Cody Rhodes hat in einem Interview mit ESPN ausführlich darüber gesprochen, wie „The American Nightmare“ entstanden ist. Dabei erklärte er, dass vor allem seine Zeit außerhalb der WWE entscheidend dafür gewesen sei, den Charakter und das Selbstvertrauen zu entwickeln, mit dem ihn die Fans heute verbinden. Außerdem sprach Rhodes über sein WWE-Comeback bei WrestleMania 38 gegen Seth Rollins und ordnete die Bedeutung des Matches ein.
„The American Nightmare“ entstand durch viele Fehler und Erfahrungen
Auf die Frage, wie er seinen heutigen Charakter gefunden habe, erklärte Cody Rhodes, dass dies ein langer Prozess aus Ausprobieren, Fehlern und Veränderungen gewesen sei. Viele Fans würden glauben, dass sein Vater Dusty Rhodes ihn dabei stark beeinflusst habe. Laut Cody hielt sich Dusty jedoch bewusst zurück und überließ ihm seinen eigenen Weg.
Rhodes erinnerte sich daran, dass sein Vater Wrestling-Trikots früher eher mit Wrestlern verband, die in Shows meist verlieren. Ironischerweise habe Cody später gemerkt, dass er sich mit seinem heutigen Ringgear deutlich wohler und erfolgreicher fühle als mit früheren Outfits. Er beschrieb sich selbst als „langsamen Lerner“. Erst mit der Zeit habe er verstanden, welche Präsentation, welches Auftreten und welcher Charakter wirklich zu ihm passen.
Die Zeit außerhalb der WWE veränderte Cody Rhodes komplett
Den entscheidenden Schritt machte Rhodes nach seinem WWE-Abgang außerhalb des Unternehmens. Vor allem bei Ring of Honor, New Japan Pro Wrestling und im Bullet Club habe er die Freiheit gehabt, sich komplett neu zu entwickeln. Dort entstand nach und nach das komplette „American Nightmare“-Gesamtbild. Dazu gehörten nicht nur ein neues Outfit oder neue Musik, sondern auch sein Auftreten, sein Selbstbewusstsein und sein gesamtes Erscheinungsbild.
Rhodes sprach dabei auch über einige mutige Entscheidungen, etwa das bekannte Tattoo an seinem Hals. Rückblickend stehe er aber vollständig hinter diesem Schritt. Außerdem habe er gelernt, dass man im Wrestling die richtigen Menschen um sich brauche, die ehrlich sagen, was funktioniert und was nicht. Für ihn sei das kein Zeichen von Schwäche, sondern ein wichtiger Teil persönlicher Weiterentwicklung.
Cody Rhodes sieht WrestleMania 38 Match nicht als eines der besten aller Zeiten
Auch über sein WrestleMania 38 Match gegen Seth Rollins sprach Rhodes offen. Das Match gilt für viele Fans als eines der besten WrestleMania-Matches überhaupt. Manche ordnen es sogar direkt hinter Undertaker gegen Shawn Michaels ein.
Rhodes selbst sieht das jedoch anders. Er bezeichnete das Match zwar als großartigen WrestleMania-Moment und als sehr starkes Match, hält es aus rein wrestlerischer Sicht aber nicht für eines der besten WrestleMania-Matches aller Zeiten.
Für ihn lag die eigentliche Bedeutung vielmehr darin, was nach seiner Rückkehr passiert ist. Sein WWE-Comeback habe langfristig eine viel größere Wirkung gehabt als das Match selbst. Rhodes erklärte, dass viele Menschen früher nicht geglaubt hätten, dass die WWE den Charakter akzeptieren würde, den er außerhalb der Company aufgebaut hatte. Genau deshalb habe sich seine Rückkehr gleichzeitig selbstverständlich und fast unmöglich angefühlt.
Außerdem verglich Rhodes die Diskussion um sein Comeback mit der Rückkehr von CM Punk. Entscheidend sei für ihn nicht nur der Überraschungseffekt, sondern vor allem die Frage, welche Auswirkungen ein Comeback langfristig auf Wrestling und Popkultur habe.

Mir geht der ewig gewinnende Cody so auf den Geist, wie auch ein Roman Reigns und früher John Cena. Wobei Cena auch mit einem Augenzwinkern verlieren kann und konnte, was überschätzten Wrestlern wie Roman Reigns (Superman Punch und Spear) und Cody Rhodes (Cross Rhodes…gähn) völlig abgeht. Deswegen sind eben andere Charaktere sehr viel beliebter, wie eben ein Danhausen oder bei den Damen Sol Ruca. Da weht ein frischer Wind rein und war/ist auch mit einem Publikumsliebling Otis möglich. Oba Femi ist bereits verpufft – wen will man ihm (ausser Brock Lesnar) noch vorwerfen? Er wird meiner Meinung nach jedes Match gewinnen und sich am Ende für Roman Reigns auf die Matte legen müssen. Oba Femi vs ? Braun Strowman wäre eine Alternative in meinen Augen. Wahrscheinlich wird man aber erneut Seth Rollins aus der Mottenkiste holen. Macht sich schlecht gegen einen so tollen Athleten wie Oba Femi.