Nach beängstigender Herz-OP: Chelsea Green spricht über ihre Rückkehr und Triple Hs großes Lob

Chelsea Green blickt in die Ferne
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Chelsea Green steht nur wenige Monate nach einer beängstigenden Herzoperation bereits wieder vor einer großen WWE-Chance beim SummerSlam.

Im Gespräch mit „Inside The Ring“ von TMZ sprach sie über die dramatischen Hintergründe des Eingriffs, die psychischen Folgen und ihre aktuelle Situation bei WWE – einschließlich des besonderen Lobs von Triple H.

Ein Ruhepuls von 228 brachte schließlich die Diagnose

Green hatte bereits seit Jahren mit supraventrikulärer Tachykardie (SVT) zu kämpfen. Das Problem bestand darin, dass die plötzlich auftretenden Episoden lange nicht während eines EKGs dokumentiert werden konnten. Das änderte sich während der WrestleMania-Woche.

Green saß bei WWE World und gab Autogramme, als ihr Puls plötzlich auf 228 Schläge pro Minute anstieg. Besonders beunruhigend war für sie, dass es keinen offensichtlichen Auslöser gab. Sie hatte weder Kaffee noch einen Energy-Drink konsumiert und befand sich körperlich nicht unter Belastung.

Trotzdem blieb ihr Herzschlag fast 15 Minuten lang auf diesem extrem hohen Niveau. Sanitäter konnten schließlich ein EKG durchführen und die zuvor schwer greifbare Erkrankung dokumentieren. Damit stand erstmals eindeutig fest, was hinter den jahrelangen Episoden steckte. Wenige Tage später wurde bereits der notwendige Eingriff vorgenommen.

Für Green war damit zwar endlich die medizinische Ursache geklärt, gleichzeitig wurde ihr jedoch bewusst, welche Gefahr die Erkrankung für ihre Wrestlingkarriere dargestellt hatte. Besonders die Vorstellung, während eines Matches vor Tausenden Zuschauern eine solche Attacke zu erleiden, habe ihr große Angst gemacht. In einer Situation mit einem Puls von mehr als 200 Schlägen pro Minute wäre es für sie unmöglich gewesen, einfach weiterzuwrestlen und ein Match wie vorgesehen zu beenden.

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Die Operation hinterließ unerwartete psychische Folgen

Während der körperliche Eingriff erfolgreich verlief, erwies sich die emotionale Verarbeitung für Green als schwieriger als erwartet. Ein Teil der Behandlung erforderte, dass sie während des Eingriffs wieder aufgeweckt wurde. Die Ärzte mussten anschließend gezielt eine Situation herbeiführen, die ihre typischen SVT-Symptome auslöste, um überprüfen zu können, ob die Behandlung erfolgreich gewesen war.

Dazu wurde Green während der laufenden Prozedur fixiert und erhielt ein Medikament, das ihren Herzschlag beschleunigte. Gerade diese Erfahrung blieb ihr stärker im Gedächtnis als zunächst angenommen. Im TMZ-Interview schilderte sie, dass sie anschließend unter wiederkehrenden Erinnerungen und Albträumen litt. Teilweise habe sie sich gedanklich erneut in der Situation auf dem Operationstisch befunden. Green nahm deshalb therapeutische Hilfe in Anspruch, um das Erlebte zu verarbeiten.

Mittlerweile geht es ihr sowohl körperlich als auch psychisch deutlich besser. Die früheren Tachykardie-Attacken treten ihrer Darstellung zufolge nicht mehr in der bisherigen Form auf. Dadurch muss sie erstmals seit Jahren nicht mehr ständig mit der Frage leben, wann die nächste Episode einsetzen könnte. Rückblickend wünscht sie sich deshalb, die Behandlung bereits wesentlich früher durchgeführt zu haben.

Ein Karriereende kam für Chelsea Green trotzdem nie infrage

Trotz der gesundheitlichen Gefahr dachte Chelsea Green offenbar nie ernsthaft über ein Karriereende nach. Die Kanadierin hat bereits zahlreiche Verletzungen überstanden, darunter mehrere Nasenbrüche sowie Verletzungen an Schlüsselbein, Knöchel und Arm.

Auch die Herzprobleme änderten ihre Haltung zum Wrestling nicht. Statt zurückzutreten, kehrte Green schnell ins WWE-TV zurück und qualifizierte sich am 24. Juli bei SmackDown mit einem Sieg über Kiana James für das Five-Woman Ladder Match um den Interim WWE Women’s Championship beim SummerSlam. Dort bietet sich ihr nun die Chance, erstmals einen der bedeutendsten Women’s Titles bei WWE zu gewinnen.

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Triple H hebt eine besondere Stärke von Chelsea Green hervor

Im Gespräch mit „Inside The Ring“ wurde auch das jüngste öffentliche Lob von Triple H thematisiert. WWE Chief Content Officer Paul „Triple H“ Levesque hatte Green in der aktuellen Staffel von „WWE: Unreal“ besonders hervorgehoben. Seiner Einschätzung nach gehört sie zu den Performern, die unabhängig davon, wie groß oder klein eine Gelegenheit ausfällt, regelmäßig etwas Erinnerungswürdiges daraus machen.

Selbst wenn Green lediglich wenig Zeit oder eine vergleichsweise kleine Rolle erhalte, schaffe sie es nach Ansicht von Triple H häufig, einen Moment zu erzeugen, über den die Zuschauer anschließend sprechen.

Chelsea Green nimmt auch Damian Priest aufs Korn

Neben den ernsteren Themen sorgte Green während des Interviews auch für einige humorvolle Backstage-Einblicke. Auf die Frage, welche WWE-Persönlichkeiten besonders lange benötigen, um sich vor den Shows fertig zu machen, nannte sie bei den Frauen zunächst Interviewerin Cathy Kelley. Diese wisse sehr genau, welchen Look sie haben wolle, und achte entsprechend auf Details.

Bei den Männern fiel Greens Wahl dagegen sofort auf Damian Priest. Sie scherzte, Priest verbringe so viel Zeit bei Hair & Makeup, dass er Plätze beanspruche, die eigentlich für die Frauen des Rosters gedacht seien. Insbesondere seine aufwendige Haarpflege nahm sie dabei aufs Korn.

Nach Greens scherzhafter Einschätzung verkörpere Priest backstage deshalb durchaus eine gewisse „Diva“-Mentalität. Gleichzeitig machte der Ton ihrer Aussagen deutlich, dass es sich nicht um ernsthafte Kritik an ihrem Kollegen handelte.

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