WWE Royal Rumble 2026: Aktueller Stand rund um Tiffany Stratton – Strenge Kleidungsvorgaben für weibliche Talente

Tiffany Stratton lächelnd vor dem Royal Rumble Logo

Nach aktuellen Informationen steht eine Rückkehr von Tiffany Stratton unmittelbar bevor. Wie WrestleVotes Radio in einem Bericht auf Fightful Select meldet, hält sich Stratton derzeit in Riad in Saudi-Arabien auf. Demnach ist sie fest für das 30-Woman Royal Rumble Match beim WWE Royal Rumble 2026 eingeplant, der am 31. Januar 2026 stattfinden wird.

Zweite Teilnahme am 30-Woman Royal Rumble Match möglich

Sollte sich diese Planung bestätigen, wäre es für Tiffany Stratton die zweite Teilnahme an einem 30-Woman Royal Rumble Match. Aktuell sind für das Match noch 13 Startplätze nicht vergeben, wodurch Stratton einen dieser offenen Plätze einnehmen würde.

Aktuelle Favoritinnenlage bei den Wettanbietern

Auch außerhalb der WWE wird Strattons mögliche Teilnahme bereits thematisiert. Beim Wettanbieter MyBookie wird sie derzeit auf Platz vier der Favoritinnen für den Sieg des Matches geführt. Vor ihr liegen Liv Morgan, Bianca Belair und Rhea Ripley.

Mehrmonatige Auszeit nach Titelverlust

Tiffany Stratton war zuletzt am 1. November 2025 im WWE-TV zu sehen. Bei „WWE Saturday Night’s Main Event” verlor sie an diesem Abend den WWE Women’s Championship an Jade Cargill. In der Folge musste Stratton verletzungsbedingt eine mehrmonatige Pause einlegen, weshalb sie seither nicht mehr im laufenden WWE-Programm auftrat.

WWE Royal Rumble 2026: Weibliche Talente müssen Saudi-konforme Ringkleidung selbst bezahlen

Da der WWE Royal Rumble 2026 in Saudi-Arabien stattfindet, war bereits im Vorfeld bekannt, dass die weiblichen WWE-Talente bei dieser Veranstaltung andere Ringkleidung tragen müssen als bei Shows in anderen Ländern. Nun liegen zusätzliche Informationen dazu vor, die zeigen, dass die WWE für diese Anpassungen nicht verantwortlich ist.

Wie WrestleVotes Radio auf Fightful Select berichtet, bestätigte ein WWE-Talent, das am Women’s Royal Rumble Match teilnehmen wird, dass die gleichen strengen Kleidungsrichtlinien gelten, die bereits bei früheren WWE-Events in Saudi-Arabien Anwendung fanden. Demnach ist es der Women’s Division untersagt, im Ring viel Haut zu zeigen. Diese Vorgaben sind verbindlich und müssen vollständig eingehalten werden.

Bestätigung durch teilnehmendes WWE-Talent

Nach Angaben von WrestleVotes Radio stammt die Bestätigung direkt von einem WWE-Talent, das bereits für das 30-Woman Royal Rumble Match eingeplant ist. Die Kleidungsrichtlinien gelten demnach ohne Ausnahmen und orientieren sich an den kulturellen Vorgaben des Gastgeberlandes. Damit steht fest, dass auch beim Royal Rumble 2026 dieselben Einschränkungen gelten, die bei früheren Saudi-Arabien-Shows bereits umgesetzt wurden.

Diese Information war für viele Beobachter nicht überraschend. Überraschend ist jedoch, wer die Verantwortung für die Umsetzung dieser Vorgaben trägt und welche Rolle die WWE dabei einnimmt.

Wrestlerinnen tragen finanzielle und kreative Verantwortung selbst

Laut Fightful lieferte Sean Ross Sapp die entscheidende Klarstellung. Ein WWE-Talent, das ebenfalls am Royal Rumble Match teilnehmen wird, habe ihm entsprechende Details mitgeteilt. Demnach liegt die vollständige Verantwortung für die Einhaltung der strengen Kleidungsvorgaben bei den Wrestlerinnen selbst. Dies betrifft sowohl die Gestaltung als auch die Finanzierung der Ringkleidung.

Das namentlich nicht genannte WWE-Talent erklärte dazu wörtlich: „Wir sind selbst dafür verantwortlich, unsere Ringkleidung anfertigen zu lassen und zu bezahlen. Sie muss exakt diesen strengen Vorgaben entsprechen, und daran gibt es keinen Spielraum.“

Damit wird klar, dass die WWE weder die Kosten übernimmt noch zentral Vorgaben zur Umsetzung der Outfits macht. Die Wrestlerinnen müssen selbst sicherstellen, dass ihre Ringkleidung den Anforderungen entspricht.

Keine Unterstützung bei optischer Unterscheidung im Match

Zusätzlich bestätigte die Quelle, dass es seitens der WWE keine koordinierten Bemühungen gab, um die Ringkleidung der Teilnehmerinnen im Match voneinander abzugrenzen. Gerade bei einem Match mit 30 Frauen könne dies zu Herausforderungen führen, da sich viele Outfits optisch ähneln könnten.

Das WWE-Talent äußerte sich dazu ebenfalls eindeutig: „Es gab keine koordinierten Bemühungen, um sicherzustellen, dass sich irgendetwas an den Ringklamotten von den Ringklamotten der anderen im Match unterscheidet.“

Diese Aussage verdeutlicht, dass die Wrestlerinnen nicht nur für die Einhaltung der Richtlinien verantwortlich sind, sondern auch selbst dafür sorgen müssen, sich optisch von anderen Teilnehmerinnen abzuheben.

Saudi-Arabien-Shows erfordern erneut Anpassungen hinter den Kulissen

Es ist nicht das erste Mal, dass WWE-Shows in Saudi-Arabien besondere Anpassungen für die Talente erfordern. Bereits bei früheren Veranstaltungen mussten weibliche Superstars ihre Ringkleidung den lokalen Vorgaben anpassen. In der Vergangenheit entstanden dabei auch auffällige Ganzkörper-Outfits, die sich deutlich von der üblichen Ringkleidung unterschieden.

Siehe auch: Aktuelle WWE Royal Rumble 2026 Matchcard

3 Kommentare

  1. Die Frauen müssen die Saudi Gear selbst bezahlen ??? Das kannste dir nicht ausdenken. Da bekomm ich echt das k*tzen. Ein weiterer Grund KEIN WWE mehr zu schauen. Ich bin seit September 25 raus. Da bin ich am Wochenende 1000 × lieber bei OKTAGON in Stuttgart als mir den Rumble anzuschauen.

  2. Ist schon heftig! Die Saudis zahlen wahrscheinlich so viel für den RR, dass man damit die restlichen PLEs finanzieren könnte und dann müssen die Damen, für ihre Diskriminierung auch noch selbst bezahlen??? WTF!?

  3. Ich kann ja irgendwie ein bisschen nachvollziehen daß sie ihr menschliches Gear selber bezahlen müssen – schließlich können sie dieses ja auch bei Fotoshootings, Conventions/Messen und dergleichen oder auch später, wenn sie zum Mitbewerb gewechselt sind, nutzen.

    Aber dieses Zwangs-Saudi-B$-Outfit welches die meisten nur einmalig gebrauchen können sollte doch der Verursacher bezahlen!

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