WWE passt das Format der Show RAW an und reagiert damit auf Fan-Kritik

WWE Playout-Center mit WWE Raw Logo

Die WWE hat in den vergangenen Wochen stillschweigend Anpassungen am Format von WWE Monday Night RAW vorgenommen. Ziel dieser Änderungen ist es, den Ablauf der Show flüssiger zu gestalten und die Belastung durch häufige Unterbrechungen zu verringern. Damit greift das Unternehmen einen Kritikpunkt auf, den Zuschauer seit Jahren immer wieder äußern.

Weniger Werbepausen für ein höheres Tempo

Laut einem aktuellen Bericht von WrestleVotes Radio hat die WWE damit begonnen, die Anzahl der Werbepausen während der Show zu reduzieren. Dadurch soll das Tempo erhöht und der Gesamteindruck für die Zuschauer verbessert werden, ohne die reguläre Laufzeit der Show zu verändern. Die Verantwortlichen setzen offenbar darauf, dass weniger Unterbrechungen zu einer stärkeren Bindung an das Geschehen im Ring führen.

Die Umstellung soll bereits am Montag, dem 12. Januar 2026, bei der RAW-Ausgabe in Düsseldorf begonnen haben. Obwohl die Show weiterhin ihre gewohnte Länge hatte, wirkte sie für viele Zuschauer kompakter und weniger zäh. Längere Wartezeiten bis zur Rückkehr in den Ring entfielen weitgehend.

Klare Worte zur Bedeutung der Reduzierung

Im Zusammenhang mit dieser Anpassung wurden folgende Aussagen gemacht, die die Bedeutung der Änderung aus Sicht der Beobachter verdeutlichen: „Weniger Werbung ist immer positiv. Die Fans haben darum gebeten, und die WWE hat endlich darauf gehört. Ich weiß, dass sich viele Fans über die Werbespots beschwert haben, die WWE während ihrer Shows gezeigt hat.

Ich freue mich also darauf. Es fand bereits am Montag statt. Ich weiß nicht, ob jemand bemerkt hat, dass es ein paar weniger Werbepausen gab. Wenn du zu den wenigen gehörst, die solche Dinge im Auge behalten und sich die Wrestling-Zeit und die Anzahl der Werbespots notieren, solltest du dir merken, dass es künftig ein paar weniger Werbepausen geben wird – das ist großartig.

Ich denke, für alle Beteiligten, insbesondere für Netflix, sind sie diejenigen, die den größten Teil der Werbeeinnahmen von ihren Werbekunden einnehmen. Deshalb halte ich es für gut, dass sie auf die Fans hören und vielleicht erkannt haben, dass es eine Möglichkeit gibt, einen besseren Ablauf für die Show zu erreichen. Ich weiß, dass sie die Freiheit haben, die Show zu beenden, wann immer sie wollen. Sie haben sich an das Show-Ende um 22:30 Uhr gewöhnt. Ich bin mir nicht sicher, wann RAW am vergangenen Montag in Düsseldorf zu Ende war.

Aber es waren ungefähr zweieinhalb Stunden Laufzeit. Es kam mir nicht so vor, als hätte es sich länger hingezogen als sonst. Es gab etwas weniger Werbepausen, was man berücksichtigen sollte, wenn man sich die Show genauer ansieht. Aber ich finde, das sind großartige Neuigkeiten für alle Wrestling-Fans da draußen. Weniger Werbung ist immer positiv.“

Langjährige Kritik der Zuschauer als Auslöser

Seit vielen Jahren zählt die hohe Anzahl an Werbepausen zu den meistgenannten Kritikpunkten an RAW. Häufig wurde bemängelt, dass sich aufgebaute Spannung abrupt verliert, sobald das Geschehen für Werbung unterbrochen wird. Die WWE scheint dieses Feedback nun ernsthaft aufgegriffen zu haben und reagiert erstmals mit einer strukturellen Anpassung, anstatt die Kritik lediglich hinzunehmen.

Rolle von Netflix und neue Freiheiten

Eine zentrale Rolle spielt dabei auch die Zusammenarbeit mit Netflix. Durch den bestehenden Vertrag verfügt die WWE über mehr Kontrolle bei der Platzierung von Werbung und kann das Format flexibler gestalten. Diese neue Freiheit eröffnet Möglichkeiten, den Ablauf der Show zu optimieren, ohne die feste Sendezeit grundsätzlich zu verändern.

Sollte dieser Ansatz beibehalten werden, könnte RAW allein durch weniger Unterbrechungen an Attraktivität gewinnen. Wie sich diese Anpassungen langfristig auf das Format auswirken, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass die WWE mit diesem Schritt ein lange geäußertes Anliegen der Zuschauer aufgreift.

1 Kommentar

  1. Also in der SmackDown Sendung vom 17.01. gab es eher mehr Werbung als weniger. Und zig mal der Spot „Bitte Zuhause nicht nachmachen“ hängt einem doch seit Jahren zum Hals heraus. Wenn das einmal zu Beginn der Sendung gezeigt wird, reicht es doch völlig. Jeder weiß dass er es nicht nachmachen sollte. Über weniger Werbung würde ich mich sehr freuen.

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