The Undertaker steht seit mehreren Jahren nicht mehr selbst im Ring, verfolgt die Entwicklung der heutigen WWE-Generation jedoch weiterhin aufmerksam. Im Gespräch mit Chris Van Vliet sprach der WWE Hall of Famer darüber, mit welchen aktuellen Stars er gerne gearbeitet hätte, welche WrestleMania-Matches für ihn besonders herausragen und welche neue Aufgabe er inzwischen innerhalb von WWE übernommen hat.
GUNTHER wäre ein möglicher letzter Gegner gewesen
Chris Van Vliet stellte The Undertaker die hypothetische Frage, welcher aktuelle WWE-Star als letzter Gegner infrage gekommen wäre, hätte er seine Karriere erst 2026 beendet. GUNTHER gehörte dabei zu seinen bevorzugten Kandidaten.
Undertaker lobte insbesondere dessen Matchaufbau. Der Österreicher nehme sich Zeit, lasse die Intensität schrittweise ansteigen und führe seine Begegnungen kontrolliert zu ihrem Höhepunkt. Diese Herangehensweise entspreche dem Stil, den auch Undertaker während seiner eigenen Karriere bevorzugt habe. Konkrete Planungen für ein Match zwischen beiden gab es allerdings nie. Undertaker bezog sich ausschließlich auf ein hypothetisches Szenario.
Oba Femi und Trick Williams beeindrucken Undertaker ebenfalls
Neben GUNTHER nannte Undertaker auch Oba Femi als Wrestler, mit dem er gerne im Ring gestanden hätte. Femis Kombination aus Größe, Kraft und Präsenz hätte aus seiner Sicht interessante Voraussetzungen für eine Begegnung geschaffen.
Noch deutlicher fiel sein Lob für Trick Williams aus. Undertaker bezeichnete sich als großen Anhänger des früheren NXT Champions und erklärte, dass Williams möglicherweise zum größten Star unter den von ihm genannten Talenten werden könne.
Vier WrestleMania-Matches bilden für ihn eine Einheit
Beim Blick auf seine eigene Karriere wurde Undertaker gefragt, welche drei Matches seiner berühmten WrestleMania-Streak für ihn besonders herausragen. Statt drei Begegnungen entschied er sich bewusst für vier. Dabei handelt es sich um die Matches gegen Shawn Michaels bei WrestleMania 25 und WrestleMania 26 sowie seine beiden Duelle mit Triple H bei WrestleMania 27 und WrestleMania 28.
Für Undertaker lassen sich diese Begegnungen kaum voneinander trennen, da sie über vier Jahre hinweg eine zusammenhängende Geschichte erzählten. Das erste Match mit Michaels habe den Gegensatz zwischen Licht und Dunkelheit dargestellt. Ein Jahr später setzte Michaels bei „Streak vs. Career“ seine Laufbahn aufs Spiel.
Triple H griff die Geschichte anschließend auf. Bei WrestleMania 27 unterlag er zwar, setzte Undertaker jedoch derart zu, dass dieser die Halle nach seinem Sieg nicht aus eigener Kraft verlassen konnte.
Das abschließende Kapitel folgte bei WrestleMania 28 in einem Hell in a Cell Match. Shawn Michaels fungierte als Special Guest Referee. Nach Undertakers Sieg verließen alle drei Männer gemeinsam den Eingangsbereich und setzten damit den symbolischen Schlusspunkt unter die mehrjährige Geschichte.
Storytelling machte die Matches für Undertaker besonders
Für Undertaker sind diese vier Begegnungen Musterbeispiele dafür, wie Wrestling-Geschichten aufgebaut werden können. Sie zeichneten sich nicht nur durch die Qualität der Matches aus, sondern auch dadurch, dass jedes Kapitel logisch auf dem vorherigen aufbaute. Entwicklungen aus früheren Jahren wurden erneut aufgegriffen und die Bedeutung der Rivalitäten mit jedem Match gesteigert. Gerade diese langfristige Erzählweise ist im Wrestling nur selten möglich.
Auch seine WrestleMania-Begegnungen mit Batista und Edge würdigte Undertaker, die vier aufeinanderfolgenden Matches gegen Michaels und Triple H besitzen für ihn aufgrund ihrer gemeinsamen Geschichte jedoch einen besonderen Stellenwert.
Undertaker wird zum „Hall-of-Fame-Typen“ von WWE
Seit seinem Karriereende übernimmt The Undertaker zunehmend Aufgaben abseits des Rings. Eine davon entwickelte sich eher ungeplant: WWE setzt ihn inzwischen regelmäßig ein, um zukünftige Mitglieder der Hall of Fame über ihre Aufnahme zu informieren. Nach seiner Schilderung begann diese Aufgabe mit Stephanie McMahon. Aufgrund ihrer jahrzehntelangen gemeinsamen Geschichte erschien Undertaker als geeignete Person, ihr die Nachricht zu überbringen.
Anschließend wandte sich die WWE bei weiteren Hall-of-Fame-Ankündigungen erneut an ihn. So informierte er im Jahr 2026 unter anderem AJ Styles öffentlich über dessen Aufnahme. Auch Demolition wurde durch den Undertaker als Teil der damaligen Hall of Fame Klasse bekannt gegeben. Inzwischen bezeichnet er sich deshalb scherzhaft selbst als den neuen „Hall of Fame Typen“ des Unternehmens.

Ja diese 4 WM Matches waren für sich genommen schon gut, aber als zusammenhängende Story wirklich überragend.
Das ganze dann eben auch noch gepaart mit dem besten was Kommentar zu bieten hatte zu der Zeit, JR + Lawler (und michael cole quasi als Lehrling dazu) JR und Lawler haben den Matches nochmal das gewisse etwas verliehen.
Und in Sachen Storytelling im Ring und was das Drama angeht gab es wohl kaum jemals bessere als Triple H, Shawn Michaels und eben den Taker…
Das Gesamtpaket machte diese 4 Matches zu was ganz besonderem und wohl auch etwas das es so nie wieder geben wird.