Vor AEW Redemption: MJF-Status, eine Eskalation und mögliche Debüts

MJF grinst in die Führungskamera
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All Elite Wrestling präsentiert in der Nacht auf Montag erstmals den neuen Pay-per-View AEW Redemption. Kurz vor Beginn richten sich die Blicke dabei nicht nur auf die angekündigte Matchcard, sondern auch auf den aktuellen Status von MJF, die jüngste Eskalation zwischen Kyle Fletcher und Bandido sowie mögliche personelle Überraschungen im AEW-Roster.

MJF wird bei AEW Redemption offenbar nicht erwartet

Fans, die bei Redemption mit einer überraschenden Rückkehr von MJF rechnen, sollten ihre Erwartungen zunächst zurückschrauben. Fightful Select hatte bereits nach seinem Verlust der AEW World Championship berichtet, dass der frühere Titelträger vorerst aus den Shows verschwinden könnte. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass MJF für einen Auftritt beim Pay-per-View in Montreal eingeplant ist.

Vollständig ausgeschlossen ist eine Überraschung im Wrestling zwar nie, nach aktuellem Stand soll AEW jedoch eher mit einer Rückkehr auf dem Weg zu All In planen. Der größte AEW-Event des Jahres findet am 30. August 2026 erneut im Londoner Wembley Stadium statt. Welche Rolle MJF dort übernehmen könnte, ist noch nicht bekannt.

MJF bestritt sein bislang letztes Match am 8. Juli bei AEW Dynamite: Beach Break. Dort verlor er die AEW World Championship an Kenny Omega, womit seine dritte Regentschaft bereits nach 45 Tagen endete. Berichten zufolge war das Titelmatch ursprünglich als mögliche Begegnung für Redemption vorgesehen, wurde jedoch auf Wunsch von MJF vorgezogen.

Tony Khan hat diese ursprünglichen Überlegungen zwar nicht ausdrücklich bestätigt, erklärte während des Mediengesprächs vor dem Pay-per-View aber, dass AEW bei der Bewerbung und Planung gelegentlich bewusst nicht sämtliche Entwicklungen offenlegen könne.

Als Grund für MJFs aktuelle Pause gelten mehrere körperliche Probleme. Khan verwies auf die zahlreichen intensiven und körperlich anspruchsvollen Matches, die der ehemalige World Champion im Verlauf des Jahres bestritten habe. Die Verletzungen seien jedoch nicht so schwerwiegend, dass mit einer längeren Ausfallzeit gerechnet werden müsse. Der AEW-Präsident gehe vielmehr davon aus, MJF schon bald wieder einsetzen zu können.

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Obwohl MJF bei Redemption wahrscheinlich nicht selbst in den Ring steigt, soll er an der Entstehung des World-Championship-Matches beteiligt gewesen sein. Fightful zufolge war er eine treibende kreative Kraft hinter der Idee, Kenny Omega gegen den amtierenden TNT Champion antreten zu lassen. AEW entschied sich letztlich für Kevin Knight, der Omega heute Nacht um die wichtigste Championship der Promotion herausfordert.

Kyle Fletcher und Bandido tragen ihre Rivalität zur Comic-Con

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgten Kyle Fletcher und Bandido kurz vor ihrem Titelmatch. Während eines AEW-Panels bei der San Diego Comic-Con geriet Fletcher zunächst mit Brody King aneinander. Bandido schaltete sich ein, woraufhin zwischen ihm und dem AEW International Champion eine handfeste Auseinandersetzung ausbrach. Sicherheitskräfte mussten beide Wrestler schließlich voneinander trennen.

Bei dem Zwischenfall handelte es sich um einen inszenierten Angle, mit dem AEW die Rivalität unmittelbar vor Redemption weiter verschärfte. Die Auseinandersetzung knüpfte an die Ereignisse bei Dynamite an. Dort besiegten Bandido und Brody King das Team aus Fletcher und Kazuchika Okada. Nachdem Okada seinen eigenen Partner versehentlich mit dem Rainmaker getroffen hatte, pinnte Bandido den International Champion. Damit gelang dem Herausforderer kurz vor dem Pay-per-View bereits ein direkter Erfolg über Fletcher.

Fletcher muss seine Championship in Montreal zudem ohne die gewohnte Unterstützung der Don Callis Family verteidigen, da sämtliche Begleiter vom Ring verbannt wurden. Der Comic-Con-Angle bildet damit die letzte größere Eskalation, bevor beide heute Nacht unter gleichen Voraussetzungen aufeinandertreffen.

Mehrere mögliche Neuverpflichtungen sorgen für Spekulationen

AEW Redemption könnte auch abseits der angekündigten Matches für Schlagzeilen sorgen. Laut einem Bericht des „Wrestling Observer“ warten mindestens sieben Wrestler oder Acts darauf, von AEW unter Vertrag genommen zu werden. Eine Quelle hat sogar angedeutet, dass noch weitere Personen infrage kommen könnten. Weder die Identitäten der betreffenden Personen noch der Zeitpunkt möglicher Vertragsabschlüsse wurden bislang bestätigt.

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Fightful hat daraufhin bei Quellen innerhalb von AEW nachgefragt. Die konkrete Zahl von sieben potenziellen Neuzugängen wurde dort allerdings nicht bestätigt. Allerdings räumten die Gesprächspartner ein, dass mehrere Namen im Spiel seien. Tony Khan erklärte während des Redemption-Mediengesprächs ebenfalls, dass er verschiedene zuletzt von WWE freigestellte Wrestler beobachte.

Das Interesse fällt zeitlich mit dem Ablauf mehrerer 90-tägiger Wettbewerbssperren zusammen. Unter anderem sind die Motor City Machine Guns, Kairi Sane, Aleister Black, Hijo del Fantasma, Xelina, Zoey Serrano sowie mehrere frühere Mitglieder der Wyatt Sicks seit dem 23. Juli offiziell in der Lage, bei anderen Promotions zu unterschreiben und aufzutreten.

Bislang gibt es jedoch keine belastbare Bestätigung dafür, dass eine dieser Personen bereits einen Vertrag mit AEW abgeschlossen hat oder bei Redemption debütieren wird. Der Bericht über mehrere mögliche Verpflichtungen wird die Spekulationen vor dem Pay-per-View dennoch verstärken. AEW nutzt regelmäßig Großveranstaltungen, um Rückkehrer, Neuverpflichtungen oder überraschende Entwicklungen zu präsentieren. Ob dies auch heute Nacht der Fall sein wird, bleibt offen.

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