AEW-Ticketverkauf nimmt vor Double or Nothing 2026 deutlich Fahrt auf

Mehrere AEW Tickets
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AEW kann sich vor seiner nächsten großen Pay-per-View-Veranstaltung über deutlich Rückenwind an der Stadionkasse freuen. Mit Double or Nothing am 24. Mai 2026 im Louis Armstrong Stadium in Queens nähert sich die Show keine zwei Wochen vor dem Eröffnungsglockenschlag bereits einem nahezu vollständigen Ausverkauf, der zugleich eine besondere historische Dimension hat. Die jüngsten Zahlen geben einen klaren Hinweis darauf, wie sehr das Eventgeschäft der Promotion zuletzt an Schwung gewonnen hat.

Verkäufe deutlich über Vorjahresniveau

Nach den aktuellen Zahlen des Branchendienstes WrestleTix hat AEW bis zum Morgen des 8. Mai 2026 rund 12.800 von 13.680 verfügbaren Tickets für die Show ausgegeben. Noch knapp 880 Karten standen demnach zum Verkauf. Innerhalb der vorangegangenen drei Tage kamen 376 weitere abgesetzte Tickets hinzu. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist diese Entwicklung bemerkenswert.

Bei „Double or Nothing 2025” in Glendale, Arizona, wurden lediglich 8.200 Tickets verkauft. Damit liegt die diesjährige Auflage bereits jetzt mehr als 4.600 Karten über dem Vorjahresergebnis, was einer Steigerung von über 56 Prozent entspricht. AEW hat zudem in den vergangenen Wochen die Kapazität sukzessive von zunächst 12.480 auf zuletzt 13.680 Plätze erweitert.

Historische Dimension und maximale Hallenkapazität

Bemerkenswert ist auch die historische Einordnung. Mit den aktuell verteilten 12.800 Tickets steuert Double or Nothing 2026 auf die zweithöchste Zuschauerzahl in der Geschichte des Events zu. Nur Double or Nothing 2022 liegt mit 14.459 verkauften Karten noch darüber. Das Louis Armstrong Stadium bietet laut WrestleTix insgesamt 14.823 Plätze, sodass AEW noch nicht das gesamte Hallenpotenzial freigegeben hat.

Selbst bei einem vollständigen Ausverkauf des aktuellen Setups bestünde damit theoretisch weiterhin Spielraum nach oben. Zur strukturellen Aufstockung in den vergangenen Wochen gehörten unter anderem zusätzliche Reihen auf der Hard-Camera-Seite sowie in den Sektionen 9 und 10. Für AEW handelt es sich zugleich um das erste Double or Nothing innerhalb der fünf Boroughs von New York City.

Preisstruktur und VIP-Pakete sorgen für Zusatzeinnahmen

Auch die Preisstruktur unterstreicht das gestiegene Interesse. Das günstigste Standard-Ticket lag zum Verkaufsstart bei 37,15 US-Dollar. Die Spanne reichte über mehrere Preisstufen bis zu 274,25 US-Dollar im regulären Vertrieb, einzelne Floor-Plätze wurden in der Spitze für 896,80 US-Dollar gelistet. Besonders schnell griffen Fans bei den Premium-Tickets zu. Die ersten beiden Reihen des „All Elite VIP“-Pakets mit Preisen jenseits der 1.300 US-Dollar je Ticket waren bereits in der Early-Access-Phase ausverkauft und brachten allein in dieser Verkaufsphase rund 40.000 US-Dollar ein.

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Aktueller Stand der Match-Card

Sportlich getragen wird die Show vom geplanten Main Event zwischen AEW World Champion Darby Allin und MJF. Beide stehen in einem Title vs. Hair-Match um Allins Belt, das bislang nicht offiziell unterschrieben ist. Eine Vertragsunterzeichnung dazu ist für die Dynamite-Ausgabe am 13. Mai vorgesehen.

Ergänzt wird die Card unter anderem von Kazuchika Okada gegen Konosuke Takeshita um die AEW International Championship sowie einem „I Quit“-New-York-Street-Fight um die AEW World Tag Team Championship, bei dem FTR auf Adam Copeland und Christian Cage trifft. Sollten Copeland und Cage verlieren, wäre damit zugleich das Ende ihres gemeinsamen Tag Team Auftritts bei AEW besiegelt. Hinzu kommt die Rückkehr des Stadium Stampede Matches mit Chris Jericho gegen Ricochet, Bishop Kaun, Toa Liona und mehreren Mystery-Partnern sowie Swerve Strickland gegen Bandido.

Kommende Titelverteidigung als wichtiges Vorzeichen

Bevor das endgültige Programm für „Double or Nothing” feststeht, muss Darby Allin noch eine ganz andere Hürde nehmen. In der Dynamite-Ausgabe am 13. Mai verteidigt der AEW World Champion seinen Titel gegen Kazuchika Okada, der unmittelbar nach seiner erfolgreichen Titelverteidigung der International Championship einen direkten Anspruch auf das Titelmatch gegen Allin geltend gemacht hat. Sollte Okada den Titel im Main Event von Dynamite gewinnen, würde sich der gesamte Aufbau des geplanten Titel vs. Hair Matches zwischen Allin und MJF noch einmal deutlich verändern.

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