Fast elf Monate nach Hulk Hogans Tod: Behörden veröffentlichen Abschlussbericht

Hulk Hogan blickt in die Kamera
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Die Clearwater Police Department in Florida hat ihre Ermittlungen zum Tod von Hulk Hogan nach fast elf Monaten offiziell abgeschlossen. Am Freitag veröffentlichten die Behörden einen umfangreichen Abschlussbericht und gaben bekannt, dass die Untersuchung nun beendet ist. Damit endet die behördliche Aufarbeitung rund um den Tod einer der größten Wrestling-Legenden aller Zeiten.

Polizei beendet Ermittlungen nach fast elf Monaten

Polizeisprecher Rob Shaw erklärte, dass die Ermittler in den vergangenen Monaten zahlreiche Gespräche geführt, Unterlagen geprüft und medizinische Dokumente verschiedener Einrichtungen ausgewertet hätten. Am Ende kamen die Behörden zu dem Ergebnis, dass es keine Hinweise auf ein Verbrechen gebe. Der Fall wird offiziell als „begleiteter natürlicher Tod“ eingestuft. Zusätzlich veröffentlichte die Polizei einen 72-seitigen Abschlussbericht mit weiteren Informationen zu Hogans letzten Lebenswochen und den Ereignissen rund um seinen Tod.

Hulk Hogan, mit bürgerlichem Namen Terry Bollea, starb am 24. Juli 2025 im Alter von 71 Jahren. Als einer der bekanntesten WWE Hall of Famer prägte Hogan das Wrestling über Jahrzehnte hinweg wie kaum ein anderer Superstar. Sein Tod sorgte weltweit für große Reaktionen innerhalb und außerhalb der Wrestling-Branche.

So verlief der Tag von Hogans Tod

Der Abschlussbericht beschreibt auch die Ereignisse am Tag seines Todes genauer. Am 24. Juli 2025 befand sich Hogan gemeinsam mit seiner Ehefrau Sky sowie zwei medizinischen Fachkräften in seinem Haus in Clearwater. Dabei bemerkten die Anwesenden plötzlich, dass Hogan in seinem Sessel aufgehört hatte zu atmen. Sky Bollea setzte sofort einen Notruf ab. Gleichzeitig begann eine der medizinischen Fachkräfte unmittelbar mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Rettungskräfte und Polizei trafen kurze Zeit später am Haus ein. Anschließend wurde Hogan ins Morton Plant Hospital gebracht. Dort erklärten Ärzte ihn schließlich für tot.

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Dem Bericht zufolge stellten die Beamten bereits bei ihrem ersten Eintreffen keine verdächtigen Umstände fest. Mehrere Personen aus Hogans engstem Umfeld erklärten außerdem, dass sich sein Gesundheitszustand nach mehreren Operationen deutlich verschlechtert habe.

Herzinfarkt als offizielle Todesursache

Die offizielle Todesursache war bereits zuvor durch das Pinellas-Pasco Medical Examiner’s Office bestätigt worden. Demnach starb Hogan an einem akuten Herzinfarkt. Zusätzlich litt er in den Jahren vor seinem Tod unter mehreren gesundheitlichen Problemen. Unter anderem war bekannt, dass Hogan an Leukämie erkrankt war. Außerdem litt er an Vorhofflimmern, einer Herzrhythmusstörung, die das Risiko schwerer Herzprobleme erhöhen kann. Beide Erkrankungen wurden laut Behörden als mitverantwortliche Faktoren für seinen natürlichen Tod eingestuft.

Angaben aus seinem Umfeld zufolge soll sich Hogans Zustand in den Wochen vor seinem Tod nach mehreren medizinischen Eingriffen deutlich verschlechtert haben. Zusätzlich ließ die Familie eine unabhängige Privatautopsie durchführen. Auch diese Untersuchung kam zu dem gleichen Ergebnis wie die offiziellen Behörden. Andere plausible Ursachen oder Hinweise auf Fremdeinwirkung ergaben sich laut Bericht nicht.

Berichte über mögliche Behandlungsfehler wurden überprüft

Während der Ermittlungen waren auch Berichte über mögliche medizinische Fehler aufgetaucht. So hatte unter anderem TMZ berichtet, dass eine Ergotherapeutin, die beim Tod anwesend gewesen sein soll, gegenüber Ermittlern den Verdacht geäußert habe, dass möglicherweise medizinische Fahrlässigkeit eine Rolle gespielt habe.

Außerdem soll Hogans Witwe Sky angegeben haben, dass bei einem früheren Eingriff möglicherweise sein Nervus phrenicus beschädigt worden sei. Die Polizei überprüfte diese Hinweise im Rahmen der Ermittlungen. Am Ende fanden die Behörden jedoch keine strafrechtlich relevanten Beweise.

Mit der offiziellen Einstufung als natürlicher Tod gelten die Ermittlungen nun als abgeschlossen. Zivilrechtliche Schritte wären unabhängig davon theoretisch weiterhin möglich.

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Polizeisprecher Rob Shaw bedankte sich ausdrücklich bei Hogans Familie, darunter Sky, Nick und Brooke Bollea, sowie bei Familienanwalt Kevin Hayslett für die Zusammenarbeit während der Ermittlungen. Ohne diese Unterstützung hätte die Polizei laut Shaw viele persönliche Informationen rechtlich gar nicht einsehen dürfen.

Bestimmte Unterlagen, darunter Sicherheitskameraaufnahmen und weitere private Dokumente, werden von den Behörden allerdings nicht veröffentlicht.

1 Kommentar

  1. Eigentlich traurig mit großer Wahrscheinlichkeit hat das Herz auch gelitten durch die Steroide etc. die leider dazu dienlich waren um uns bestens zu unterhalten.

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