Jim Ross erfolgreich am Gehirn operiert: Neue Einzelheiten zum Eingriff und seiner weiteren Genesung

Jim Ross liegt in einem Krankenbett in einem Krankenhaus
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Jim Ross hat in den vergangenen Monaten eine schwierige gesundheitliche Phase durchlebt und seine Fans dabei ungewöhnlich offen über die nächsten Schritte informiert. Noch unmittelbar vor einem wichtigen Eingriff meldete sich die Kommentatorenlegende zu Wort und blickte trotz aller Belastungen optimistisch nach vorn.

Inzwischen gibt es ein neues Update zu seinem Zustand. Gleichzeitig bleibt offen, wann Ross wieder für AEW arbeiten kann und wie es mit seiner jahrzehntelangen Karriere am Kommentatorenpult weitergeht.

Jim Ross übersteht Gehirnoperation erfolgreich

Jim Ross hat sich am Mittwoch, dem 12. August, erfolgreich einer Gehirnoperation unterzogen. Conrad Thompson, der gemeinsam mit dem 74-Jährigen den Podcast „Grilling JR“ moderiert, informierte anschließend über X über den Verlauf des Eingriffs. Thompson habe direkt von Ross’ Tochter erfahren, dass alles planmäßig verlaufen sei.

Sollte die weitere Genesung ebenfalls ohne Probleme verlaufen, könnte Ross das Krankenhaus bereits am Freitag wieder verlassen und nach Hause zurückkehren. Thompson bat die Fans dennoch darum, dem WWE Hall of Famer weiterhin eine schnelle und vollständige Erholung zu wünschen.

Ross bedankte sich vor der Operation bei seinen Fans

Unmittelbar vor dem Eingriff wandte sich Ross noch einmal an seine Unterstützer und bedankte sich für die zahlreichen Nachrichten, die ihn während seiner gesundheitlich schwierigen Zeit erreicht hatten. Trotz der bevorstehenden Gehirnoperation zeigte er sich optimistisch und hoffte darauf, dass die Behandlung seine Beschwerden spürbar verbessern werde.

Ross hatte bereits zuvor erklärt, dass er den Eingriff selbstverständlich nicht herbeisehne, gleichzeitig aber froh sei, den Termin endlich erreicht zu haben. Die Aussicht, anschließend möglicherweise wieder mehr Lebensqualität zurückzugewinnen, überwog für ihn offenbar den verständlichen Respekt vor der Operation.

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Überrascht hatte ihn zudem die Einschätzung der Ärzte, dass nach dem Eingriff voraussichtlich nur ein kurzer Krankenhausaufenthalt notwendig sein würde.

Ärzte setzen einen Shunt zur Ableitung der Flüssigkeit ein

Grund für die Operation war eine Ansammlung überschüssiger Flüssigkeit im Gehirn. Um diese künftig kontrolliert ableiten zu können, wurde Ross ein sogenannter Shunt eingesetzt. Dabei handelt es sich um ein dünnes Schlauchsystem, über das die Flüssigkeit aus dem Bereich des Gehirns in den Bauchraum weitergeleitet werden kann.

Ross hatte vor dem Eingriff selbst beschrieben, dass dafür eine kleine Öffnung in seinem Schädel vorgenommen und anschließend ein entsprechender Schlauch eingesetzt werden müsse. Die Schilderung machte deutlich, dass es sich trotz des vergleichsweise kurzen geplanten Krankenhausaufenthalts um einen erheblichen medizinischen Eingriff handelte.

Von der Behandlung erhofft sich Ross vor allem eine Verbesserung jener Beschwerden, die ihn in den vergangenen Monaten zunehmend eingeschränkt hatten.

Gedächtnisprobleme, Gleichgewichtsstörungen und wiederholte Stürze

Ross hatte unter anderem mit Problemen beim Gedächtnis und Gleichgewicht zu kämpfen. Auch Stürze waren zuletzt wiederholt ein Thema. Die Flüssigkeitsansammlung im Gehirn wurde schließlich als Ursache und wichtiger Faktor seiner Beschwerden behandelt.

Der Eingriff folgte auf eine ohnehin außergewöhnlich belastende Zeit. Ross hatte zuvor berichtet, dass er zu Hause das Bewusstsein verloren habe und anschließend über einen längeren Zeitraum medizinisch betreut werden musste. Im Mai und Juni verbrachte er insgesamt mehr als 30 Tage im Krankenhaus, später sprach er von einer beinahe 40-tägigen Behandlungsphase.

Gerade mit Blick auf diese Vorgeschichte dürfte die erfolgreiche Operation zunächst eine wichtige Etappe darstellen. Wie schnell sich die erhofften Verbesserungen bei Gedächtnis, Gleichgewicht und allgemeiner Belastbarkeit zeigen, bleibt allerdings abzuwarten.

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AEW All In bleibt eines seiner großen Ziele

Trotz seiner gesundheitlichen Probleme möchte Ross seine Tätigkeit im Wrestling noch nicht beenden. Bereits vor der Operation machte er deutlich, dass er nach Möglichkeit Ende August nach London reisen möchte, um bei AEW All In im Wembley Stadium dabei zu sein.

Ross wird inzwischen zwar nicht mehr regelmäßig bei den wöchentlichen AEW-Shows eingesetzt, kommt aber weiterhin bei ausgewählten großen Matches und Pay-per-Views zum Einsatz. Gerade deshalb hatte er die Veranstaltung am 30. August als persönliches Ziel für eine mögliche Rückkehr genannt.

Ob dieser Wunsch nach der Gehirnoperation tatsächlich realistisch ist, steht momentan noch nicht fest. Eine medizinische Freigabe für die Reise nach England oder eine offizielle Bestätigung seines Einsatzes bei All In gibt es bislang nicht. Zunächst dürfte entscheidend sein, wie sein Körper auf den Eingriff reagiert.

Auch seine AEW-Zukunft ist weiterhin offen

Parallel zu seiner Genesung bleibt noch eine weitere wichtige Frage ungeklärt. Ross’ aktueller Vertrag mit AEW läuft nach seinen eigenen Angaben noch im August aus. Eine Verlängerung wurde bislang nicht öffentlich bestätigt.

Der langjährige Kommentator hatte zuletzt betont, dass er grundsätzlich weiterhin arbeiten möchte. Gleichzeitig ist ihm bewusst, dass sich seine jahrzehntelange Laufbahn am Kommentatorenpult zunehmend dem letzten Abschnitt nähert. Sollte AEW künftig andere Pläne verfolgen, würde Ross dies akzeptieren, auch wenn er sich einen bewussten und würdigen Abschluss seiner Karriere wünschen würde.

Nach dem erfolgreichen Eingriff steht für ihn nun jedoch zunächst die gesundheitliche Erholung im Vordergrund. Ob Ross sein Ziel einer Rückkehr bei All In erreichen kann und wie seine Zusammenarbeit mit AEW darüber hinaus weitergeht, dürften die kommenden Wochen zeigen.

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