Gunther nennt seinen Wunschgegner für das nächste Karriereende und erklärt seine klare Rangliste

Gunther hält lachend eine Rede im Ring
wrestling-point.de Newsquelle festlegen

Als einer der wenigen aktiven WWE-Wrestler, der aktiv Karriereenden gestaltet, wurde Gunther im italienischen Streaming-Format „Main Event Club“ zu einem unterhaltsamen Gedankenspiel gebeten. Die Antworten des Ring Generals geben Einblick in seine persönlichen Prioritäten, seine Geschichte mit anderen Stars und die Art, wie er seine Rolle im Unternehmen versteht.

Das Ranking: Fünf Namen, eine klare Priorität

Der Moderator des Main Event Clubs präsentierte Gunther fünf Namen und bat ihn, diese danach zu ranken, wen er am liebsten in den Ruhestand schicken würde. Die Auswahl umfasste Randy Orton, Sheamus, Brock Lesnar, Rey Mysterio und CM Punk. Gunther nahm sich für die Einordnung keine Zeit und reagierte auf jeden Namen direkt. Am Ende stand ein klares Ergebnis: Sheamus belegt Platz eins, gefolgt von Lesnar (2), Orton (3), Mysterio (4) und CM Punk auf dem letzten Platz, für den nach seinen eigenen Worten schlicht kein Platz mehr übrig gewesen sei.

Warum Sheamus Platz 1 belegt

Für Gunthers Entscheidung, Sheamus an die Spitze der Liste zu setzen, hat er eine klare Begründung. Es sei eine persönliche Angelegenheit, erklärte er. Sheamus sei sein erster wirklich großer Gegner im Main Roster gewesen und habe ihm das Leben schwer gemacht. Er habe viel einstecken und sich alles hart erarbeiten müssen. Er hoffe, Sheamus noch einmal zeigen zu können, was er gelernt habe.

Besonders interessant ist dabei der aktuelle Status von Sheamus: Der Ire pausiert seit 2025 aufgrund einer Schulterverletzung. Ein Match zwischen den beiden wird daher wohl noch eine Weile auf sich warten lassen.

Siehe auch  Road Dogg packt über seine letzte WWE-Zeit aus: „Ich fühlte mich nicht mehr gebraucht“

Lesnar für die Öffentlichkeit, Orton als Generationenwechsel

Auf Platz zwei landete Brock Lesnar. Hier gehe es ihm weniger um persönliche Gründe als um die Wirkung nach außen, erklärte Gunther. Lesnar sei perfekt für die Aufmerksamkeit, womit er an frühere Aussagen anknüpft, in denen er ein Match gegen den Beast als seinen absoluten Traumgegner bezeichnete.

Randy Orton landete bei Gunthers Ranking auf Platz drei. In der italienischen Berichterstattung wird diese Platzierung als symbolischer Generationenwechsel interpretiert. Orton galt während seiner größten WWE-Zeit als „Legend Killer“, weil er zahlreiche etablierte Stars und Legenden besiegte. Gunther übernimmt nun mit seinem aktuellen „Career Killer“-Charakter gewissermaßen diese Rolle der neuen Generation.

Nachdem Orton einst selbst die Jagd auf große Namen eröffnete, steht er heute auf Gunthers eigener Liste möglicher Karrieregegner. Damit entsteht ein besonderer Kontrast zwischen den beiden Generationen, bei dem sich der Kreis symbolisch schließt.

CM Punk, den Gunther in den vergangenen Monaten bereits als Gegner hatte, landete auf dem letzten Platz. Alle genannten Namen seien objektiv gute Gegner, betonte Gunther abschließend.

Der Career Killer und sein bisheriges Werk

Das Interview fand im Rahmen von Gunthers Promo-Tour für Clash in Italy statt, bei der er mehrere italienische Medienformate besuchte. Den Spitznamen „Career Killer“ hat er in den vergangenen Monaten aktiv gefüllt: Er beendete die Karriere von Goldberg, anschließend die von AJ Styles und schließlich die von John Cena, der beim Saturday Night’s Main Event im Dezember 2025 sein letztes Match gegen ihn bestritt.

Ob Rey Mysterio eines Tages zu seinem Werk gehören wird, ist offen. Er galt als möglicher Gegner bei WrestleMania 42, bevor eine Verletzung dies verhinderte. Derzeit steht Gunther bei „Clash in Italy” einem neuen Gegner gegenüber. Am 31. Mai trifft er in der Inalpi Arena in Turin auf Cody Rhodes, um die Undisputed WWE Championship zu gewinnen.

Siehe auch  Mick Foley vor letztem Match bei AEW? Neue Details sorgen für Spekulationen

WWE Clash in Italy: Matchcard & Startzeiten

1 Kommentar

  1. Ich finde dieses Gimmick rund um Gunther gewissermaßen eine Katastrophe, da es nicht in eine bestimmte Richtung führt. Wenn man weiß bzw. bedenkt, welche Namen er auf der Liste hat und diese Matches evtl. auch Career-Threatening-Matches sind, bleibt die Spannung aus, es sei denn, er verliert dort auch welche, was seinem Status aber auch nicht gut tut

Kommentare sind deaktiviert.