Nick Aldis hat beim WWE SummerSlam 2026 nicht nur sein erstes Match für das Unternehmen bestritten, sondern auch eine Diskussion über seine weitere Zukunft im Ring ausgelöst. Nach der Niederlage gegen GUNTHER äußerte sich der SmackDown General Manager nun selbst zu möglichen weiteren Auftritten.
Gleichzeitig steht fest, dass Aldis seine bisherige Funktion wieder übernehmen wird. Noch bevor diese Entscheidung bekannt wurde, hatte sich ein anderer WWE-Star zumindest theoretisch für die Rolle des General Managers ins Gespräch gebracht.
Nick Aldis schließt weitere WWE-Matches nicht aus
Aldis erklärte bei „WWE Now“, dass er weiterhin ohne konkrete Erwartungen an seine Zukunft herangehe. Bereits vor dem SummerSlam habe er sich ausschließlich auf das Match gegen GUNTHER konzentriert und nicht darüber nachdenken wollen, welche Möglichkeiten sich daraus ergeben könnten.
An dieser Einstellung habe sich nach dem Event nichts verändert. Falls sich eine passende Gelegenheit biete, sei er grundsätzlich offen dafür. Unter den richtigen Umständen könne er sich vorstellen, erneut für WWE in den Ring zu steigen.
Ein weiteres Match versprach Aldis damit zwar nicht, erteilte einer Fortsetzung seiner aktiven Karriere aber ebenso wenig eine Absage. Der 39-Jährige betrachtet seinen SummerSlam-Auftritt offenbar nicht zwangsläufig als einmalige Angelegenheit.
Vor dem Event hatte Aldis gegenüber Chris Van Vliet erläutert, dass seine Rückkehr gegen GUNTHER überraschend zustande gekommen sei. Er habe die Begegnung zunächst als einzelnes Match betrachtet und die Entscheidung über seine weitere Verwendung den WWE-Verantwortlichen überlassen wollen.
Beim SummerSlam bestritt der frühere TNA und NWA World Champion sein erstes Match seit beinahe drei Jahren. Trotz der langen Pause brachte er GUNTHER mehrfach in Bedrängnis, musste sich letztlich jedoch im Sleeper Hold geschlagen geben. Das Publikum würdigte seine Leistung mit stehenden Ovationen. Seine Ehefrau Mickie James und ihr gemeinsamer Sohn kamen ebenfalls zu ihm, ehe James den emotionalen Moment mit Aldis im Ring teilte.
Auch Triple H hält sich eine weitere Rückkehr offen
Aldis’ Einschätzung deckt sich mit den Aussagen von Paul „Triple H“ Levesque. Dieser lobte den Auftritt während der offiziellen SummerSlam-Post-Show und schloss weitere Matches seines General Managers nicht aus.
Die Gelegenheit, gegen GUNTHER anzutreten, habe sich vergleichsweise kurzfristig ergeben. Dennoch sah Aldis hervorragend aus und performte auf einem hohen Niveau. Triple H zeigte sich zudem emotional, da er weiß, welche Bedeutung dieser Moment für Aldis persönlich hat.
Als Aldis 2023 zu WWE kam, habe er jede angebotene Aufgabe übernehmen wollen. Die Rolle des SmackDown General Managers sei damals die passende Möglichkeit gewesen. Aldis habe diese Position mit großer Begeisterung angenommen und seine Verwendung nie infrage gestellt.
Triple H könne dennoch nachvollziehen, dass bei einem erfahrenen Wrestler der Wunsch nach aktiver Konkurrenz nicht vollständig verschwinde. Ob und wann sich eine weitere Gelegenheit ergebe, müsse abgewartet werden. Ein neuer Gegner oder ein konkreter Termin stehen bislang nicht fest.
Aldis kehrt als SmackDown General Manager zurück
Um gegen GUNTHER antreten zu können, hatte Aldis seine Position zuvor aufgegeben. Nach seiner Niederlage überreichte er Triple H während der SummerSlam-Post-Show ein formelles Rücktrittsschreiben – siehe hier.
Triple H akzeptierte den Rücktritt jedoch nicht. Er würdigte, dass Aldis sein Wort gehalten und die Auseinandersetzung mit GUNTHER persönlich im Ring geklärt habe. Das Ergebnis ändere nichts an seinem Vertrauen in Aldis.
Der WWE-Verantwortliche zerriss das Schreiben und setzte Aldis wieder als General Manager von SmackDown ein. Damit wird der Brite bereits bei der kommenden Ausgabe der Freitagsshow in seine bisherige Funktion zurückkehren.
Ob daraus langfristig eine Doppelrolle als General Manager und gelegentlicher Wrestler entsteht, ist offen. Seine eigenen Aussagen und die Reaktion von Triple H machen jedoch deutlich, dass der SummerSlam nicht zwingend Aldis’ letzter Auftritt im WWE-Ring gewesen sein muss.
Natalya bekundet Interesse an einer Rolle als General Manager
Noch bevor Aldis wieder eingesetzt wurde, äußerte sich Natalya bei „Busted Open Radio“ grundsätzlich zu einer möglichen Tätigkeit als General Manager. Die langjährige WWE-Wrestlerin erklärte, dass sie innerhalb der Branche möglichst viele unterschiedliche Aufgaben übernehmen wolle und sich deshalb auch eine solche Position vorstellen könne.
Sollte sie eines Tages die Verantwortung für eine WWE-Show erhalten, wolle sie zunächst mehr Möglichkeiten für die Women’s Division schaffen. Natalya bezog sich damit auf einen Bereich, für dessen stärkere Präsentation sie sich bereits seit längerer Zeit einsetzt.
Ihre Aussagen stellen allerdings keine konkrete Bewerbung um die Nachfolge von Nick Aldis dar. Ebenso gibt es keine Hinweise darauf, dass WWE Natalya tatsächlich für den Posten in Betracht gezogen hat. Zum Zeitpunkt des Interviews hatte Adam Pearce die Aufgaben bei SmackDown vorübergehend übernommen.
Durch Aldis’ offizielle Wiedereinsetzung ist die Position inzwischen ohnehin nicht mehr vakant. Natalyas Bemerkungen sind daher vor allem als grundsätzlicher Wunsch nach einer möglichen späteren Autoritätsrolle zu verstehen.

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