WWE stellt Sommer-Offensive vor: SmackDown verliert wieder eine Stunde und Atlantic City wird zum historischen Wendepunkt

WWE SmackDown-Logo mit einem Ziffernblatt im Hintergrund
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Mit ihrer neuen Sommer-Tour bündelt die WWE zwei unmittelbar zusammenhängende Entwicklungen. Mit der offiziellen Ankündigung von 16 neuen Raw- und SmackDown-Terminen zwischen Ende Juni und Anfang September fällt zugleich der Startschuss für die bereits berichtete Programmänderung: SmackDown kehrt im Juli 2026 zum klassischen Zwei-Stunden-Format zurück. Die erste Episode in dieser kürzeren Variante wird voraussichtlich vorab in Atlantic City aufgezeichnet.

Atlantic City als historischer Anker des Tour-Updates

Im Mittelpunkt der Ankündigung steht das Doppelevent am Montag, dem 29. Juni, in der „Jim Whelan Boardwalk Hall” in Atlantic City. An diesem Abend geht Raw live über die Bühne, im Anschluss wird SmackDown für die folgende Woche vorab aufgezeichnet. Es ist der erste Auftritt einer WWE-Fernsehshow in Atlantic City seit 2008.

Veranstalterseitig kooperiert WWE mit Visit Atlantic City, der Atlantic City Sports Commission und der Oak View Group. Die Stadt selbst hat eine reiche WWE-Geschichte und war unter anderem Schauplatz von WrestleMania IV im Jahr 1988 und WrestleMania V im Jahr darauf. Der zeitliche Bezug ist kein Zufall: Die SmackDown-Aufzeichnung läuft auf das Wochenende vom 3. Juli zu, an dem die USA ihren 250. Geburtstag mit dem Independence Day feiern.

SmackDown kehrt im Juli zum Zwei-Stunden-Format zurück

Genau diese Atlantic-City-Aufzeichnung markiert nach Brancheninformationen den Übergang in das neue SmackDown-Format. Die Show soll am 3. Juli erstmals wieder mit nur zwei Stunden Sendezeit über USA Network laufen, statt wie zuletzt mit drei Stunden. Damit endet die seit Anfang Januar 2026 laufende Drei-Stunden-Phase.

Vertraglich vereinbarter Rhythmus zwischen WWE und USA Network

Grundlage des Formatwechsels ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen WWE und dem US-Sender USA Network. Demnach läuft SmackDown jeweils von Januar bis Ende Juni in einem Drei-Stunden-Format, ab Juli kehrt die Show dann zum klassischen Zwei-Stunden-Block zurück. Diese Aufteilung ist nach Branchenangaben für die kommenden vier Jahre festgeschrieben. Mit dem Wechsel verbunden ist auch die Programmplanung des Senders. Im Anschluss an SmackDown soll die zweite Staffel von Braun Strowmans Reality-Show „Everything on the Menu“ einen prominenten Sendeplatz erhalten und damit die frei werdende Stunde übernehmen.

London-Aufzeichnung als Go-Home für Night of Champions

Vor dem Atlantic-City-Schwerpunkt setzt WWE einen weiteren Aufzeichnungstermin im internationalen Programm. Die SmackDown-Folge vom 26. Juni wird bereits am Dienstag, 23. Juni, in der Londoner O2 Arena produziert und dient als Go-Home-Show für das WWE Night of Champions Premium Live Event am 27. Juni in Riad. Grund ist die TKO-Strategie, im Rahmen dieser Saudi-Arabien-Reise nur das eigentliche PLE vor Ort durchzuführen, ohne Raw oder SmackDown im Königreich zu produzieren. Die Verkürzung des SmackDown-Formats wirkt sich auf diese Show noch nicht aus, da der Wechsel erst eine Woche später greift.

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16 neue Termine quer durch die USA

Insgesamt umfasst das angekündigte Paket 16 neue Raw und SmackDown-Termine zwischen Ende Juni und Anfang September. Auf der Tour stehen Stationen in Chicago, Dallas, Detroit, Inglewood bei Los Angeles, Green Bay, Buffalo und Cleveland. Hinzu kommen Stopps in Oklahoma City, Albany, Oakland, Des Moines, Norfolk und Charlotte.

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