AJ Lee blickt auf schwierige Zeiten zurück und nennt einen wichtigen Grund für ihre WWE-Rückkehr

AJ Lee ist sichtlich emotional
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AJ Lee hat in einem aktuellen Interview ungewöhnlich offen über ihre mentale Gesundheit, ihre Ehe mit CM Punk und die Veränderungen innerhalb der WWE gesprochen. Im Podcast „State of Mind“ mit Maurice Benard erklärte die ehemalige Divas Championesse, wie sie mit ihrer bipolaren Störung lebt, welche Rolle CM Punk dabei spielt und warum die heutige WWE aus ihrer Sicht deutlich besser mit gesundheitlichen Problemen umgeht als früher.

AJ Lee spricht offen über ihre bipolare Störung

Während des Gesprächs bestätigte AJ Lee, dass sie mit einer bipolaren Störung lebt und im Alltag bewusst Strategien entwickelt hat, um mit den Herausforderungen der Erkrankung umzugehen.

Für schwierige Phasen verwendet sie den Begriff „Dark Days“. Wenn sie morgens aufwacht und merkt, dass ein solcher Tag bevorsteht, informiert sie ihren Ehemann CM Punk sofort darüber.

Dabei gehe es nicht darum, um Hilfe oder Erlaubnis zu bitten. Vielmehr wolle sie ihn wissen lassen, dass sie sich gerade in einer schwierigen Phase befinde und besonders darauf achten müsse, emotional nicht in extreme Richtungen abzurutschen.

Nach eigenen Angaben spielt eine feste Tagesstruktur dabei eine entscheidende Rolle. Stress, negative Einflüsse, öffentliche Aufmerksamkeit oder auch körperliche Verletzungen können ihre Symptome verstärken und schwierige Phasen zusätzlich verschärfen.

Ihr persönliches Ziel sei es deshalb, einen Zustand innerer Ruhe und Ausgeglichenheit zu erreichen. Gerade im Wrestling-Geschäft sei das jedoch nicht immer einfach. Reisen, öffentliche Erwartungen und die körperlichen Belastungen des Berufs würden diese Herausforderung zusätzlich erschweren.

CM Punk gibt ihr in schwierigen Phasen Halt

Einen wichtigen Anteil daran, mit diesen Situationen umzugehen, schreibt AJ Lee ihrem Ehemann CM Punk zu. Sie erklärte, dass sich ihre Kommunikation über die Jahre stark entwickelt habe. Punk verstehe inzwischen genau, was sie meint, wenn sie von ihren „Dark Days“ spricht, und kenne die Sprache, die sie für ihre mentale Verfassung verwendet.

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Anstatt verunsichert zu reagieren, frage er sie inzwischen direkt, was sie an diesem Tag brauche und wie er sie unterstützen könne. AJ Lee betonte, dass viele Menschen im Umgang mit psychischen Erkrankungen unsicher seien und sich häufig zurückziehen würden. CM Punk habe dagegen gelernt, präsent zu sein, ohne sie dabei zu überfordern.

Diese Unterstützung sei für sie besonders wertvoll gewesen, vor allem während ihrer WWE-Rückkehr zwischen September 2025 und April 2026. In dieser Zeit seien zahlreiche Reisen, öffentliche Auftritte und ein voller Terminplan hinzugekommen, wodurch die Belastung deutlich gestiegen sei.

AJ Lee sieht deutlichen Wandel innerhalb der WWE

Ein weiterer wichtiger Teil des Gesprächs drehte sich um die Veränderungen innerhalb der WWE. AJ Lee erinnerte daran, dass während ihrer ersten Zeit im Unternehmen oft eine andere Mentalität geherrscht habe. Verletzungen oder psychische Belastungen seien häufig heruntergespielt worden. Viele Talente hätten versucht weiterzumachen, obwohl sie körperlich oder mental angeschlagen gewesen seien.

Aus ihrer Sicht habe sich diese Kultur inzwischen deutlich verändert. Heute wird wesentlich offener über gesundheitliche Probleme gesprochen. Wrestler hätten die Möglichkeit, Auszeiten zu nehmen und sich um ihre körperliche oder mentale Gesundheit zu kümmern. Solche Maßnahmen würden mittlerweile nicht nur akzeptiert, sondern aktiv unterstützt – wir berichteten.

AJ Lee erklärte, dass dieser Wandel einer der Gründe gewesen sei, warum sie sich überhaupt für eine Rückkehr zur WWE entschieden habe. Darüber hinaus sieht sie auch außerhalb des Wrestlings einen gesellschaftlichen Wandel. Ihrer Meinung nach würden Unternehmen und Verantwortliche heute stärker für ihre Entscheidungen zur Verantwortung gezogen, was insgesamt zu gesünderen Arbeitsbedingungen beitragen könne.

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Zum Abschluss des Interviews deutete AJ Lee außerdem an, dass weitere WWE-Auftritte geplant sein könnten. Konkrete Details oder einen genauen Zeitplan nannte sie jedoch nicht.

1 Kommentar

  1. Jeder, der bei der WWE einen Vertrag unterschreibt, muss sich darüber im Klaren sein, dass er 300 Tage im Jahr fast ohne Pause viel reisen und Wrestle muss. Sie haben mindestens drei freie Tage im Monat.

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