Young Bucks enthüllen neue Details zu geplatztem Traum-Match mit The New Day und Triple Hs Rolle dabei

The Young Bucks und The New Day stehen sich gegenüber
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Die Young Bucks haben in ihrem aktuellen „BTE Watchalong“ eine bislang weitgehend unbekannte Geschichte aus dem Jahr 2018 offengelegt, in der ein lange erträumtes Crossover-Match zwischen The Elite und The New Day deutlich näher an der Realität war, als Fans bisher annehmen durften. Im Mittelpunkt der Erinnerung steht ein direkter Telefon-Termin mit Paul „Triple H“ Levesque, dessen Verlauf für viele Beobachter heute überraschend ausfällt. Dass die Brüder Matt und Nick Jackson diese Erinnerung gerade jetzt aufrufen, hat einen sehr aktuellen Hintergrund.

Der „BTE Watchalong“ und die zentrale Aussage von Matt Jackson

Anlass der Schilderung ist eine neue Episode des Vlogs „Being The Elite“, in dem die Brüder Matt und Nick Jackson eine alte BTE-Ausgabe Nummer 107 aus dem Jahr 2018 noch einmal gemeinsam ansehen und kommentieren. Genau in dieser alten Folge traf The Elite mit Kenny Omega, Matt und Nick Jackson erstmals auf The New Day bestehend aus Big E, Kofi Kingston und Xavier Woods.

In ihrer Watchalong-Variante vom 11. Mai 2026, die die Bucks parallel auf X bewarben, kam Matt Jackson auf einen lange gehüteten Hintergrund zu sprechen. Er erklärte dazu: „Wir haben wirklich versucht, ein Match New Day gegen Young Bucks und Kenny (Omega) zu realisieren, ein Elite gegen New Day Match. Aktiv. Sie sagten, sie würden es auf ihrer Seite versuchen. Wir haben mit unseren Vorgesetzten gesprochen, sogar bis zu dem Punkt im Jahr 2018, als wir mit Triple H am Telefon waren und ihm gesagt haben: ‚Hey, wir würden dieses Match wirklich gerne machen.‘“

Angeblich wollte Triple H das Match gar nicht

Matt Jackson kam erst im Anschluss auf den eigentlichen Schlusspunkt der Story. Triple H habe ihm im Telefonat zwar zugehört und die Idee nicht direkt verworfen, ihm sei jedoch schnell aufgefallen, dass das Match selbst nur Mittel zum Zweck gewesen sei. Jackson erklärte im Wortlaut, er glaube, Triple H sei weniger an dem konkreten Crossover-Match interessiert gewesen, sondern vielmehr daran, die Young Bucks für die WWE abzuwerben.

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Trotzdem hätten beide Seiten das Match damals ernsthaft verfolgt, und The Elite habe geglaubt, es werde am Ende tatsächlich klappen. Leider sei es nie dazu gekommen. Damit liefert die Watchalong-Episode die bislang detaillierteste Innensicht in eine Episode, über die in den vergangenen Jahren zwar viel spekuliert worden war, die aber von keiner Seite öffentlich bestätigt worden war.

Die Vorgeschichte mit Street Fighter V

Um die Tragweite der heutigen Aussagen einzuordnen, lohnt sich ein Blick auf das Umfeld des Jahres 2018: Damals trafen The Elite und The New Day bei der E3-Messe in Los Angeles im Videospiel „Street Fighter V” öffentlich aufeinander. WWE selbst berichtete zu jener Zeit auf ihrer Webseite über diesen Showdown, Xavier Woods‘ Gaming-Kanal UpUpDownDown veröffentlichte das Material und die Bucks dokumentierten den Auftritt in BTE-Episode 107.

Es war für Matt und Nick Jackson zugleich das erste persönliche Aufeinandertreffen mit Kofi Kingston und Big E. Xavier Woods hingegen kannten sie bereits seit Jahren über die Gaming-Szene. Genau diese Konstellation ebnete den Weg für die anschließenden Match-Gespräche, die schließlich bis zu Triple H reichten.

Warum die Geschichte jetzt wieder hochkocht

Der zeitliche Auftritt des Watchalong-Vlogs ist alles andere als Zufall. Kofi Kingston und Xavier Woods haben WWE Anfang Mai 2026 verlassen, nachdem sie eine Vertragsumstrukturierung mit deutlicher Gehaltskürzung durch die TKO Group abgelehnt hatten. Beide befinden sich derzeit in einer 90-tägigen No-Compete-Klausel, ehe sie offiziell bei einer anderen Promotion auftreten dürfen. Genau diese Verfügbarkeit verwandelt das frühere Wunsch-Match plötzlich in eine konkrete Option.

Mehrere AEW-Stars haben sich bereits öffentlich für eine Zusammenarbeit ausgesprochen, neben den Young Bucks zählen dazu auch FTR, Swerve Strickland und Bobby Lashley. Bereits Anfang 2024 hatte Kingston in einem Interview offen zugegeben, ein Match gegen die Young Bucks gehöre zu seinen persönlichen Traum-Matches, und damals sogar die Forbidden-Door-Logik bemüht und auf Mickie James‘ WWE-TNA-Doppelauftritte verwiesen.

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Realistische Möglichkeiten und AEW All In als Schauplatz

So verlockend ein originalgetreues Six-Man Tag Team Match bzw. Trios-Match heute klingen mag, es ist nicht mehr umsetzbar. Big E ist seit seiner schweren Halswirbelverletzung im März 2022 nicht mehr im Ring aktiv und arbeitet inzwischen ausschließlich in einer Botschafterrolle innerhalb der WWE. Damit reduziert sich der Traum auf ein klassisches Tag-Team-Match zwischen den Young Bucks und Kofi Kingston sowie Xavier Woods.

WrestleTalk und ITR Wrestling spekulieren bereits offen über AEW All In am 24. August 2026 im Wembley Stadium in London als möglichen Schauplatz. Ein solches Match wäre nicht nur die nachträgliche Erfüllung eines acht Jahre alten Versprechens, sondern auch das wohl prominenteste Statement, das AEW im Kampf um die Wahrnehmungshoheit gegenüber WWE in diesem Sommer setzen könnte.

Ob es dazu kommt, hängt nun vor allem davon ab, was Kingston und Woods nach Ablauf ihrer No-Compete-Frist entscheiden werden.

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