlichen Gegner, sondern auch mit seinem weiteren Weg zurück an die Spitze der WWE.

Darüber hinaus erklärte Gunther, warum er nach dem Ende von Imperium keine neue Gruppierung zusammengestellt hat. Selbst vor einem möglichen Fluch von Danhausen zeigte sich der frühere World Champion auf humorvolle Art und Weise vollkommen unbeeindruckt.

Gunther sieht das Match gegen Nick Aldis nicht als Rückschritt

Nach WrestleMania hatte Gunther die Undisputed WWE Championship zu seinem nächsten großen Ziel erklärt. Seine Auseinandersetzungen mit Sami Zayn und SmackDown-General-Manager Nick Aldis führten jedoch dazu, dass er beim SummerSlam zunächst nicht um den wichtigsten Titel der Show antreten wird.

Im Podcast wurde Gunther deshalb gefragt, ob das persönliche Singles Match gegen Aldis lediglich einen weiteren Umweg auf seinem Weg zurück an die Spitze darstelle. Der Österreicher machte deutlich, dass ein World Title grundsätzlich das Ziel jedes Wrestlers sein sollte. Schließlich gehe es in diesem Geschäft darum, Championships zu gewinnen und sich als einer der Besten zu beweisen.

Gleichzeitig könne bei WWE jedoch niemand dauerhaft im Titelgeschehen stehen. Im Unternehmen gebe es lediglich zwei World Championships, während zahlreiche Wrestler im Roster dieselben Ambitionen verfolgten. Wer nur dann zufrieden sei, wenn er unmittelbar um einen dieser Titel antrete, werde deshalb nur selten Erfüllung finden.

Gunther schätzt nach eigener Aussage auch besondere Begegnungen, die sich vom klassischen Titelprogramm unterscheiden. Als Beispiele nannte er seine Matches gegen Goldberg, John Cena, AJ Styles und Pat McAfee. Diese Auftritte hätten ihn jeweils vor andere Herausforderungen gestellt.

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Für ihn gehe es letztlich darum, die Zuschauer zu unterhalten, besondere Momente zu schaffen und einen positiven Beitrag zum Wrestlinggeschäft zu leisten. Genau diese Aufgaben würden ihn reizen.

Eine neue Gruppierung nach Imperium kommt für Gunther nicht infrage

Ein weiteres Thema war das Ende von Imperium. Seit der Auflösung der Gruppierung tritt Gunther wieder vollständig als Einzelwrestler auf. Eine neue Allianz mit anderen WWE-Stars ist derzeit offenbar nicht geplant.

Gunther erklärte, dass Imperium nur deshalb funktioniert habe, weil die Verbindung zwischen den Beteiligten bereits auf natürliche Weise vorhanden gewesen sei. Die Gruppierung sei nicht künstlich zusammengestellt worden. Stattdessen hätten die persönlichen Beziehungen und die gemeinsame Vorstellung vom Wrestling bereits lange zuvor bestanden.

Eine vergleichbare Allianz lasse sich seiner Ansicht nach nicht erzwingen. Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit müsse es auch auf persönlicher Ebene passen. Nur Wrestler zusammenzubringen, damit im WWE-TV eine neue Gruppierung existiere, reiche dafür nicht aus.

Seit dem Ende von Imperium habe sich keine andere Verbindung ergeben, bei der Gunther eine solche natürliche Chemie verspüre. Zudem sehe er momentan keinen Vorteil darin, sich mit neuen Verbündeten zu umgeben.

Der überwiegende Teil seiner Karriere habe ohnehin aus Auftritten als Einzelwrestler bestanden. In dieser Rolle fühle er sich wohl und könne sich vollständig auf seine eigene Arbeit konzentrieren. Gunther vermisse daher weder Imperium noch eine andere Gruppierung an seiner Seite.

Danhausens Fluch bereitet Gunther keine Sorgen

Gegen Ende des Gesprächs wurde es etwas ungewöhnlicher. Gunther wurde gefragt, ob er sich vor einem möglichen Fluch von Danhausen fürchte. Der Österreicher machte in seiner Rolle unmissverständlich deutlich, dass derartige Methoden bei ihm keine Wirkung entfalten könnten.

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Nach Gunthers Auffassung funktionieren solche Flüche nur bei Menschen, die auch an sie glauben. Da er selbst weder von übernatürlichen Kräften noch von Danhausens Fähigkeiten überzeugt sei, sehe er keinerlei Gefahr.

Passend zu seiner nüchternen Haltung zog Gunther einen scherzhaften Vergleich zum Weihnachtsmann. Auch dessen Geschichte werde Kindern erzählt, ohne dass sie dadurch zur Realität werde. Mit einem möglichen Fluch könne Danhausen den früheren World Champion daher nicht aus der Ruhe bringen.

Gunthers unmittelbarer Fokus liegt ohnehin auf Nick Aldis. Der SmackDown General Manager möchte beim SummerSlam beweisen, dass er auch nach mehreren Jahren außerhalb des Rings noch auf dem höchsten Niveau bestehen kann. Gunther verfolgt dagegen ein ganz anderes Ziel: Er will verhindern, dass Aldis’ WWE-Debüt der Beginn eines dauerhaften Comebacks wird. Er kündigte daher an, dass er dies ganz klar verhindern wird.

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