The Rocks berühmter Finisher und Streit in der Ehe: Becky Lynch verrät private Details

Becky Lynch, die ein rotes Oberteil trägt, sitzt mit verschränkten Armen neben dem bärtigen Seth Rollins an einem Tisch.

Becky Lynch sprach im Podcast „So U Think U Can Sports?“ mit Eliot Glazer darüber, wie eng sich im Wrestling persönliche Beziehungen und inszenierte Geschichten verbinden. Auch abseits des Rings wurde es persönlich, als sie von ihrer Ehe mit Seth Rollins und den überraschenden Vorstellungen ihrer Tochter Roux erzählte.

Becky Lynch erklärte die Änderung ihres Manhandle Slams

Als Glazer den Manhandle Slam als Pumphandle-Manöver bezeichnete, korrigierte Lynch diese Beschreibung. Zwar habe sie die Aktion ursprünglich mit einem solchen Ansatz ausgeführt, inzwischen lasse sie jedoch einen Teil der Vorbereitung weg.

Sie beschrieb ihre frühere Variante als eine Art Pumphandle Rock Bottom. Dafür hakte sie zunächst einen Arm ihrer Gegnerin ein und griff mit der anderen Hand zwischen deren Beinen hindurch, bevor sie die Gegnerin anhob und mit einem Slam auf die Matte beförderte.

Gerade dieser zusätzliche Griff hat die Ausführung jedoch recht umständlich gemacht. Es war schwierig, die Gegnerin in die erforderliche Position zu bringen. Deshalb entschied sie sich, auf diesen Teil zu verzichten und den Bewegungsablauf zu vereinfachen.

So sei sie schließlich bei einer eigenen Variante des Rock Bottom gelandet. Lynch machte im Gespräch daraus kein Geheimnis: Sie habe die Abschlussaktion von The Rock übernommen und anschließend als ihren eigenen Finisher verwendet. Er habe ihr freundlicherweise erlaubt, den Move zu nutzen. Für seine Zustimmung fand sie lobende Worte und bezeichnete ihn als großartig.

Lynch sprach über echte Konkurrenz hinter den Storylines

Glazer kam außerdem darauf zu sprechen, dass Wrestling auf vorgegebenen Storylines beruhe. Lynch bestätigte dies, betonte aber zugleich, dass sich die Darstellung im Ring nicht vollständig von den tatsächlichen Beziehungen zwischen den Beteiligten trennen lasse.

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Für sie bestehe der besondere Reiz des Wrestlings darin, Realität und geschriebene Storylines miteinander zu verbinden. Diese Elemente greifen teilweise so eng ineinander, dass das Publikum kaum noch unterscheiden kann, welche Spannungen echt sind und welche zur Inszenierung gehören.

Hinter den Kulissen herrscht echter Wettbewerb. In einem Umfeld, in dem Menschen auf hohem Niveau miteinander konkurrieren, kommt es auch vor, dass zwei Personen einander nicht mögen. Solche Spannungen können anschließend in die Storylines einfließen. Gerade diese Verbindung macht Wrestling ihrer Ansicht nach besonders interessant. Das Publikum wolle Konflikte sehen, die schließlich im Ring ausgetragen würden.

Lynch erläuterte den Umgang mit Meinungsverschiedenheiten zu Hause

Zum Thema Seth Rollins fand Lynch zunächst ausschließlich lobende Worte. Sie schwärmte von ihrem Ehemann und hob dessen Fähigkeiten als Wrestler hervor. Er sei unglaublich gut in dem, was er mache.

Glazer nahm den gemeinsamen Beruf des Paares zum Anlass für eine scherzhafte Nachfrage. Er wollte wissen, wie zwei professionelle Wrestler zu Hause mit Auseinandersetzungen umgingen und ob Meinungsverschiedenheiten jemals körperlich ausgetragen würden.

Lynch wies diese Vorstellung sofort zurück: „Nein, niemals.“ Als der Moderator den Gedanken weiterführte, stellte Lynch klar, dass sie und Rollins miteinander sprächen, wenn sie unterschiedlicher Meinung seien.

Auch die Frage, wer solche Diskussionen eher beginne, beantwortete sie mit Humor. Glazer vermutete, dass Lynch häufiger diejenige sei, die einen Streit anfange. Sie räumte scherzhaft ein, dass dies möglicherweise öfter zutreffe. Anschließend lobte sie ihren Ehemann erneut.

Beim Vergleich mit John Cena blieb sie bei Rollins

Der Moderator fragte Lynch außerdem, ob sie ihren Ehemann attraktiv finde. Sie bejahte und beschrieb Rollins als sehr gut aussehend. Da Glazer zuvor bereits seine Bewunderung für John Cena zum Ausdruck gebracht hatte, hakte er nach. „Finden Sie Rollins attraktiver als Cena?”

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Lynch blieb bei ihrer Wahl. „Ich glaube schon”, antwortete sie und entschied sich damit auch in diesem scherzhaften Vergleich für ihren Ehemann.

Ihre Tochter hatte konkrete Ideen für ihre Auftritte

Außerdem erzählte Lynch, dass sich ihre Tochter Roux inzwischen für Wrestling interessiert. Sie findet es besonders spannend zu sehen, welche Wrestler ihr gefallen. Als Lynch sie fragte, was sie selbst im Ring machen solle, hatte Roux eine klare Vorstellung. Ihre Mutter solle einen Stick benutzen, ihre ganze Kraft einsetzen und jedes Match gewinnen.

Auch für das Aussehen ihrer Mutter hatte Roux einige Vorschläge. Sie wünschte sich pinke Wimpern, ein pink geschminktes Gesicht und ein komplett pinkes Outfit. Ihre Mutter solle schließlich hübsch aussehen. Glazer fühlte sich bei dieser Beschreibung an die US-amerikanische Rapperin und Sängerin Nicki Minaj erinnert, die unter anderem für ihre auffälligen, farbenfrohen Outfits bekannt ist. Lynch reagierte lachend, machte aber deutlich, dass ein solcher Look nichts für sie sei.

Lynch erinnerte sich an ein Match während ihrer Schwangerschaft

Als Glazer sie fragte, ob die Schwangerschaft das Wrestling erschwert habe, erklärte Lynch, dass sie nur ein Match bestritten habe, während sie schwanger gewesen sei. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie allerdings noch nichts davon. Die Schwangerschaft befand sich damals erst in den ersten Wochen.

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