WWE und UFC liefern wie erwartet: TKO meldet ein Rekordquartal und legt mit einem zusätzlichen Milliarden-Programm nach

WWE, UFC und TKO Grafik mit IMG-Logo und Olympia
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Die TKO Group Holdings hat das erste Quartal 2026 mit einem deutlichen Wachstum abgeschlossen und zugleich die Erwartungen für das Gesamtjahr bestätigt. Sowohl WWE als auch UFC verzeichneten zweistellige Zuwächse, getragen von neuen Medienrechte-Verträgen und einem starken Live-Events-Geschäft. Begleitet werden die Zahlen von einem zusätzlichen Aktienrückkaufprogramm in Höhe von einer Milliarde Dollar.

Konzernumsatz steigt um 26 Prozent auf 1,597 Milliarden Dollar

Der Gesamterlös des Konzerns legte im ersten Quartal um 26 Prozent zu, ein Plus von rund 328 Millionen Dollar gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Nettogewinn kletterte deutlich auf 249,8 Millionen Dollar. Diese Bewegung schlägt sich auch im verwässerten Ergebnis je Aktie nieder, das von 0,69 Dollar im Vorjahr auf 1,12 Dollar stieg. Das bereinigte EBITDA des Konzerns erreichte 549,8 Millionen Dollar. Bereits im laufenden Jahr hat das Unternehmen rund eine Milliarde Dollar an seine Anteilseigner zurückgeführt, vor allem über Aktienrückkäufe und Dividendenzahlungen.

WWE wächst auch dank Netflix und ESPN

Die WWE bleibt einer der zentralen Wachstumstreiber im Konzern. Der Quartalsumsatz der Wrestling-Sparte legte um 22 Prozent auf 475,7 Millionen Dollar zu, ein Plus von 84,2 Millionen Dollar gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Größter Hebel waren die Live-Events-Erlöse, die um 47,2 Millionen Dollar zulegten und unter anderem vom Royal Rumble in Saudi-Arabien profitierten. Die Medienrechte-Erlöse stiegen um zwölf Prozent auf 281,7 Millionen Dollar, getragen vom Netflix-Vertrag für „Monday Night Raw“ sowie vom ESPN-Deal für die WWE Premium-Live-Events. Das bereinigte EBITDA der WWE wuchs auf 256,1 Millionen Dollar, die Marge stieg auf 54 Prozent.

UFC profitiert vom neuen Paramount-Deal

Die UFC verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatz von 401,2 Millionen Dollar und damit ein Plus von zwölf Prozent oder 41,5 Millionen Dollar gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Treiber war erneut das Geschäft mit Medienrechten, das um 23 Prozent auf 275,3 Millionen Dollar zulegte und maßgeblich vom neuen Paramount-Vertrag profitierte, der im Januar 2026 in Kraft trat. Höhere Erlöse aus Partnerschafts- und Marketing-Verträgen ergänzten das Quartal, das bereinigte EBITDA der MMA-Sparte lag bei 254,5 Millionen Dollar.

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IMG-Sparte zieht durch Olympia-Effekt deutlich an

Größter Wachstumstreiber im Konzern war im ersten Quartal allerdings die Sparte IMG, deren Umsatz um 179,1 Millionen Dollar auf 655,4 Millionen Dollar stieg. Befeuert wurde dieser Sprung unter anderem von Aktivitäten rund um die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina, an deren wirtschaftlicher Vermarktung IMG beteiligt ist. Damit fungiert die Sparte als zusätzlicher Stabilitätsanker im Portfolio und ergänzt die beiden zentralen Säulen WWE und UFC.

Jahresprognose bestätigt, Aktienrückkauf um eine weitere Milliarde aufgestockt

Für das Gesamtjahr 2026 hält der Konzern an seiner bisherigen Prognose fest und erwartet weiterhin einen Konzernumsatz zwischen 5,675 und 5,775 Milliarden Dollar sowie ein bereinigtes EBITDA zwischen 2,240 und 2,290 Milliarden Dollar.

Zusätzlich genehmigte das Unternehmen ein neues Aktienrückkaufprogramm in Höhe von einer Milliarde Dollar. TKO-CEO Ariel Emanuel sprach von einem „starken Start ins Jahr 2026″ und betonte die anhaltende Dynamik in allen Geschäftsbereichen. TKO-Präsident und COO Mark Shapiro hob hervor, dass die Stärke der Premium-IP weiterhin ein zentraler Wachstumstreiber sei und insbesondere die Medienrechte sowie die anhaltende Nachfrage nach Live-Events stabile Ergebnisse lieferten. Im Sommer wolle TKO mit weiteren UFC- und FIFA-Projekten eine zentrale Rolle im Sport- und Entertainmentbereich einnehmen.

4 Kommentare

  1. Blase schwillt, Leute wenden sich ab.

    Leider wissen solche Leute genau, wie man mit vollen Taschen von einer Unternehmung abspringt, die man mit Ansage für kurzfristige Umsätze an die Wand fährt. Aber nicht mehr mit meinem Geld.

  2. Das kannst dir alles nicht mehr ausdenken… milliardenumsatz und dann Leute rauswerfen. Die WWE ist das letze und mein Geld sehen die nicht mehr. Ich war 40 Jahre treuester Fan aber das ist einfach nur asozial.

    • Besser jetzt verzichten und darauf hoffen, dass die Szrategie zusammenfällt. So könnte in Zukunft noch was übrigbleiben, das nach WWE aussieht.

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