Bronson Reed meldet sich völlig verändert zurück: Jetzt nennt er erstmals konkrete Zahlen

Bronson Reed ist in einem Fitnessstudio mit angespannten Armen, geballten Fäusten und lautem Schrei zu sehen, wobei seine kräftige Statur und die großflächigen Tattoos deutlich im Mittelpunkt stehen
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Bronson Reed hat seine lange WWE-Pause nicht nur genutzt, um sich von einer schweren Verletzung zurückzukämpfen. Hinter den Kulissen arbeitete der Australier intensiv daran, in einer veränderten Form zurückzukehren. Inzwischen ist er wieder im WWE-TV angekommen und macht deutlich, dass damit für ihn weit mehr verbunden ist als nur ein Comeback.

Bronson Reed beziffert seine körperliche Veränderung

Nach seiner Rückkehr bei Sunday Night’s Main Event hat Bronson Reed erstmals selbst konkrete Zahlen zu seiner körperlichen Transformation genannt. In einem von WWE veröffentlichten Trainingsvideo erklärte der 38-Jährige, dass er bei seiner Rückkehr zum Unternehmen Ende 2022 mit rund 166 kg sein bisheriges Höchstgewicht erreicht habe. Sein aktuelles Gewicht bezifferte Reed dagegen auf etwa 120 bis 122 kg.

Damit liegt zwischen seinem damaligen Höchstgewicht und seiner heutigen Form ein Unterschied von ungefähr 41 bis 45 kg. Reed stellte dabei jedoch klar, dass diese Veränderung nicht allein während seiner jüngsten Verletzungspause entstanden ist. Vielmehr erstreckt sich der Prozess über die vergangenen drei bis vier Jahre. Die lange Auszeit nach seinem Bizepsriss nutzte er allerdings dazu, noch einmal besonders intensiv an seinem Körper und seiner Fitness zu arbeiten.

Reed sieht sich inzwischen in der besten körperlichen Verfassung seiner bisherigen Karriere. Die Veränderung sei für ihn jedoch keineswegs nur eine Frage des Aussehens gewesen. Während seiner Pause habe er viel Wrestling verfolgt und sich dabei immer wieder bewusst gemacht, wie schnell im WWE-Roster ein anderer Superstar den eigenen Platz einnehmen könne.

„Wenn du dich nicht weiterentwickelst, stirbst du“

Genau daraus entstand eine Mentalität, die Reed während seines Trainings immer wieder antrieb. Er erklärte, dass man in diesem Geschäft niemals stehen bleiben dürfe. Wer sich nicht weiterentwickle, werde überholt. Gerade während einer längeren Verletzungspause sei ihm bewusst gewesen, dass andere Wrestler Chancen erhielten, während er selbst nicht im Ring stehen könne.

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Diese Gedanken halfen ihm nach eigener Aussage dabei, sich konkrete Ziele für seine Rückkehr zu setzen. Reed wollte nicht einfach nur wieder gesund werden, sondern als eine bessere Version seiner selbst zurückkommen. Im WWE-Hauptquartier in Stamford nutzte er dafür auch Trainingsgeräte, die ihm in seinem privaten Garage Gym nicht zur Verfügung stehen und mit denen er teilweise seit seiner Verletzung nicht mehr gearbeitet hatte.

Trotz des deutlich niedrigeren Gewichts möchte Reed allerdings keinesfalls zu einem völlig anderen Wrestler werden. Seine größten Stärken sieht er weiterhin in seiner außergewöhnlichen Kombination aus Masse, Kraft und Beweglichkeit. Er will auch künftig jene chaotischen Momente erzeugen, die er selbst sinngemäß mit Szenen aus einem Monsterfilm vergleicht.

Triple H gab Reed einen einfachen Rat

Dass Reed schon länger sehr bewusst über seine Präsentation nachdenkt, zeigte sich bereits vor seiner Verletzung. In einem Interview vom Februar 2026 erklärte er, dass er sich hinter den Kulissen vor allem bei Paul „Triple H“ Levesque und Paul Heyman Rat hole. Triple H habe ihm insbesondere geraten, jene Eigenschaften hervorzuheben, die ihn von anderen Heavyweights unterscheiden. Reed beschrieb sich selbst dabei als dynamisches Powerhouse und zog einen Vergleich zu Bam Bam Bigelow, der trotz seiner Größe und Masse überraschend beweglich gewesen sei.

Der vielleicht wichtigste Rat sei jedoch noch einfacher gewesen: Reed solle im WWE-TV möglichst er selbst bleiben, lediglich in einer überzeichneten Wrestling-Version. Auch die regelmäßigen Gespräche mit Heyman bezeichnete er als wertvoll, weil er dadurch von einem der erfahrensten Köpfe der Branche lernen könne.

Bronson Reed kehrt zurück und nimmt Oba Femi ins Visier

Wie WWE seine neue Version präsentieren möchte, wurde unmittelbar bei Sunday Night’s Main Event deutlich. Reed kehrte während des Matches zwischen Bron Breakker und Oba Femi zurück und attackierte Femi mit einem Stahlstuhl. Dadurch gewann der frühere NXT Champion das Match zwar durch Disqualifikation, doch danach begann der eigentliche Angriff.

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Gemeinsam mit Breakker setzte Reed seinem Gegner weiter zu. Mehrere Spears und insgesamt vier Tsunamis ließen Femi schwer angeschlagen zurück. Damit bestätigte WWE zugleich eine Richtung, über die bereits vor Reeds Comeback berichtet worden war. Intern soll geplant gewesen sein, Reed nach seiner Rückkehr wieder als bedeutenden Heel im oberen Bereich der Card aufzubauen. Auch eine mögliche Rivalität mit Oba Femi war bereits im Vorfeld genannt worden.

Nach der Show veröffentlichte Reed ein gemeinsames Foto mit Bron Breakker, Austin Theory, Logan Paul und Maxxine Dupri und erklärte dazu, The Vision sei wieder vollständig. Seine Verbindung zur Gruppierung wurde damit unmittelbar nach seiner Rückkehr wiederhergestellt.

Raw setzt den Konflikt mit Oba Femi sofort fort

Nur einen Abend später zeigte sich bei Raw, dass der Angriff bei Sunday Night’s Main Event nicht als einmaliger Comeback-Moment gedacht war. Reed trat erneut gemeinsam mit The Vision auf und richtete deutliche Worte an Femi. Dabei erinnerte er daran, dass sein Gegner am Vorabend gleich vier Tsunamis einstecken musste.

Später griff Reed während des Matches zwischen Austin Theory und Otis ein und sorgte damit für die Disqualifikation. The Vision attackierte anschließend Otis und Akira Tozawa, ehe Oba Femi trotz fehlender medizinischer Freigabe auftauchte und die Gruppierung konfrontierte.

Femi konnte zunächst Widerstand leisten, war der zahlenmäßigen Überlegenheit jedoch letztlich nicht gewachsen. Breakker setzte ihm mit Spears zu, während Reed erneut seine Tsunamis folgen ließ. Spätestens damit ist die zuvor lediglich diskutierte Fehde zwischen Reed und Femi zu einem festen Bestandteil des WWE-TV geworden.

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3 Kommentare

  1. Sieht man deutlich. Ist bei so einem Finisher auch zwingend notwendig. Er plumspst ja nicht runter wie manch 90er Wrestler – er springt mit Schmackes.

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