Bullet Club Gold: Warum der Name verschwand – Arn Anderson spricht erstmals über sein AEW-Aus

Bullet Club feiern sich auf der Stage
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Fightful-Insider Sean Ross Sapp hat neue Details dazu bekannt gegeben, warum die Gruppierung um Jay White inzwischen ausschließlich unter dem Namen Bang Bang Gang auftritt. Gleichzeitig hat sich WWE Hall of Famer Arn Anderson erstmals ausführlich zu den Gründen für sein Ausscheiden bei AEW geäußert und dabei auch über seine Zusammenarbeit mit Tony Khan gesprochen.

Bullet Club Gold: Warum der Name bei AEW verschwand

Seit Mitte 2024 tritt die Gruppierung um Jay White, Juice Robinson, die Gunns und Ace Austin nur noch unter dem Namen Bang Bang Gang auf. Die Bezeichnung Bullet Club Gold wurde ohne größere Ankündigung fallen gelassen. Im Rahmen einer Fragerunde bei Fightful Select erklärte Sean Ross Sapp nun die Hintergründe.

Demnach war der Name „Bullet Club“ nie Eigentum von AEW. Die Markenrechte liegen bei New Japan Pro Wrestling (NJPW), weshalb AEW den Namen lediglich nutzen konnte, solange dies möglich war.

Sapp zog dabei einen Vergleich zu The Elite. Auch diese Gruppierung löste sich einst vom Bullet Club und entwickelte sich zu einer eigenständigen Marke. Dieser Schritt führte letztlich sogar zur Gründung von AEW. Einen ähnlichen Weg sei nun auch die Bang Bang Gang gegangen.

Entscheidend sei außerdem gewesen, dass NJPW den Bullet Club am 6. Januar 2026 bei New Year Dash offiziell auflöste und die Gruppierung durch das neue Stable Unbound Co. ersetzte. Nachdem NJPW den Namen selbst nicht mehr verwendete, habe es aus Sicht von AEW keinen Sinn mehr ergeben, weiterhin auf Bullet Club Gold zu setzen. Stattdessen erfolgte der Wechsel ohne große Ankündigung. Inzwischen habe sich Bang Bang Gang als eigenständiger Name etabliert und benötige das frühere Branding nicht mehr.

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Arn Anderson spricht erstmals ausführlich über sein AEW-Aus

Während CJ Perry zuletzt über ihre gesundheitliche Situation sprach, äußerte sich WWE Hall of Famer Arn Anderson erstmals ausführlich zu seinem Abschied von AEW.

In einer Fragerunde seines Podcasts „ARN“ erklärte Anderson, dass seine Aufgabe bei AEW von Beginn an eng mit Cody Rhodes verbunden gewesen sei. Als er 2019 verpflichtet wurde, bestand seine Hauptaufgabe darin, mit Rhodes zusammenzuarbeiten. Zunächst trat er als Manager und Coach vor der Kamera auf, später übernahm er zusätzlich Aufgaben als Producer hinter den Kulissen.

Als Cody Rhodes Anfang 2022 zur WWE zurückkehrte, fiel für Anderson ein wesentlicher Bestandteil seiner Tätigkeit bei AEW weg. Damit veränderte sich auch seine Rolle innerhalb der Promotion deutlich.

Die Zusammenarbeit mit Wardlow verlief nicht wie erhofft

Nach dem Wechsel von Cody Rhodes stellte AEW Arn Anderson an die Seite von Wardlow. Rückblickend erklärte Anderson jedoch selbst, dass diese Zusammenarbeit nie wirklich funktioniert habe. Seiner Ansicht nach habe es für diese Kombination keine überzeugende kreative Grundlage gegeben, weshalb das Konzept letztlich nicht aufging.

Sein Vertrag lief schließlich am 31. Mai 2024 aus – nahezu zeitgleich mit dem von Mark Henry. Anderson machte jedoch deutlich, dass hinter seinem Abschied keine persönlichen Differenzen standen. Vielmehr sei einfach der Zeitpunkt gekommen gewesen, an dem sich die Wege von ihm und AEW trennten.

Arn Anderson lobt Tony Khan

Trotz seines Abschieds fand Anderson ausschließlich positive Worte für AEW-Präsident Tony Khan. Er betonte, dass Khan ihn und alle anderen Mitarbeiter jederzeit respektvoll behandelt habe. Das habe sowohl die tägliche Zusammenarbeit als auch organisatorische Themen wie Reisen, Unterkünfte und die allgemeine Betreuung der Talente umfasst.

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Nach Ansicht von Anderson wäre Tony Khan zu einem solchen Einsatz nicht verpflichtet gewesen. Gerade deshalb verdiene er großen Respekt. Negative Aussagen über seinen ehemaligen Arbeitgeber werde er deshalb nicht treffen.

Unterstützung für Sohn Brock Anderson steht im Vordergrund

Der Schwerpunkt von Arn Anderson liegt inzwischen auf der Karriere seines Sohnes Brock Anderson. Er möchte ihn auf seinem weiteren Weg im Wrestling begleiten und ist überzeugt, dass Brock das Potenzial besitzt, sich dauerhaft bei einer großen Promotion zu etablieren.

Nach seinem Abschied von AEW war Brock Anderson zeitweise für MLW aktiv. Arn Anderson selbst hat aktuell keine offizielle Funktion bei WWE. Beim SummerSlam 2024 in Cleveland wurde er jedoch hinter den Kulissen gesichtet, wo er Cody Rhodes vor dessen Titelverteidigung gegen Solo Sikoa unterstützte.

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