Bei AEW laufen mehrere Entwicklungen parallel, die sowohl die aktuelle Women’s Division als auch die langfristige Planung für den Jahresendspurt betreffen. Während Willow Nightingale trotz Verletzung weiterhin Teil der laufenden Geschichten bleiben soll, hat das Unternehmen bereits einen wichtigen Termin für eines seiner bedeutendsten Turniere festgelegt.
AEW möchte Willow Nightingale trotz Handverletzung weiter im TV einsetzen
Willow Nightingale muss derzeit zwar mit einer gebrochenen Hand zurechtkommen, soll deshalb aber keineswegs für längere Zeit aus den AEW-Shows verschwinden. Laut Fightful Select bestand innerhalb des Unternehmens bereits seit Bekanntwerden der Verletzung der Plan, Nightingale während ihrer Genesung weiterhin regelmäßig im Fernsehen einzusetzen.
Damit erklärt sich auch ihr Auftritt bei AEW Dynamite „Rebel Heart“ am 9. September. Obwohl Willow körperlich noch nicht vollständig einsatzfähig ist, wurde sie weiterhin in die laufende Storyline rund um AEW Women’s World Championesse Mercedes Moné und Thekla eingebunden.
Thekla hatte sich während eines Segments zunächst mit Moné angelegt und ihre Aufmerksamkeit anschließend auf Nightingale gerichtet. Dabei bezeichnete sie Willow unter anderem als schlechteste Women’s World Championesse in der Geschichte von AEW. Nightingale ließ sich diese Provokation nicht gefallen und erschien daraufhin persönlich in der Halle.
Zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam es allerdings nicht. Thekla zog sich zurück und stellte sich anschließend zu Julia Hart und Skye Blue auf die Stage. Gerade vor dem Hintergrund der nun bekannt gewordenen Backstage-Information dürfte diese Zurückhaltung bewusst gewählt worden sein, um Willow weiterhin in die Storyline einzubinden, ohne ihre verletzte Hand unnötig zu belasten.
Die Verletzung selbst begleitet Nightingale bereits seit mehreren Wochen. Sie hatte den Handbruch noch vor All In London erlitten, wollte ihr dort vorgesehenes Titelmatch gegen Mercedes Moné jedoch unbedingt bestreiten. Sowohl Tony Khan als auch Willow selbst bestätigten damals, dass sie trotz der Verletzung antreten werde.
Bei „All In” verlor Nightingale die AEW Women’s World Championship an Moné, nachdem sie im „Statement Maker” das Bewusstsein verloren hatte. Trotz des Titelverlusts und ihrer Verletzung machte Willow anschließend deutlich, dass sie nicht für mehrere Monate von der Bildfläche verschwinden wolle.
AEW legt Starttermin für das Continental Classic 2026 fest
Auch für den Jahresendspurt hat AEW bereits einen wichtigen Termin festgelegt. Das Continental Classic 2026 beginnt am Mittwoch, den 18. November, bei AEW Dynamite im Mission Ballroom in Denver, Colorado.
Damit startet das Turnier früher als in allen bisherigen Jahren. Die ersten drei Ausgaben begannen jeweils Ende November, während AEW 2026 bereits rund eine Woche früher loslegt. Die Dynamite-Ausgabe in Denver findet zudem nur wenige Tage nach Full Gear am 14. November statt und dürfte damit unmittelbar den Übergang in die nächste große Turnierphase des Jahres markieren.
Noch offen ist allerdings, welche Wrestler tatsächlich am Continental Classic teilnehmen werden. AEW hat bislang keine offizielle Teilnehmerliste veröffentlicht. Auch Jon Moxley, der das Turnier 2025 gewann und derzeit die Continental Championship hält, wurde mit der Terminankündigung noch nicht ausdrücklich als Teilnehmer bestätigt.
Moxley kennt den besonderen Charakter des Wettbewerbs allerdings bestens. Im vergangenen Jahr setzte er sich zunächst im Halbfinale gegen Kyle Fletcher durch und traf später am selben Abend auf Kazuchika Okada. Mit seinem Sieg im Finale beendete er Okadas lange Regentschaft als Continental Champion und sicherte sich selbst die Championship.
Der Titel blieb auch in den vergangenen Monaten eng mit Moxley verbunden. Zuletzt verteidigte er seine Position erfolgreich in mehreren wichtigen Matches und machte mehrfach deutlich, welchen Stellenwert das Continental Classic für ihn besitzt. Nach seinem Turniersieg bezeichnete er den Wettbewerb als genau jene Art von Herausforderung, von der Wrestler schon als Kinder träumen würden: Woche für Woche antreten und beweisen, wer tatsächlich der Beste ist.
Das Teilnehmerfeld dürfte in diesem Jahr erneut besondere Aufmerksamkeit erhalten. AEWs Roster hat sich seit dem vergangenen Continental Classic verändert und mehrere neue und zurückgekehrte Namen könnten theoretisch für das Round-Robin-Turnier infrage kommen. Konkrete Teilnehmer wurden bislang jedoch nicht genannt.
Der frühe Starttermin schafft AEW zugleich mehr Spielraum für die Gruppenphase. Wie in den vergangenen Jahren ist davon auszugehen, dass die Matches über mehrere Dynamite und Collision Ausgaben verteilt stattfinden werden, bevor die entscheidende Turnierphase gegen Jahresende beginnt.
🚨 DENVER, CO!
AEW is kicking off this year’s #ContinentalClassic on Wednesday, November 18 at #AEWDynamite LIVE from the @missionballroom! pic.twitter.com/y0HyQDifV5
— All Elite Wrestling (@AEW) September 14, 2026

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