AEW erweitert den PPV-Kalender 2026: „Redemption“ startet in Montreal, Mick Foley soll wichtige Rolle erhalten

Mick Foley steht vor der AEW Redemption Grafik
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All Elite Wrestling erweitert seinen Pay-per-View-Kalender im Jahr 2026 offiziell um ein weiteres Großevent. Mit „Redemption“ führt die Liga im Juli erstmals eine neue Veranstaltung ein, die gleichzeitig mehrere Meilensteine markieren wird.

Neben der offiziellen Ankündigung des neuen Events rückt derzeit aber auch ein anderer Name verstärkt in den Mittelpunkt: WWE Hall of Famer Mick Foley soll künftig offenbar deutlich häufiger bei AEW auftreten und könnte bereits bei „Redemption“ eine wichtige Rolle übernehmen.

AEW bestätigt „Redemption“ offiziell für Montreal

Nachdem seit April über einen zusätzlichen Sommer-PPV spekuliert wurde, hat AEW nun die Einführung von „Redemption” offiziell bestätigt. Die Veranstaltung findet am 26. Juli 2026 im Bell Centre in Montreal, Kanada, statt und ist der erste AEW-Pay-per-View in der kanadischen Wrestling-Metropole überhaupt.

Mit der Einführung von „Redemption“ steigt die Gesamtzahl der AEW-Pay-per-Views erstmals auf zehn Veranstaltungen pro Jahr. AEW-Präsident Tony Khan hatte im Vorfeld erklärt, dass ein weiterer PPV nur dann infrage komme, wenn dieser sowohl wirtschaftlich als auch qualitativ einen echten Mehrwert biete. Laut Khan sehe man genau dieses Potenzial in Montreal.

Gegenüber Postmedia bezeichnete Khan die Stadt als eine der bedeutendsten Wrestling-Hochburgen weltweit. Gleichzeitig verwies er darauf, dass AEW inzwischen über zahlreiche kanadische Topstars verfüge, wodurch das Event zusätzlich an Bedeutung gewinnen solle. Die Entscheidung für Montreal wird intern offenbar auch als weiterer Schritt gesehen, die internationale Präsenz der Liga auszubauen.

Tony Khan deutet größere Rolle für Mick Foley an

Parallel zur offiziellen „Redemption“-Ankündigung verdichten sich die Hinweise darauf, dass Mick Foley künftig regelmäßig Teil des AEW-Programms sein könnte. Tony Khan sprach zuletzt offen darüber, dass er fest damit rechne, den WWE Hall of Famer auch bei „Redemption“ in Montreal einzusetzen.

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Im Gespräch mit der Toronto Sun erklärte Khan, dass die Chancen „sehr gut“ stünden, Foley bei der Veranstaltung zu sehen. Zwar wollte er den Auftritt noch nicht endgültig bestätigen, gleichzeitig deutete er jedoch an, dass Foley möglicherweise sogar als Moderator des Events eingesetzt werden könnte.

Khan machte zudem deutlich, dass Foleys jüngster Auftritt bei „Double or Nothing“ keineswegs nur als einmaliger Nostalgie-Moment geplant gewesen sei. Stattdessen klingt vieles danach, dass AEW den früheren WWE-Champion langfristig in das Programm integrieren möchte.

Der AEW-Präsident sprach dabei auch sehr emotional über Foley und erklärte, dass Cactus Jack in seiner Kindheit zu seinen absoluten Lieblingscharakteren gehört habe. Umso mehr freue er sich darüber, Foley nun als Teil von AEW und TBS präsentieren zu können.

Mick Foley offenbar offiziell bei AEW unter Vertrag

Zusätzliche Berichte von PWInsider und Fightful Select liefern weitere Hinweise darauf, dass Foley inzwischen offiziell mit AEW zusammenarbeitet. Mike Johnson von PWInsider erklärte, dass Foley künftig regelmäßig bei AEW auftreten solle, auch wenn er diese Woche aufgrund einer bereits zuvor geplanten Verpflichtung nicht bei „Dynamite“ in Philadelphia anwesend sein werde.

Wie Sean Ross Sapp ergänzend berichtete, gehört Foley offiziell zum AEW-Kader und ist künftig bei mehreren Pay-per-Views sowie ausgewählten TV-Shows eingeplant. AEW habe bereits seit längerer Zeit Interesse an einer Zusammenarbeit gezeigt und die Verpflichtung letztlich möglich gemacht, nachdem Foley verfügbar war.

Foleys erstes AEW-Segment sorgt sofort für Aufmerksamkeit

Seinen ersten offiziellen AEW-Auftritt absolvierte Foley bei der „Double or Nothing“-Buy-In-Show im Louis Armstrong Stadium in Queens, New York. Gemeinsam mit Renee Paquette moderierte er zunächst die Pre-Show, bevor er später direkt in die laufende Storyline zwischen MJF und Darby Allin eingebunden wurde.

Während einer Diskussion über das „Hair Match“ zwischen MJF und Darby sagte Foley voraus, dass MJF verlieren werde und sich auf einen Abschied von seinen Haaren vorbereiten müsse. Kurz darauf reagierte MJF mit einem Tiefschlag gegen die Hardcore-Legende, bevor Darby Allin herauskam, um Foley zu helfen.

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Der Auftritt löste unmittelbar Spekulationen darüber aus, wie groß Foleys zukünftige Rolle innerhalb der Liga sein könnte. Nach den neuesten Aussagen von Tony Khan sowie zusätzlichen Berichten von PWInsider und Fightful scheint es inzwischen jedoch deutlich wahrscheinlicher, dass AEW langfristige Pläne mit der Wrestling-Legende verfolgt.

1 Kommentar

  1. Also Foley ist ne Legende der weiß wie das Wrestling Business funktioniert und vor allem versteht wie man die Fans abholen kann. Er hat Know How das AEW nur gut tun kann.

    Aber dieses Know How braucht es nicht am mikro und vor der Kamera in 08/15 Segmenten. Man muss ihn als Ideengeber und Berater einsetzen der Storylines mitentwickelt und schaut welche Wrestler man eventuell mit nem Gimmick ausstatten kann das funktioniert oder ne entsprechende Rolle ect pp. Das Wrestling, gerade was Gimmicks angeht hat sich drastisch gewandelt, aber das ist eine Wandlung die Foley durchaus mitgemacht und mitverfolgt hat und absolut versteht. Anders als viele andere LEgenden des Wrestling ist er nicht in der Vergangenheit stehen geblieben. Da unterscheidet er sich zb signifikant von einem Ric Flar der immernoch in den 90ern lebt.

    Was den Auftritt bei Double or Nothing angeht… das hab ich nicht verstanden. Was sollte das? Er kam nur in der Pre Show raus, zu einem Zeitpunkt wo die Halle nicht mal zu 1/3 gefüllt war. Und das wars. Wieso nicht bei der Hauptshow? Weil man den Fokus nicht zu sehr auf ihn legen wollte? Dann lasst den Auftritt ganz weg und zeigt ihn bei Dynamite… oder was auch immer… Bei der Pre-Show auftauchen und das wars, war jedenfalls seltsam.

    Aber wie gesagt, ich finde ohnehin er sollte keine On-Camera Rolle einnehmen. Wichtig wäre sein Know How zu nutzen.

    Doch davon wird leider nicht gesprochen… es klingt viel mehr so als würde man ihn zu so einer Art „General Manager“ on-camera Rolle machen wollen wie es damals bei WWE oft gab. Das braucht es eigentlich wirklich nicht.

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