Jim Ross gibt neues Gesundheitsupdate – Steven Borden rückt bei AEW einen Schritt weiter

Jim Ross im roten Hemd
wrestling-point.de Newsquelle festlegen

Bei AEW stehen derzeit zwei Personalien im Mittelpunkt, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Während eine der bekanntesten Stimmen der Wrestling-Geschichte nach einem schweren gesundheitlichen Eingriff an ihrer Rückkehr arbeitet, scheint sich für den Sohn einer echten Wrestling-Legende ein neues Kapitel zu öffnen.

Jim Ross arbeitet weiter an seiner Genesung

Jim Ross befindet sich nach seiner Gehirnoperation vom 12. August 2026 weiterhin in der Rehabilitation. Der 74-Jährige hatte sich einem Eingriff unterzogen, bei dem ein Shunt eingesetzt wurde, um überschüssige Flüssigkeit aus dem Gehirn abzuleiten – wir berichteten.

Ursprünglich hatte Ross gehofft, bereits wenige Tage nach der Operation wieder nach Hause zurückkehren zu können. Dieser Zeitplan erwies sich jedoch als zu optimistisch. Inzwischen absolviert die Kommentatorenlegende weiterhin Physiotherapie und Rehabilitationsmaßnahmen und arbeitet darauf hin, die medizinische Einrichtung möglichst bald verlassen zu können.

Ross berichtete zuletzt über einen weiteren vollständigen Tag mit entsprechenden Behandlungen und sieht darin einen weiteren Schritt auf dem Weg zurück in den eigenen Alltag. Ein genauer Entlassungstermin wurde bislang allerdings nicht genannt.

Gedächtnis- und Gleichgewichtsprobleme führten zum Eingriff

Die Operation war notwendig geworden, nachdem Ross zunehmend unter gesundheitlichen Problemen gelitten hatte. Besonders Schwierigkeiten mit dem Gleichgewicht und wiederholte Stürze hatten seinen Alltag erheblich beeinträchtigt. Hinzu kamen Probleme mit dem Gedächtnis.

Bei dem Eingriff wurde über eine kleine Öffnung im Schädel ein dünner Schlauch eingesetzt, der überschüssige Flüssigkeit ableiten soll. Ross hofft, dass sich dadurch insbesondere seine Gleichgewichtsprobleme verbessern und das Risiko weiterer Stürze reduziert wird.

Noch kurz vor dem Eingriff war er nach Minneapolis gereist, um während der SummerSlam-Woche an der WrestleCon teilzunehmen. Dort traf er unter anderem seinen langjährigen Weggefährten und ehemaligen Kommentatorenpartner Jerry „The King“ Lawler.

Siehe auch  Darby Allin begrüßt den Konkurrenzkampf mit WWE: Für ihn hat der Druck sogar Vorteile

AEW All In bleibt das große Ziel von Jim Ross

Trotz seiner noch andauernden Genesung hat Ross seine Rückkehr an das Kommentatorenpult bereits fest im Blick. Sein persönliches Ziel ist es, am 30. August 2026 bei „AEW All In” im Londoner Wembley-Stadion zu arbeiten. Eine medizinische Freigabe oder offizielle Bestätigung durch AEW liegt allerdings derzeit bisher nicht vor. Ross möchte seine Rehabilitation dennoch so weit vorantreiben, dass eine Reise nach Großbritannien möglich wird.

Die Situation erhält zusätzliche Bedeutung durch seine derzeit ungeklärte vertragliche Zukunft. Ross‘ aktueller Vertrag mit AEW soll noch im August auslaufen. Bereits vor seiner Operation hatte er offen darüber gesprochen, dass sich seine jahrzehntelange Kommentatorenkarriere möglicherweise dem Ende nähert.

Sollte AEW-Präsident Tony Khan keine weitere Zusammenarbeit anstreben, würde Ross diese Entscheidung akzeptieren. Gleichzeitig hatte er deutlich gemacht, dass er seine Laufbahn lieber mit einem bewusst geplanten Abschluss beenden würde, anstatt eines Tages einfach nicht mehr am Kommentatorenpult zu erscheinen. Damit könnte All In für Ross nicht nur wegen seiner gesundheitlichen Situation eine besondere Bedeutung bekommen.

Steven Borden soll inzwischen bei AEW unter Vertrag stehen

Während Ross um seine Rückkehr arbeitet, gibt es auch Neuigkeiten rund um Steven Borden. Der Sohn von WWE Hall of Famer Sting soll nach Informationen von Fightful Select inzwischen bei All Elite Wrestling unter Vertrag stehen. Innerhalb der Wrestling-Branche werde davon ausgegangen, dass Borden eine Vereinbarung mit AEW abgeschlossen hat. Eine offizielle Bekanntgabe durch die Promotion oder die für Neuverpflichtungen übliche „All Elite“-Grafik existiert bislang allerdings nicht.

Dass AEW langfristig mit ihm plant, deutet sich bereits seit Monaten an. Borden bestreitet seit Dezember 2025 regelmäßig Dark Matches vor Dynamite- und Collision-Veranstaltungen. Zuletzt besiegte er am 8. August Ortiz. Sein erstes AEW-Dark-Match absolvierte er bereits im Dezember 2025 gegen Kiran Grey. Seither wurde seine Entwicklung hinter den Kulissen kontinuierlich fortgesetzt.

Siehe auch  Buddy Matthews vor AEW-Comeback: Nach 18 Monaten gibt es endlich Gewissheit

Tony Khan traut Stings Sohn eine große Zukunft zu

Tony Khan hat in den vergangenen Monaten mehrfach öffentlich über Borden gesprochen und dabei keinen Zweifel daran gelassen, dass AEW großes Interesse an dessen Entwicklung besitzt. Bereits Anfang 2026 bestätigte Khan, dass AEW aktiv daran arbeite, Steven Borden als Wrestler auszubilden. Im Juli zeigte sich der AEW-Präsident erneut sehr zufrieden mit dessen Fortschritten und machte deutlich, dass er ihm langfristig eine erfolgreiche Karriere zutraut.

Borden konnte dabei von einer Reihe prominenter Trainingspartner profitieren. Zu den Wrestlern, mit denen er bereits gearbeitet hat, gehören Darby Allin, FTR und Adam Copeland. Besonders Allin spielte bei seinen ersten Schritten eine wichtige Rolle. Sein Wrestling-Debüt bestritt Borden im Oktober 2025 gemeinsam mit JD Drake gegen Darby Allin und Killer Kross. Wenig später folgten weitere Independent-Auftritte sowie schließlich seine regelmäßigen AEW-Dark-Matches.

Der Name Borden könnte bei AEW dauerhaft weiterleben

Steven war bereits beim letzten Match seines Vaters Sting im März 2024 bei AEW Revolution Teil der Präsentation. Damals beendete Sting seine aktive Karriere gemeinsam mit Darby Allin nach einem Sieg über die Young Bucks.

Inzwischen arbeitet Steven daran, sich unabhängig vom Vermächtnis seines Vaters eine eigene Laufbahn aufzubauen. Sollte sich der Fightful-Bericht über seine Verpflichtung bestätigen, hätte AEW diesen Entwicklungsprozess nun offenbar auch vertraglich abgesichert.

1 Kommentar

  1. ich wünsche jim alles gute.. hoffentlich wird das mit dem gleichgewicht und den anderen gesundheitlichen problemen besser.. ich hab selbst einen shunt (seit 1980), ich kenn die probleme zu gut.. und das mit der gleichgewichtsstörung is nich witzig..

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*