CM Punk erhält unerwartetes Lob von ehemaligem Kritiker

CM Punk spricht gut gelaunt ins Mikrofon bei WWE RAW
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CM Punk steht derzeit gleich aus zwei Gründen im Mittelpunkt der Diskussionen. Zum einen hat Dave Meltzer aktuelle Spekulationen über einen möglichen WWE-Abgang und eine Rückkehr zu AEW deutlich zurückgewiesen. Zum anderen sorgt Kevin Nash für Aufmerksamkeit, weil er seine bisher kritische Haltung gegenüber Punk überraschend geändert hat.

Gerüchte um möglichen WWE-Abgang deutlich zurückgewiesen

Seit seinem letzten WWE-Auftritt bei der RAW-Ausgabe nach WrestleMania 42 am 20. April 2026 war CM Punk nicht mehr im WWE-TV zu sehen. Die mehrmonatige Abwesenheit führte in den sozialen Medien und unter Fans zu zahlreichen Spekulationen.

Dabei reichten die Gerüchte von angeblicher Unzufriedenheit mit kreativen Plänen über mögliche Spannungen hinter den Kulissen bis hin zu einer Rückkehr zu AEW. Dave Meltzer machte bei Wrestling Observer Radio jedoch deutlich, dass er diese Spekulationen nicht für glaubwürdig hält.

Seinen Informationen zufolge steht ein WWE-Abgang von CM Punk aktuell nicht zur Debatte. Gleichzeitig sieht er auch keinerlei Anzeichen dafür, dass Punk vor einer Rückkehr zu AEW steht. Zwar sollte man im Wrestling niemals „nie” sagen, aktuell gebe es jedoch keinen konkreten Grund zur Sorge oder Hinweise auf einen bevorstehenden Wechsel, so Meltzer. Punk verfügt weiterhin über einen langfristigen WWE-Vertrag und die Promotion hat keinerlei Interesse daran, ihn ziehen zu lassen.

Darüber hinaus kritisierte Meltzer Teile der Berichterstattung rund um Punk. Seiner Ansicht nach würden manche Geschichten vor allem deshalb verbreitet, weil sie Aufmerksamkeit und Klicks erzeugen und nicht, weil belastbare Informationen dahinterstehen.

Meltzer erwähnte lediglich als theoretisches Gedankenspiel ein mögliches Szenario in einigen Jahren. Sollte Punk mit über 50 Jahren nicht mehr bei der WWE sein, wäre eine Zusammenarbeit mit der AEW grundsätzlich denkbar. Selbst dann wäre dies jedoch von zahlreichen Faktoren abhängig, unter anderem von der wirtschaftlichen Situation der AEW und dem weiterhin bestehenden Konflikt zwischen Punk und der Promotion.

Rückkehr Anfang Juli und möglicher Wechsel zu SmackDown

Meltzer äußerte sich auch zu Punks aktueller TV-Pause und den Plänen für seine Rückkehr. Demnach sei CM Punk nicht wegen Problemen oder Streitigkeiten aus den Shows verschwunden, sondern schlicht deshalb, weil die kreativen Pläne für seine nächste Storyline noch nicht bereit gewesen seien.

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Nach aktuellem Stand soll Punk Anfang Juli ins WWE-Fernsehen zurückkehren. In diesem Zusammenhang rechnet Meltzer außerdem damit, dass Punk künftig dem SmackDown-Roster angehören wird. Er hält diesen Schritt für nachvollziehbar, da RAW derzeit bereits mit zahlreichen Topstars besetzt ist, darunter Roman Reigns, Seth Rollins, The Usos, Jacob Fatu, Oba Femi, Logan Paul und Bron Breakker.

Bei SmackDown hingegen fehlen derzeit einige große Namen. Randy Orton fällt weiterhin mit Rückenproblemen aus, während Drew McIntyre für Filmprojekte eingespannt ist.

Aus diesem Grund sieht Meltzer CM Punk als idealen Kandidaten für eine größere Rolle bei SmackDown. Besonders ein mögliches Programm mit Undisputed WWE Champion Cody Rhodes erscheint für viele Beobachter naheliegend, nachdem Punk in seiner letzten RAW-Promo bereits entsprechende Andeutungen gemacht hatte.

WWE selbst bewirbt CM Punk bereits offiziell für die RAW-Ausgabe am 6. Juli in Chicago, was als wahrscheinlicher Termin für seine Rückkehr gilt. Meltzer ergänzte außerdem, dass es innerhalb der WWE weiterhin einzelne Personen gebe, die Punk kritisch gegenüberstehen. Nach seinen Informationen handele es sich dabei jedoch nicht um ernsthafte Probleme, die Auswirkungen auf seine Position im Unternehmen hätten.

Kevin Nash überrascht mit Lob für CM Punk

Während Meltzer die Zukunft von CM Punk thematisierte, sorgte auch Kevin Nash mit Aussagen über den WWE-Star für Aufmerksamkeit. In seinem Podcast „Kliq This“ sprach Nash über aktuelle Trainingsfotos von Punk, die in den vergangenen Wochen in den sozialen Medien verbreitet wurden.

Dabei schlug Nash ungewohnt positive Töne an. Er erklärte, dass Punk auf den Bildern sehr gut aussehe und offensichtlich große Fortschritte gemacht habe. Nash wies darauf hin, dass Punk sich für die Vorbereitung auf WrestleMania die Unterstützung eines Trainers gesichert habe und inzwischen sowohl beim Training als auch bei der Ernährung deutlich strukturierter vorgehe.

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Seiner Einschätzung nach könnte einer der Gründe für Punks frühere körperliche Probleme darin gelegen haben, dass er über einen längeren Zeitraum schlicht zu wenig Kalorien zu sich genommen habe. Nash vermutet sogar, dass Punk täglich rund 1.000 Kalorien unter seinem eigentlichen Bedarf gelegen haben könnte.

Außerdem betonte Nash, dass Punk dank seiner erfolgreichen Karriere finanziell in einer komfortablen Situation sei und sich Auszeiten leisten könne, wenn diese notwendig seien.

Deutlicher Stimmungswechsel nach früherer Kritik

Besonders bemerkenswert sind Nashs aktuelle Aussagen vor dem Hintergrund seiner früheren Kritik an CM Punk. In der Vergangenheit hatte Nash mehrfach Zweifel an Punks körperlicher Verfassung geäußert und dessen Erscheinungsbild kritisiert. So bemerkte er unter anderem, Punk wirke nicht in Bestform und verstecke seinen Körperbau häufig unter Jacken oder weiten Shirts.

Umso überraschender ist nun die deutlich positivere Einschätzung. Während Nash früher zu den lautstärkeren Kritikern von CM Punk gehörte, lobt er inzwischen offen dessen körperliche Verfassung und die sichtbaren Fortschritte beim Training.

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