Wenige Tage vor AEW All In im Wembley-Stadion verdichten sich die Hinweise darauf, dass Tony Khan für die Großveranstaltung noch nicht alle Karten auf den Tisch gelegt hat. Mehrere prominente Namen, die erst kürzlich WWE verlassen haben, werden inzwischen mit All Elite Wrestling in Verbindung gebracht.
Neue Backstage-Berichte liefern nun konkretere Hinweise darauf, welche ehemaligen WWE-Stars schon sehr bald bei AEW auftauchen könnten. Dabei ist der Informationsstand allerdings nicht bei allen Namen gleich eindeutig.
Kofi Kingston und Austin Creed sollen vor AEW-Wechsel stehen
Besonders konkret ist die Situation bei Kofi Kingston und Austin Creed, der bei WWE unter dem Namen Xavier Woods auftrat. Laut WrestleVotes Radio gibt es inzwischen Personen innerhalb von AEW, die mit einem Debüt der beiden bei All In am Sonntag rechnen.
Eine endgültige Bestätigung liegt zwar weiterhin nicht vor. Zwei unterschiedliche Quellen hätten jedoch unabhängig voneinander den Eindruck vermittelt, dass Kingston und Creed tatsächlich auf dem Weg zu AEW seien. Personen, die sich bereits in Großbritannien befinden, sollen ebenfalls mit einem Auftritt der beiden im Wembley-Stadion rechnen.
Damit geht der aktuelle Bericht deutlich über frühere Spekulationen hinaus. Bereits vor einigen Wochen hieß es aus dem AEW-Umfeld, dass mit einer Verpflichtung der beiden ehemaligen New-Day-Mitglieder gerechnet werde. Damals konnte allerdings noch niemand bestätigen, dass bereits Verträge unterschrieben worden seien. Nun wird erstmals ausdrücklich All In als möglicher Zeitpunkt für ihr Debüt genannt.
Das geheime Wildcard-Trio sorgt für zusätzliche Spekulationen
Passend dazu kündigte Tony Khan beim offiziellen All In Media Call (siehe hier) eine Trios Roulette Royale um die AEW World Trios Championship an. Sieben Teams sollen im Buy-In antreten, wobei sechs Gruppierungen bereits bekannt sind. Der letzte Platz ist für ein bislang unbekanntes Wildcard-Trio reserviert, an dessen Zusammenstellung Khan nach eigener Aussage noch arbeitet.
Gerade dieser freie Platz sorgt im Zusammenhang mit Kingston und Creed für zusätzliche Spekulationen. Unter anderem wird diskutiert, ob beide gemeinsam mit Swerve Strickland auftreten könnten. Diese Kombination ist allerdings nicht bestätigt. AEW hat weder Kingston noch Creed noch Strickland als Teil des Wildcard-Teams angekündigt.
Ebenso wäre ein Auftritt im Men’s Casino Gauntlet oder in einem eigenen Segment denkbar. Sollten Kingston und Creed in Wembley tatsächlich debütieren, hätte AEW gleich mehrere Möglichkeiten, ihre Ankunft bis zum letzten Moment geheim zu halten.
Beide können inzwischen frei für AEW antreten
Ein vertragliches Hindernis seitens der WWE besteht nicht mehr. Kingston und Creed unterlagen nach ihrem Ausscheiden aus dem Unternehmen einer 90-tägigen Wettbewerbsklausel, die inzwischen abgelaufen ist. Auch außerhalb von WWE haben die beiden bereits erste gemeinsame Termine angenommen. So sind sie beispielsweise als Kofi und Austin Creed für Chris Jerichos „Rock ’N’ Wrestling Rager at Sea“ im November angekündigt.
Bei Kingston gibt es zudem Hinweise darauf, dass er seine Präsentation nach WWE vorbereitet. Im August meldete er Markenrechte für „KSM“ sowie seinen vollständigen Namen Kofi Sarkodie-Mensah für Wrestling-Auftritte und Merchandise an. Eine solche Markenanmeldung bestätigt keinen AEW-Vertrag, passt allerdings zu einem Neustart außerhalb von WWE.
Auch Ilja Dragunov steht auf AEWs Radar
Ein weiterer prominenter Free Agent ist Ilja Dragunov. Auch hier gibt es inzwischen neue Informationen, allerdings ist ein möglicher All-In-Auftritt wesentlich weniger konkret als bei Kingston und Creed. WrestleVotes berichtet unter Berufung auf eine AEW-Quelle, dass das Unternehmen Dragunov sehr wahrscheinlich kontaktieren werde, sofern dies nicht bereits geschehen sei. Eine weitere Quelle hält einen AEW-Auftritt in absehbarer Zeit für möglich, sollten entsprechende Gespräche erfolgreich verlaufen. Dass damit bereits All In gemeint ist, wurde jedoch nicht bestätigt.
Im Gespräch wurde lediglich diskutiert, dass der Men’s Casino Gauntlet mit seinen noch offenen Startplätzen eine ideale Möglichkeit für ein überraschendes Debüt bieten würde. Ein konkreter Booking-Plan für Dragunov in Wembley ist bislang nicht bekannt. Dragunovs WWE-Vertrag lief am 20. August aus. Anders als bei einer Entlassung muss er deshalb keine 90-tägige Sperrfrist abwarten und kann sofort für eine andere Promotion antreten.
Noch unmittelbar nach seinem Abgang hatten befragte AEW-Quellen erklärt, nichts von konkreten Verhandlungen gehört zu haben. Der aktuelle Bericht stellt daher eine neue Entwicklung dar, da erstmals mit einem baldigen Kontakt aus dem AEW-Umfeld gerechnet wird.

Wenn AEW nur Talente von WWE verpflichtet, würde ich als eigenes Talent von AEW meine Koffer packen, weil ich mich dann echt ver*rscht fühlen würde. Die sollen doch lieber ihre eigenen Talente aufbauen und fördern, statt die Überbleibsel von WWE zu verpflichten.
AEW kauft doch überall ein. Tony ist nur zu doof die Jungs richtig zu buchen. Jay White und seine Crew hätten schon längst Gold verdient. Die Dogs sind ebenfalls sehr gut. Dafür werden uns die Deathrider ständig präsentiert, die sich aber nicht weiterentwickeln wollen und so langweilig werden. Die Don Callis Familie ist auch immer sehr präsent, kann mit denen aber auch nicht viel anfangen. Immerhin mit Will Ospreay geht es Berg auf. MJF und Swerve liefern immer gut ab.
Tony Khan ist zu doof, um die Jungs richtig zu buchen. Woher willst du das denn bitte beurteilen? Dann gründe doch selbst mal ne Wrestlingliga und zeige uns doch mal, wie man es richtig macht.
Wenn dein Arbeitgeber dich entlässt, bleibst dann einfach zu Hause und gehst deinem Job nicht mehr nach, oder suchst du dir einen neuen Arbeitgeber?
Da hast du recht, lieber zu. 300sten mal Darby vs MJF.
Jeder Neuzugang hat die Möglichkeiten neue und frische Matches zu kreieren und bringt je nach Status neue Fans mit. Außerdem was sollen Wrestler machen die ihren Job lieben und von einer Firma entlassen werden?
Theoretisch gesehen ist aber keiner bei AEW ein AEW Talent, da die ja alle mal bei einer anderen Liga vorher waren. Nur so nebenbei.
Nun bei WWE gilt für viele das selbe