Bronson Reed ist nach seiner längeren Verletzungspause mit einer deutlich veränderten körperlichen Verfassung zurückgekehrt. Seit seinem Comeback wird allerdings nicht nur über seine Rolle bei The Vision gesprochen, sondern auch darüber, was seine Transformation für seinen Stil bedeutet und wie WWE intern auf die neue Version des Australiers reagiert.
Bronson Reed reagiert auf Kritik an seinem Gewichtsverlust
Im offiziellen „Raw Recap“ sprach Reed ausführlich darüber, dass er während seiner jüngsten Pause rund 45 Pfund (ca. 20 Kilogramm) verloren hat. Ein Teil der Fans stellte daraufhin infrage, ob ihm dadurch etwas von seiner bisherigen Ausstrahlung und vor allem von der Wirkung seines Tsunami-Finishers verloren gegangen sei. Reed hält diese Kritik für unbegründet und machte deutlich, dass er seine körperliche Veränderung nicht als Nachteil betrachtet.
Der frühere NXT North American Champion verwies darauf, dass weniger Körpergewicht nicht automatisch weniger Wucht bedeute. Seiner Einschätzung nach kann er inzwischen höher und weiter springen und seinen Körper stärker beschleunigen. Dadurch ist er in der Lage, beim Tsunami trotz geringerer Masse weiterhin enorme Kraft zu erzeugen. Reed bezeichnete die Vorstellung, sein Finisher habe durch den Gewichtsverlust an Wirkung verloren, ausdrücklich als falsch.
Der Tsunami soll seinen besonderen Status behalten
Reed hob zugleich hervor, welchen Stellenwert der Tsunami innerhalb seiner WWE-Darstellung besitzt. Nach seiner eigenen Aussage habe seit der Einführung des Moves bei NXT im Jahr 2019 bislang kein männlicher Gegner aus dem Finisher ausgekickt. Diesen Status möchte er auch künftig beibehalten.
Seine Rückkehr lieferte dafür unmittelbar neue Bilder. Beim Sunday Night’s Main Event griff Reed in Oba Femis Match gegen Bron Breakker ein und wurde sofort wieder in eine prominente Geschichte eingebunden. Einen Abend später musste Femi bei Raw mehrere Tsunamis einstecken, nachdem The Vision ihn schließlich durch die zahlenmäßige Überlegenheit unter Kontrolle gebracht hatte.
Hinter der Veränderung steckt ein intensives Trainingsprogramm
Reed betonte außerdem, dass seine Transformation nicht einfach daraus bestand, während der Verletzungspause Gewicht zu verlieren. Nach eigenen Angaben trainierte er sechsmal pro Woche mit Gewichten, absolvierte zusätzlich Cardio-Einheiten und arbeitete gezielt daran, eine leistungsfähigere Version seiner selbst zu werden. Trotz des deutlichen Gewichtsverlusts seien seine Arme sogar größer geworden.
Kritik aus sozialen Netzwerken nimmt Reed dabei offenbar eher als zusätzliche Motivation wahr. Er reagierte deutlich auf Fans, die seine veränderte Erscheinung negativ bewerten, und erklärte, dass Erfolg zwangsläufig auch Kritiker mit sich bringe. Sein Ziel sei nicht gewesen, einfach leichter zurückzukehren, sondern athletischer, beweglicher und gleichzeitig weiterhin körperlich dominant aufzutreten.
WWE soll mit Reeds Verfassung sehr zufrieden sein
Diese Arbeit ist offenbar auch intern positiv aufgefallen. Fightful Select berichtet unter Berufung auf WWE-Quellen, dass man mit der körperlichen Verfassung, in der Reed zu seiner Rückkehr erschien, sehr zufrieden gewesen sei. Damit deckt sich die Backstage-Reaktion mit Reeds eigener Einschätzung, dass er sich derzeit in der besten Form seiner bisherigen Karriere befinde.
Die 45 Pfund beziehen sich dabei auf seine jüngere Transformation während der längeren Pause. Über einen größeren Zeitraum fällt die Veränderung noch deutlicher aus. Reed hatte zuvor bereits erklärt, seit seinem früheren Höchstgewicht rund 90 bis 100 Pfund (ca. 45 Kilogramm) verloren zu haben. Sein Grundsatz dabei lautet, dass sich ein Wrestler ständig weiterentwickeln müsse, wenn er auf höchstem Niveau bestehen wolle.
Reed sieht sich bereit für den nächsten Schritt
Auch seine sportlichen Ziele formulierte Reed entsprechend selbstbewusst. Er sieht sich nicht nur als Rückkehrer, der seinen alten Platz im Roster wieder einnehmen möchte, sondern hält sich inzwischen auch für bereit, um die World Championship bzw. die WWE Championship zu gewinnen. Innerhalb von „The Vision” betrachtet er sich dabei nicht als alleinigen Anführer, sondern als Teil mehrerer starker Persönlichkeiten.
Interessant war auch seine Einordnung von Bron Breakker. Diesen bezeichnete Reed als einen Namen für die Zukunft von WWE. Sich selbst sieht er dagegen bereits in der Gegenwart angekommen und bereit, jetzt auf höchster Ebene eingesetzt zu werden.
Fightful bestätigt den ungeplanten Moment mit Oba Femi erneut
Zu genau dieser Rivalität gibt es inzwischen auch ein wichtiges Update. Bereits nach Raw hatte WrestleVotes berichtet, dass Femis Reaktion auf eine Szene mit Reed backstage für Gesprächsstoff sorgte. Reed hatte seinen Fuß auf den am Boden liegenden Femi gestellt, woraufhin dieser das Bein sofort wegschlug – wir berichteten
Fightful Select hat inzwischen bei eigenen WWE-Quellen nachgehakt und bestätigt, dass Femis Reaktion tatsächlich nicht Teil des Skripts war. Weiterhin ungeklärt ist allerdings, ob Reed seinen Fuß überhaupt laut Planung auf Femi stellen sollte. Die befragten Quellen konnten diesen Punkt nicht beantworten. Damit ist inzwischen wesentlich stärker abgesichert, dass Femi spontan reagierte, während Reeds Anteil an der Szene weiterhin nicht eindeutig bewertet werden kann.
Keine Hinweise auf Konsequenzen für Oba Femi
Der kurze Moment soll intern aufgefallen sein, wobei einige Personen Femis Reaktion offenbar nicht gut fanden. Hinweise auf eine Bestrafung oder andere Konsequenzen gibt es jedoch weiterhin nicht. WWE präsentierte Femi anschließend unverändert stark und ließ ihn selbst nach mehreren Angriffen von The Vision nur durch massive Überzahl zu Boden bringen.

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