Bei WWE richten sich die Blicke bereits auf die letzten großen Veranstaltungen des Jahres. Während für einen der prominentesten Namen der Women’s Division dabei die Heimat eine besondere Rolle spielen könnte, gibt es auch abseits des aktuellen WWE-Programms erfreuliche Nachrichten zu einem bekannten Gesicht aus früheren Zeiten.
WWE hofft auf Rhea Ripley bei Wrestlepalooza in Australien
Rhea Ripley könnte im Dezember zumindest wieder Teil eines großen WWE-Wochenendes sein. Nach Informationen von WrestleVotes hofft das Unternehmen darauf, dass die 29-Jährige gesundheitlich weit genug sein wird, um für Wrestlepalooza nach Australien reisen zu können. Die Veranstaltung findet am Samstag, dem 12. Dezember 2026, in der RAC Arena in Perth statt. Für Ripley wäre eine Teilnahme aufgrund ihrer australischen Herkunft von besonderer Bedeutung.
Bei einer Q&A-Ausgabe von WrestleVotes wurde nach dem aktuellen Stand der ehemaligen Women’s World Championesse gefragt. JoeyVotes erklärte daraufhin, WWE hoffe darauf, dass Ripley die Reise antreten könne, sofern ihre Genesung ausreichend vorangeschritten sei. Dabei soll ihre Anwesenheit offenbar nicht zwingend davon abhängen, ob sie zu diesem Zeitpunkt bereits wieder Matches bestreiten darf. Innerhalb der Diskussion wurde erklärt, Ripley solle nach Möglichkeit auch dann nach Australien reisen, wenn sie für einen Einsatz im Ring noch keine medizinische Freigabe erhalten hat.
Wrestlepalooza ist Teil eines kompletten WWE-Wochenendes in Perth
Die mögliche Reise würde sich nicht nur auf das Premium Live Event beschränken. WWE kündigte am 27. August eine neue mehrjährige Partnerschaft mit Western Australia an. Perth soll von 2026 bis 2028 jährlich ein komplettes WWE-Wochenende mit einem Premium Live Event ausrichten. Den Auftakt macht im Dezember ein dreitägiges Programm in der RAC Arena. SmackDown findet am Freitag, dem 11. Dezember, statt. Einen Tag später folgt Wrestlepalooza, ehe WWE am Montag, dem 14. Dezember, auch Raw aus Perth präsentiert.
Damit gäbe es für Ripley mehrere Möglichkeiten für einen Auftritt vor heimischem Publikum, selbst wenn ein Match zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich sein sollte. Ob WWE bereits konkrete Pläne für sie bei einer der drei Shows entwickelt hat, ist nicht bekannt. Ripley befindet sich derzeit noch in der frühen Phase ihrer Genesung. Am 6. August bestätigte sie, dass sie sich einer Operation am rechten Knie unterzogen hatte. Der Eingriff war notwendig geworden, nachdem sich ein Meniskusriss nicht wie erhofft ohne Operation behandeln ließ.
Die Australierin hatte bereits zuvor erklärt, dass die Position des Risses die Situation kompliziert mache. Welche Art von Eingriff letztlich vorgenommen wurde, hat sie nicht öffentlich bekannt gegeben. Deshalb lässt sich aus medizinischer Sicht auch kein verlässlicher Zeitraum für ihre Rückkehr ableiten. In Aufnahmen nach der Operation war Ripley mit einer großen Knieorthese und Krücken zu sehen. Sie machte selbst deutlich, möglichst schnell wieder zu dem zurückkehren zu wollen, was sie liebe, nannte dabei jedoch kein konkretes Datum.
Während ihrer Abwesenheit führte WWE bei SummerSlam eine Interim WWE Women’s Championship ein. Chelsea Green gewann das Ladder Match um den Titel und hält damit die Championship, solange Ripley nicht regulär zurückkehren kann.
Slick nach Herzinfarkt und Operation wieder zu Hause
Eine positive Entwicklung gibt es unterdessen bei der früheren WWE-Managerlegende Slick. Der heute unter seinem bürgerlichen Namen Kenneth Johnson bekannte 68-Jährige konnte das Krankenhaus nach einem Herzinfarkt und einer anschließenden Operation am offenen Herzen verlassen. Steve Stasiak von Book Pro Wrestlers veröffentlichte am 28. August ein Update, das nach seinen Angaben direkt von Slick stammt. Die Nachricht wurde über den gemeinsamen Freund James Radford weitergegeben.
Demnach befindet sich Slick inzwischen wieder zu Hause, wo er sich ausruht und seine Genesung fortsetzt. Der gesundheitliche Zwischenfall sei ernst gewesen und der weitere Weg werde weiterhin Zeit und Ruhe erfordern. Die Entlassung aus dem Krankenhaus stellt dennoch einen deutlichen Fortschritt dar. Noch Mitte August war die Situation wesentlich angespannter gewesen. Nachdem Slick einen Herzinfarkt erlitten hatte und operiert worden war, befand er sich auf der Intensivstation. Seine Genesung wurde zu diesem Zeitpunkt als langsam beschrieben.
Slick ließ außerdem ausrichten, dass er für die zahlreichen Nachrichten, Gebete und Genesungswünsche aus der Wrestling-Welt sehr dankbar sei.
Auftritte müssen vorerst warten
Eine schnelle Rückkehr zu öffentlichen Wrestling-Veranstaltungen ist dennoch nicht vorgesehen. Slick kann vorerst nicht reisen und keine gebuchten Auftritte wahrnehmen. Seine vollständige Erholung soll zunächst im Mittelpunkt stehen. Zudem kündigte er an, selbst eine Videobotschaft für die Menschen aufnehmen zu wollen, die seine Genesung in den vergangenen Wochen verfolgt und ihn unterstützt haben. Das Video soll über Book Pro Wrestlers veröffentlicht werden, sobald es vorliegt.
Slick wurde vor allem durch seine Zeit bei der damaligen World Wrestling Federation in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren bekannt. Als „Doctor of Style“ managte er unter anderem Big Boss Man, One Man Gang und Akeem und gehörte zu den markantesten Manager-Persönlichkeiten seiner Ära.

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