Brooke Hogan äußert Zweifel an offiziellen Ermittlungen zu Hulk Hogans Tod

Brooke Hogan hält ihren Vater Hulk Hogan zurück
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Nachdem die Clearwater Police Department die Ermittlungen zum Tod von Hulk Hogan offiziell abgeschlossen und seinen Tod als natürlichen Todesfall eingestuft hat, hat sich seine Tochter Brooke Hogan nun öffentlich kritisch zu mehreren Punkten des Abschlussberichts geäußert. In einem Podcast-Auftritt bei Bubba the Love Sponge sowie in einem separaten Interview mit TMZ stellte sie mehrere Details der offiziellen Untersuchung infrage.

Brooke Hogan zweifelt an toxikologischen Ergebnissen

Brooke Hogan sieht die toxikologischen Ergebnisse des Berichts besonders kritisch. Darin heißt es, dass keine Opioide in der Blutprobe ihres Vaters nachgewiesen werden konnten. Für Brooke ergibt das nach eigenen Aussagen wenig Sinn. Sie erklärte, Hulk Hogan habe zuletzt starke Schmerzen gehabt und es hätten sich verschreibungspflichtige Schmerzmittel in seiner Nähe befunden. Ein mit dem Fall vertrauter Anwalt habe ihr bestätigt, dass entsprechende Rezepte existiert hätten.

Brooke betonte dabei ausdrücklich, dass sie ihrem Vater keinen Medikamentenmissbrauch unterstellen wolle. Trotzdem erscheine es ihr merkwürdig, dass laut Bericht überhaupt keine entsprechenden Substanzen nachweisbar gewesen seien.

Zusätzlich verwies sie auf einen weiteren Widerspruch. Nach ihren Angaben hätten die Behörden erklärt, dass kein Blut ihres Vaters mehr vorhanden gewesen sei. Gleichzeitig sei jedoch ein toxikologischer Bericht veröffentlicht worden.

Laut TMZ wurden Informationen zu Hulk Hogans Schmerzmittel-Rezepten im öffentlichen Polizeibericht teilweise geschwärzt. In den veröffentlichten toxikologischen Ergebnissen tauchen diese Medikamente offenbar nicht auf.

Brooke hinterfragt Ablauf rund um die Obduktion

Brooke Hogan erklärte außerdem, dass sie selbst ursprünglich eine Obduktion ihres Vaters beantragt habe. Sie habe sogar angeboten, die Kosten dafür persönlich zu übernehmen. Als sie den Leichnam ihres Vaters sehen durfte, sei ihr vorher das Handy abgenommen worden. Das habe sie irritiert. Sie könne nicht nachvollziehen, warum man davon ausgegangen sei, dass sie Fotos ihres verstorbenen Vaters machen würde.

Bei diesem Besuch habe sie nach eigenen Angaben einen V-förmigen Schnitt auf der Brust ihres Vaters gesehen. Für sie deutet dies klar darauf hin, dass eine Obduktion durchgeführt worden sei. In der offiziellen Sterbeurkunde werde jedoch keine Obduktion erwähnt. Brooke fragte deshalb öffentlich, warum dieser Punkt nicht korrigiert werde, falls tatsächlich eine Untersuchung stattgefunden habe.

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Zusätzlich störte sie sich daran, dass die Sterbeurkunde offenbar vom persönlichen Hausarzt ihres Vaters unterschrieben wurde und nicht von einem Gerichtsmediziner.

Zur Einordnung: Laut mehreren Berichten wurde die private Autopsie letztlich nicht von Brooke, sondern von Hogans Witwe Sky Bollea sowie seinem Sohn Nick veranlasst. Die Ergebnisse dieser Untersuchung seien Brooke nach eigener Aussage nie vollständig zugänglich gemacht worden.

Kritik an der Clearwater Police Department

In einem weiteren Interview mit TMZ äußerte Brooke Hogan deutliche Kritik an der Clearwater Police Department. Die öffentliche Erklärung der Behörden habe sich für sie wie ein Schlag ins Gesicht angefühlt. Sie habe sich während der gesamten Ermittlungen nicht wie ein Familienmitglied behandelt gefühlt.

In dem Podcast richtete sie sich direkt an die Polizei von Clearwater. Sie erklärte, dass man ihr nicht geholfen habe und sie nicht so behandelt habe, wie sie es in dieser Situation erwartet hätte. Dabei wurde Brooke emotional. Sie sagte, sie versuche zwar, ruhig zu bleiben, doch das Clearwater Police Department sei für sie ein eigenes Thema.

Besonders auffällig findet sie außerdem den Zeitpunkt des Ermittlungsabschlusses. Nach ihren Angaben wurde das Verfahren genau einen Tag, nachdem sie persönlich die Sterbeurkunde ihres Vaters erhalten hatte, offiziell beendet.

Brooke brachte dies öffentlich mit laufenden Streitigkeiten rund um Hogans Nachlass in Verbindung. Die Clearwater Police Department wollte ihre Aussagen laut TMZ nicht kommentieren.

Zwischen Brooke Hogan und ihrem Vater hatte es in den letzten Jahren vor seinem Tod keinen engen Kontakt mehr gegeben. Berichten zufolge war das Verhältnis bereits etwa zwei Jahre vor Hogans Tod zerbrochen.

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Fragen zum Ablauf in Hogans letzter Stunde

Brooke Hogan stellte außerdem Fragen zum genauen Ablauf der letzten Minuten im Haus ihres Vaters. Laut dem offiziellen Polizeibericht befanden sich Hulk Hogans Ehefrau Sky und zwei medizinische Fachkräfte im Haus, als bemerkt wurde, dass Hogan nicht mehr atmete. Brooke erklärte, sie verstehe nicht, warum ausgerechnet Sky den Zustand zuerst bemerkt habe und nicht eine der anwesenden Pflegekräfte.

Zusätzlich schilderte sie eine Aussage, die Nick Hogan laut ihrer Darstellung von Sky erhalten habe. Demnach soll Sky ihm geraten haben, nicht direkt zum Haus zu kommen, sondern sofort ins Krankenhaus zu fahren.

Im Polizeibericht wird außerdem erwähnt, dass die Pflegekräfte „zurückgekommen“ seien. Dadurch stellt sich Brooke die Frage, wo sich diese Personen zuvor aufgehalten haben.

Die Clearwater Police Department hatte die Ermittlungen nach fast elf Monaten offiziell beendet. Die Behörden kamen dabei zu dem Schluss, dass Hulk Hogan eines natürlichen Todes gestorben sei und keine Hinweise auf ein Verbrechen vorlägen – wir berichteten.