Tropico 6 – „Ein Hoch auf die Diktatur!“

                                                  Getestet und verfasst von General M 

818IiZnZZ6L. SL1500 Spannend muss es sein, die Kontrolle über ein ganzes Land zu haben. In luxuriösen Anwesen hausen, nach Lust und Laune die Geschicke von Staat und Bevölkerung lenken und wenn nötig, gelegentlich auch mal ein paar Dissidenten verschwinden lassen. All das und mehr ist auch im mittlerweile sechsten Teil der Tropico – Reihe wieder zentrales Spielprinzip. Als Präsident eines karibischen Inselstaates sorgen wir entweder für industriellen Wohlstand und kapitalistisches Denken, oder schaffen einfach einen religiösen Überwachungsstaat (oder irgendetwas dazwischen). Mit neuem Entwickler soll auch mehr frischer Wind in die mittlerweile etwas repetive Staatsverwaltung kommen. Ob der Staatsstreich erfolgreich geglückt ist oder ob die Revolution bereits an den Toren scheitert, haben wir für euch über zahlreiche Stunden in der Welt von Tropico 6 geklärt. 

fttr6

Presidente. El Presidente. 

Was ein anständiger Staatenlenker ist, muss sich natürlich primär in angemessenem Rahmen präsentieren. Bevor ihr euch in Wirtschaft und Co. stürzen dürft gilt es zunächst, eurem Präsidenten eine persönliche optische Note zu verleihen. Zu Beginn sind die Auswahlmöglichkeiten noch recht überschaubar und beschränken sich lediglich auf eine schmucke Uniform, Alltagskleidung oder einem klassischen Castro – Outfit, Zigarre und Vollbart inklusive. Wer die nötigen Voraussetzungen erfüllt, darf sein Oberhaupt später aber auch in die Trachten altägyptischer Pharaonen oder römischer Imperatoren hüllen.

Tropico6 Win64 Shipping Screenshot 2019.04.23 13.25.52.46

Das ist zwar alles ganz witzig, tröstet aber kaum darüber hinweg, dass Tropico 6 im Vergleich zu manchen Vorgängern keinerlei Optionen bietet, dem Präsidenten einen individuellen Werdegang zu verpassen. Wer er ist und wie er letztlich erstmals an die Macht kam, interessiert hier plötzlich niemanden mehr. Immerhin, den prächtigen Herrschaftssitz können wir hier erstmals selbst nach diversen Vorlagen anpassen. Auf das Spiel selbst hat das zwar keinen Einfluss, eine kleine Entschädigung für den Mangel an persönlicher Historie ist das aber allemal. 

Tropico6 Win64 Shipping Screenshot 2019.04.23 13.27.13.55

Wer zum ersten Mal Tropico spielt, muss nicht verzagen, denn die Macher liefern ein umfangreiches, über mehrere Kapitel ablaufendes Tutorial, welches euch sämtliche Mechaniken, darunter auch das Mikromanagement von Industrie und Bevölkerung, geduldig erklärt. Verbindlich sind die Lektionen allerdings nicht: Wer will, kann auch sofort mit der vollen Machtbefugnis ans Werk gehen. 

Herrschaft nach Maß

Zu Beginn eurer Herrschaft ist die Moderne noch weit entfernt, stattdessen wirft euch Tropico 6 zunächst in die Anfangsjahre des 20. Jahrhunderts. Die industrielle Revolution lässt also zumindest noch etwas auf sich warten, Geld verdient man zu Beginn noch hauptsächlich durch den Export von Leder und anderen Handwerkswaren wie beispielsweise teuren Zigarren. Doch mit der Zeit muss man sich natürlich auch in der Karibik an den aktuellen Zeitgeist anpassen, sich die Elektrizität nutzbar machen, immer größere Fabriken hochziehen und ganz nebenbei dafür sorgen, dass die einzelnen Parteien einen ebenso weiterhin bei unsereren Machenschaften unterstützen wie die Bevölkerung. Die Arbeiter in unserem Inselparadies haben wie alle anderen Fraktionen nämlich Bedürfnisse, die es zugunsten gleichbleibend guter Produktivität und Unterstützung zu befriedigen gilt. Kapitalisten, Kommunisten, Religiöse und Militär haben großen Einfluss auf unsere Regentschaft und sitzen dem Präsidenten stets mit immer neuen Forderungen im Nacken. Da die jeweiligen Interessen einer Fraktion sich aber stets mit denen einer anderen überschneiden, muss man für die nötige Balance sorgen. Ein Militärputsch ist ebenso wenig erwünscht wie eine handfeste Finanzkrise. Da die jeweiligen Forderungen (bzw. Drohungen) meistens allesamt einfach zu absolvieren sind und auch großzügige Zeitlimits bieten, lässt sich die Kontrolle aber gut aufrecht erhalten. 

t65

Kommunisten sehen es beispielsweise gar nicht gerne, wenn man das Inselreich immer weiter am Kapitalismus ausrichtet, während das Militär bemüht ist, den religiösen Einfluss in Grenzen zu halten. Und dann gibt es natürlich auch noch die Handels- und Bündnispartner, die via konsequentem Säbelrassel versuchen, ebenfalls Einfluss auf die ideologische und wirtschaftliche Ausrichtung unserer Nation zu nehmen. Wer sich zu lange quer gegen die Interessen anderer Nationen stellt, riskiert gar eine militärische Invasion. Und die schlägt man nur dann erfolgreich zurück, wenn man sich auf die Unterstützung der eigenen Armee verlassen kann. Damit es gar nicht erst soweit kommt, bietet es sich an, das Element der Diplomatie ausgiebig zu nutzen. Mit Zuwendungen und anständigen Handelsverträgen kann man beinahe problemlos schalten und walten. Das ist zumindest spielerisch gesehen auch die bessere Option, denn die Kriege spielen sich fast automatisch und bieten weder Tiefe noch große Herausforderungen, weil die eigene Armee sich bereits an den Grenzen alleine um eventuelle Invasoren kümmert.

(Un)freie Wahlen

Auch den Bürgern muss Gutes getan werden. Das Wahlvolk entscheidet schließlich maßgeblich darüber, ob wir uns als Präsident halten können oder nicht – zumindest, wenn wir überhaupt freie Wahlen erlauben. Steht es mit der Beliebtheit mal nicht zum besten, ist Wahlfälschung kein Problem und sichert uns definitiv eine weitere Amtszeit, treibt aber auch mehr und mehr Bürger in die Arme der lokalen Rebellengruppen, was zwangsläufig für Unruhen sorgt. Die können nicht nur die gesamte Wirtschaft lahmlegen, sondern haben auch maßgeblich Einfluss auf den Tourismus im Land. Denn mal ehrlich: Wer reist schon gerne in ein von Aufständen geplagtes Land? Sich die Zuneigung der Bevölkerung zu sichern ist und war stets Kernelement von Tropico, neben der Tatsache natürlich, sich hemmungslos die eigenen Taschen zu füllen. Beides kann auf fairem (aber oft langwierigem) Wege gelingen, indem man für Unterhaltung, gute Unterkünfte und Versorgung sowie ausreichend Bildung und ein modernes Gesundheitssystem sorgt. Zufriedene Bürger wählen uns auch ohne staatlichen Terror gerne wieder.

Tropico6 Win64 Shipping Screenshot 2019.04.23 14.12.57.38

Aber es geht natürlich auch anders. Wer lieber auf Diktator macht, darf auf umfassende Maßnahmen zurückgreifen. Wer nicht nach unserer Linie geht, kann einfach bestochen werden oder wird vom Polizeiapparat verhaftet. Selbst in Irrenanstalten lassen sich Andersdenkende einweisen. Wem das nicht radikal genug ist, sorgt einfach für „Unfälle“ oder unterschreibt direkt den Tötungsbefehl. Der löst das Problem zwar zuverlässig, sorgt aber auch dafür, dass sich verbliebene Familienmitglieder prompt auf die Seite der Rebellen schlagen. Tropico 6 lebt wie seine Vorgänger vom Prinzip der Reaktion und Gegenreaktion. Alles hat seinen Preis, nichts bleibt ohne Folgen. Die immense spielerische Freiheit, auf welche Weise man sein Ziel einer langen und erfolgreichen Präsidentschaft erreicht, ist aber auch hier wieder gegeben und erhöht nebenbei den Wiederspielwert enorm. 

Tropico6 Win64 Shipping Screenshot 2019.04.23 13.49.36.27

Hat man sich erstmal eine weitere Amtszeit verdient, wird automatisch eine neue Verfassung verabschiedet. Hier legt ihr fest, welche Ziele ihr in der kommenden Amtsperiode erfüllen wollt. Mehr Umweltschutz, bessere Grundversorgung, die Möglichkeiten dazu sind umfangreich. Allerdings erwarten die Bürger dann von euch, dass ihr diese Versprechen auch einhaltet und umsetzt. Alles andere kann sich bei der folgenden Wahl nämlich rächen. Ob Industrienation, grünes Paradies oder Terrorstaat, erfolgreich kann man auf viele Arten sein. Wer regelmäßig seine Spione ins Ausland schickt, kann sogar  bekannte Wahrzeichen der Welt abgreifen. Ein römisches Kolosseum in der Karibik erfreut nicht nur zahlungskräftige Urlauber, sondern lenkt auch die eigenen Leute hervorragend von gegenwärtigen Problemen ab. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe, muss aber vorher auch einiges für die Baukosten locker machen. Wenn beispielsweise der Pariser Eifelturm via Hubschrauber eingeflogen wird, ist das alleine schon irre komisch und passt gleichzeitig perfekt zum Denken eines größenwahnsinnigen Inselherrschers. Praktisch: Die Spione eignen sich auch perfekt als Saboteure feindlicher Mächte oder kümmern sich darum, dass die staatliche Piraterie immer genug Beute nach Hause bringt.  

Wenig Story, wenig Anspruch

Fünfzehn Szenarien gilt es im Rahmen der Kampagne zu absolvieren, einen Handlungsfaden gibt es allerdings nicht. Stattdessen müsst ihr euer Inselparadies hier nach festgelegten Zielen gestalten, um für einen erfolgreichen Abschluss zu sorgen. Die jeweiligen Missionen sind in fünf Blöcke á drei Szenarien unterteilt und müssen nicht zwingend alle absolviert werden, ehe sich euch der nächste Block öffnet. Mal müssen bestimmte Forschungsziele erreicht werden, mal eine bestimmte Ideologie forciert werden. Im letzten Szenario bekommt ihr es dann sogar mit Naturkatastrophen zu tun, was immerhin das Fehlen von Jahreszeiten ein bisschen aufwiegt. Das alles macht nicht nur einigen Spaß, sondern sorgt auch dafür, dass ihr im Verlauf der Missionen nahezu alle Entwicklungsmöglichkeiten der Spielwelt kennenlernt. Auch hier ist Humor stets präsent, der entfaltet sich aber leider ausschließlich im Rahmen der textlastigen Dialogeinblendungen. 

t61

Generell ist Tropico 6 kein schweres Spiel, sondern setzt mehr auf Kurzweil und Komfort. Zwar kann man Stunden um Stunden damit verbringen, sein Inselreich in eine erfolgreiche Zukunft zu führen, aufgrund der vielen Automatisierungen gibt´s dazwischen aber immer auch Leerlauf, in dem man wenig zu tun hat, als über die Karte zu scrollen und seine bisher getroffenen Entscheidungen nochmals zu überprüfen. Das gilt auch für den höchsten Schwierigkeitsgrad, der lediglich zu Anfang mehr Herausforderungen bietet, weil man mit dem bisschen Geld besser wirtschaften muss. Ist das aber erstmal geschafft, unterscheidet sich der Spielverlauf nicht mehr wahrnehmbar von anderen Schwierigkeitsgraden. Das fordernde Mikromanagement und das stets wache Auge, welches einem die Vertreter der konkurrierenden ANNO – Reihe immer wieder abverlangen. Wer aber Spaß am Aufbau hat und dabei nicht zu viel Kleinkram erledigen will, ist auch mit dem sechsten Ableger der Inselreihe wieder bestens bedient. Es wäre aber am Ende doch wünschenswert gewesen, wenn die Macher die zahlreichen verfügbaren Werkzeuge auch mit einem nutzbringendem Sinn versehen hätten. Denn was nützen die vielen Optionen und Möglichkeiten, wenn man auch mit den Basisoptionen meist wunderbar über die Runden kommt? 

Was ist neu?

Aber was hebt Tropico 6 denn nun wirklich von seinen Vorgängern ab? Mal mehr, mal weniger. Denn auf der einen Seite bemerkt man immer mal wieder das Fehlen von beliebten Features wie zum Beispiel den erweiterten Werten der Bevölkerung, auf der anderen Seite hat man wieder Elemente implantiert, die in einem der Vorgänger fehlten. Was dabei am Ende herausgekommen ist, präsentiert sich aber insgesamt sehr stimmig. Ganz neu ist zum Beispiel der Broker, der euch hilft, Gelder auf Schweizer Bankkonten auszulagern. Eine solide Finanzbasis im Ausland ist heute schließlich das A und O für einen gesicherten Lebensabend. Und auch Reden darf der Präsident wieder schwingen. Zentrale Neuerung ist in erster Linie die Verwaltung mehrerer Inseln. Dadurch entstehen erstmals auch neue logistische Probleme, denen ihr euch annehmen müsst.

t63

Um den reibungslosen Transport von Insel zu Insel garantieren zu können, bietet das Baumenü nun erstmals Tunnel und Brücken zur Verbindung. Arbeiter beispielsweise siedeln automatisch in der Nähe ihres Jobs an. Befindet sich dort keine Baracke, errichten sie einfach selbständig Wellblechhütten. Die kosten zwar nichts, tragen aber auch nicht gerade zur Motivation bei und sind bei Touristen verpönt. Dann lieber ein bisschen Geld in Baracken investieren – hier kann man wenigstens Mietgeld abzwacken. Seltsam ist aber, dass manche Arbeiter es trotz Baracke gleich gegenüber der Fabrik vorgezogen haben, sich doch eher unter einem Blechdach einzupferchen. Für weiter entfernt lebende Arbeiter können Buslinien eingerichtet werden. Generell müsst ihr hier nun auch nicht mehr warten, bis ein Gebäude verfügbar wird (abgesehen von epochal bedingen Bauwerken), stattdessen genügt es, lediglich den gewünschten Bauplan zu kaufen. Als Bauherr kümmert ihr euch nebenbei wie immer um Straßen, Standorte für Fabriken und andere Gebäude, die allesamt einfach platziert werden können. Welches Gebiet sich wofür eignet, zeigt vorher eingefärbter Untergrund. Das Bauen geht wunderbar simpel von der Hand, die Menüs dafür sind übersichtlich gestaltet und auch die nachträgliche Verwaltung, beispielsweise die Festlegung der Arbeitsdoktrinen, sind bequem via Pop Up – Menü erreichbar. 

Tropico6 Win64 Shipping Screenshot 2019.04.23 13.52.29.77

Kleine Probleme lassen sich aber auch bei der Selbstverwaltung nicht vermeiden. Gelegentliche Schwierigkeiten bei der Anfahrt von Fabriken sind immer mal wieder störend aufgefallen. Wenn Lastwagen mit Produktionsgütern nicht bei der weiterverarbeitenden Industrie angelangen, obwohl die Straßen allesamt verbunden sind, nervt das, weil man in diesem Prozess nicht gezielt eingreifen kann. Die Automatisierung der Spielmechaniken hat also gleichermaßen Vor- und Nachteile, wobei die Vorteile aufgrund des sonst sehr sauberen Spielablaufs zum Glück deutlich überwiegen. 

Karibikstimmung

Tropico 6 nutzt die Unreal Engine 4, was für den bisher schönsten Ausflug in die Karibik seit Serienbestehen sorgt. Alleine die hübsche Beleuchtung sorgt für eine stimmige Atmosphäre, die zahlreichen Gebäude wirken detailliert und auch das ganze Drumherum passt – egal ob aus der Nahansicht oder der Panoramaperspektive. Dank der völlig frei justierbaren Kamera habt ihr stets beste Übersicht über die jeweiligen Karten.

Tropico6 Win64 Shipping Screenshot 2019.04.23 13.44.34.47

Die bisher erhältliche PC – Version bietet neben nativem 4K – Support auch zahlreiche Feinabstufungen bei der Qualität. So lässt sich Tropico 6 auch auf etwas betagteren Systemen wunderbar spielfähig einstellen, wobei die allgemeinen Anforderungen sich generell eher schon in Grenzen halten. Da frisst das neue ANNO einiges mehr an Ressourcen, sieht dafür im Detail aber noch eine Ecke feiner aus. So wirklich verstecken muss sich die Optik von Tropico 6 dahinter aber nicht, wenn man mal von gelegentlich sichtbaren Clipping – Problemen absieht. 

t64

Und auch der Sound stimmt zufrieden. Die deutschen Sprecher leisten allesamt gute Arbeit, der Soundtrack selbst überzeugt durch typische Inselrhytmen, die immer mal wieder dafür sorgen, dass man beim Zocken ein wenig die Hüften im Stuhl kreisen lässt. Die Bedienung mit der Maus geht wunderbar von der Hand. Es bleibt abzuwarten, inwiefern die ab August diesen Jahres erhältlichen Konsolenfassungen da mithalten können. Besonders die Aspekte der Steuerung könnten hier zum Problem werden. Da aber bereits in der Vergangenheit viele Genrevertreter auf auf den Konsolen überzeugen konnten, sehen wir der Veröffentlichung positiv entgegen und werden dazu nach Möglichkeit zu gegebener Zeit noch einen Kurztest nachliefern. 

Fazit und Wertung 

ava7„Es wäre unfair, Tropico nach all den erfolgreichen Jahren immer noch als ANNO im Hawaiihemd zu bezeichnen, schließlich geht die Reihe zwar ähnliche, aber doch andere Wege. Hier stehen Kurzweil und Humor eher im Vordergrund, das Gameplay bleibt weniger fordernd aber nicht minder suchtgefährdend. Der sechste Ausflug in die Karibik überzeugt größenteils durch kreative Ideen und umfangreiche Möglichkeiten auf allen Gebieten der Herrschaftserhaltung, lässt dafür aber wieder manche beliebte Features der Vorgänger missen. Dank Weltwunderklau, erweiterten Forschungsmöglichkeiten und der Mischung aus Szenarien, Endlosspiel und Mehrspielermodus wird hier aber wieder einiges geboten. Etwas schwieriger könnte der potenzielle siebte Teil dann aber doch ausfallen.“

Pay-2-Win/Miktrotransaktionen: Tropico 6 bietet keinerlei Möglichkeiten, sich gegen Echtgeld spielerische Vorteile zu verschaffen. Eine Abwertung nehmen wir diesbezüglich nicht vor. 

PRO:

+ Stimmige, hübsch designte Inselkulisse
+ Atmosphärische Beleuchtung
+ Gut durchdachter Inselaufbau
+ Hohe spielerische Freiheit
+ Abwechslungsreiche Szenarien
+ Zahlreiche sinnvolle Erweiterungen und Verbesserungen (Reden, Forschung, Weltwunderklau)
+ Enormer Gesamtumfang sorgt für zahllose Stunden Spielspaß
+ Umfangreiches Tutorial
+ Nützliches Kompendium
+ Faire Lernkurve
+ Serientypischer Humor
+ Brauchbarer Mehrspielermodus
+ Gute deutsche Sprecher
+ Passender Soundtrack
+ Zugängliche Bedienung

CONTRA:

– Blasser Präsident
– Lässt beliebte Features der Vorgänger missen
– Nicht immer sauber ablaufende Automatisierung
– Etwas mehr Mikromanagement wäre wünschenswert gewesen
– Kampagne ohne erzählerischen Faden

– Gelegentlich auftretende Clipping – Fehler
– Spielerisch insgesamt wenig fordernd
– Viele Spielwerkzeuge bleiben ohne Anwendungsnutzen

– Langweilige Invasionen
– Spielwitz entfaltet sich hauptsächlich in den Textpassagen

               
                                              GESAMTWERTUNG:
     8.0/10

Die hier veröffentlichte Meinung stellt lediglich die Meinung des Autors dar und muss nicht zwangsläufig auch die von Wrestling-Point.de, M-Reviews und allen unterstehenden Mitarbeitern sein.

 

                                              ©2019 Wrestling-Point.de/M-Reviews